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Highlights der Woche

Österreich will Ausnahme bei Netzentgelten für kleinere, netzdienliche Photovoltaik-Anlagen schaffen

Mehr als 550 Stellungsnahmen sind zum Entwurf des Elektrizitätswirtschaftsgesetzes eingegangen. Viele davon machten dem Wirtschaftsministerium in Wien nun klar, dass gerade bei Netzentgelten für kleine Photovoltaik-Anlagen noch „Konkretisierungsbedarf“ besteht.

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Strommarkt-Analyse: August mit 64 Stunden mit negativen Preisen

Der August 2025 war einer der sonnigsten seit Beginn der flächendeckenden Messungen. Gleichzeitig stieg die Zahl der Stunden mit negativen Strompreisen auf einen neuen Höchststand und übertraf den Wert von 2024. Für Solar lag die Capture-Rate im Monatsmittel bei 51,2 Prozent.

5

Masseunzulänglichkeit für Meyer Burger (Industries) GmbH angezeigt

Die Tochtergesellschaft des Schweizer Photovoltaik-Unternehmens befindet sich seit August im Insolvenzverfahren. Der Insolvenzverwalter erklärte pv magazine, dass es immer noch Gespräche mit potenziellen Investoren gebe. Seit 1. September ist auch das Insolvenzverfahren der Meyer Burger (Germany) GmbH eröffnet.

3

Bundesrat will Photovoltaik in Kleingärten rechtlich absichern

Eine Änderung des Bundeskleingartengesetzes soll die Nutzung von Balkonkraftwerken ausdrücklich erlauben. Dies ist der zweite Anlauf des Bundesrats. Die Bundesregierung ist, wie schon beim ersten Mal, dagegen – und nennt hierfür durchaus plausible Gründe.

8

Power Cap bringt seine Natrium-Ionen-Batteriespeicher nach Europa

Zunächst plant das australische Unternehmen den Markteintritt mit seinen Heim- und Gewerbespeichern in Italien, Deutschland und Spanien, doch weitere Expansionen sind bereits vorgesehen. Der Einstiegspreis soll bei etwa 500 Euro pro Kilowattstunde Speicherkapazität liegen.

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Mittlerweile mehr als 500 Gigawatt Netzanschlussfragen für große Batteriespeicher

Die Plattform „Regelleistung-Online“ hat erneut Zahlen bei Netzbetreibern abgefragt und kommt allein bei sieben Beteiligten auf 470,5 Gigawatt. Die Netzanschlussanfragen seien kein realistischer Indikator für den Markthochlauf von Batteriespeichern, sondern Ausdruck eines fehlgeleiteten Genehmigungssystems, so die Einschätzung.

12

NRW: Leitfaden für Ausgleichsflächen bei Freiflächen-Photovoltaik sorgt für Kritik

Das Landesamt für Natur, Umwelt und Klima in Nordrhein-Westfalen hat einen Leitfaden zur ökologischen Bewertung von Photovoltaik-Freiflächenanlagen vorgelegt. Ziel ist eine landesweit einheitliche Bemessung von Ausgleichsmaßnahmen. Der Landesverband Erneuerbare Energien NRW (LEE NRW) kritisiert den Ansatz allerdings deutlich.

18

Voltstorage gibt auf

Die Eisen-Salz-Batterietechnologie habe nicht versagt, heißt es in einem Linkedin-Post des Principal Technologist des Unternehmens. Dennoch haben Marktwidrigkeiten, Investitionszyklen und strategische Entscheidungen dazu geführt, dass das Unternehmen schließt.

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Schweiz besitzt etwa 240.000 Hektar an prüfenswerten Gebieten für Photovoltaik-Freiflächenanlagen

In einer Evaluation untersuchte der Bund für die Kantone, welche Flächen für freistehende Photovoltaik-Anlagen geeignet wären. Die Analyse soll eine Orientierung geben, ist jedoch nicht behördenverbindlich.

2

„HydrogREenBoost“: Hybride Netzbooster können sich zwischen drei und sieben Jahren amortisieren

Forscher vom KIT, THU und ZSW haben gemeinsam mit dem Übertragungsnetzbetreiber Transnet BW das Konzept eines hybriden Netzboosters entwickelt. Eine 500-Megawatt-Anlage, die einen Speicher mit einer Kapazität von 176,5 Megawattstunden und eine an das Gasnetz angeschlossene wasserstoffähige Turbine kombiniert, stellte sich dabei technisch und wirtschaftlich als vielversprechend heraus.

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