Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
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In den Koalitionsverhandlungen hat die gemeinsame Arbeitsgruppe „Klima und Energie“ vereinbart, dass die Photovoltaik-Förderung in Verbindung mit Speichern künftig systemdienlich gestaltet werden soll. Nicht einig sind sich Union und SPD unter anderem beim Gebäudeenergiegesetz und bei der Atomenergie.
Die Ausschreibung für Photovoltaik-Anlagen auf Gebäuden und an Lärmschutzwänden ist um das 1,2-fache überzeichnet. Der durchschnittliche Zuschlagswert liegt leicht über dem der letzten Auktion. Ausgeschrieben waren 315 Megawatt Leistung.
Photovoltaik, Wind- und Wasserkraft haben das Potenzial zur Schwarzstartfähigkeit, lassen sich also nach einem Blackout als unabhängige Stromerzeuger für den schrittweisen Aufbau des Stromnetzes nutzen. Ein Forschungsprojekt erkundet die Möglichkeiten, dies mithilfe von Satellitenkommunikation zu bewerkstelligen.
Der Umsatz im deutschen Speichermarkt schrumpft deutlich – vor allem das Geschäft mit Heimspeichern lahmt. Gleichzeitig zieht der gewerbliche und industrielle Markt an, und auch bei Großspeichern deutet sich ein Wachstum an. Der Bundesverband Energiespeicher Systeme (BVES) sieht die Branche trotz Konsolidierung auf langfristigem Wachstumspfad – mahnt aber schnellere Genehmigungen und bessere regulatorische Rahmenbedingungen an.
Drei Viertel des Mehrverbrauchs wurden durch die zusätzliche Erzeugung von Strom aus Erneuerbare-Anlagen gedeckt. Fast die Hälfte entfällt dabei auf die Photovoltaik. Das zeigt eine Analyse der Internationalen Energie-Agentur (IEA).
Das Forum Ökologische Marktwirtschaft rechnet bei 25 Prozent geringerem Zubau von Windkraft, Photovoltaik und Biomasse mit kumulierten Verlusten von 65 Milliarden Euro. Öko-Energieversorger appellieren an die künftige Regierungskoalition: „Durchstarten statt Neustart“.
Das Bündnis aus Energie-, Umwelt- und Sozialverbänden setzt sich auch für ein Festhalten an den bestehenden Fristen für die kommunale Wärmeplanung ein. In einem Appel wird zudem vor Mehrkosten und Risiken beim Ersatz von Erdgas in Gasheizungen durch Wasserstoff oder Biomethan gewarnt.
Der Konzern hat 2024 ein EBITDA von knapp 5,7 Milliarden Euro erzielt, Windkraft und Photovoltaik trugen hierzu 3,6 Milliarden bei. Seine Investitionen in neue Projekte will RWE aber angesichts höherer Unsicherheiten um gut 20 Prozent reduzieren.
Das Landeskriminalamt Sachsen geht gegen zwei Beschuldigte vor, deren Unternehmen schlüsselfertige Photovoltaik-Anlagen vertreibt. Wohn- und Gewerberäume wurden durchsucht, der Geschäftsführer des Unternehmens sitzt in Untersuchungshaft.
Das EEG soll durch ein „Marktregelwerk“ ersetzt und die Einspeisevergütung abgeschafft werden. Für Photovoltaik-Anlagen und andere Erzeuger empfehlen die Energiekonzerne eine „Netzampel“. Generell soll Regulatorik „von oben“ begrenzt und mehr Freiraum für den Einzelnen geschaffen werden. Den Smart-Meter-Rollout wollen RWE und Eon allerdings komplett in die Hände der Verteilnetzbetreiber legen.