Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
In einem Gutachten haben Wissenschaftler des Fraunhofer-IWES aufgezeigt, dass durch einen schnelleren Ausbau von Photovoltaik, Windkraft und Biomasse in Deutschland die Erdgasabhängigkeit wesentlich reduziert werden könnte. Die nun in der EEG-Novelle festgelegten Ausbaukorridore würden die Energiewende jedoch wesentlich verlangsamen und damit die Abhängigkeit von Erdgasimporten weiter steigern.
Die gesetzlich vorschriebene Pflicht für Photovoltaik-Anlagen auch unter zehn Kilowatt Leistung am Einspeisemanagement teilzunehmen, verursacht unnötige Zusatzkosten und schmälert die Einnahmen der Betreiber. Die Verteilnetzbetreiber halten eine solche Pflicht allenfalls mittel- bis langfristig für sinnvoll.
Auch im Juni sind in Deutschland nur Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 188 Megawatt Bundesnetzagentur gemeldet worden. In den ersten sechs Monaten sind damit gerade einmal gut 1000 Megawatt Photovoltaik-Leistung neu installiert worden. Nach der Verwirrung der letzten Tage hat die Behörde nun auch die offiziellen Einspeisetarife veröffentlicht, die für August und September gelten.
Mehrere Institute haben in einer Studie ermittelt, welche Renditen sich aus der EEG-Förderung zwischen 2000 und 2012 für Betreiber von Photovoltaik-Anlagen und Windparks an Land erzielen ließen. 2012 sollen der Studie die realisierten Gewinne bei Photovoltaik-Anlagen dreimal höher gelegen haben als bei Windkraftanlagen.
Das US-Handelsministerium hat vorläufige Anti-Dumpingzölle zwischen 26 und 165 Prozent für Photovoltaik-Hersteller aus China und Taiwan verhängt. Die Solarworld Industries America Inc. hat die erneuten Untersuchung der US-Behörden in Gang gebracht. Die endgültige Entscheidung über Anti-Dumping- und Anti-Subventionszölle wird bis Ende Januar 2015 erwartet.
Die Bemühungen, einen weltweiten Photovoltaik-Verband zu gründen, kommen voran. Einige nationale und regionale Verteter werden sich am Dienstag zum dritten Mal zusammenfinden, um einen Plan für die Geburt eines globalen Industrieverbands voranzutreiben. pv magazine liegt ein Diskussionsvorschlag von EPIA dazu vor.
Nach ersten Schätzungen des BDEW ist die Erzeugung aus Photovoltaik- und Windkraft in den ersten sechs Monaten auf neue Rekordwerte gestiegen. Die Photovoltaik legte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sogar um 32,3 Prozent zu.
Nach der Verabschiedung der Novelle durch den Bundesrat und der bevorstehenden Notifizierung durch die EU-Kommission sieht es so aus, dass die EEG-Reform zum 1. August kommt. Der Bundesverband Solarwirtschaft hat die wichtigsten Änderungen für die Photovoltaik-Anlagenbetreiber auf einen Blick zusammengefasst.
Es wird oft behauptet, dass der Industriestandort Deutschland wegen der hohen Strompreise nicht wettbewerbsfähig sei. Der Bundesverband Erneuerbare Energie hat nun eine Studie vorgelegt, die zeigt, dass die Industriestrompreise für verschiedene Branchen stark divergieren. Teile der energieintensiven Industrie kämen in den Genuss sehr günstiger Strompreise. Voraussichtlich werden sie in diesem Jahr noch weiter sinken. Die offiziellen Eurostat-Angaben halten die Wissenschaftler für „systematisch überschätzt“.
Der Überschuss der Übertragungsnetzbetreiber beim EEG-Konto beläuft sich weiter auf mehr als 1,5 Milliarden Euro. Selbst die Rekordeinspeisung von Solarstrom führte nur zu einem geringen Abschmelzen des Überschusses. Ein Indiz mehr, wie wenig der Photovoltaik-Ausbau noch mit den wahren Kosten des EEG zu tun hat.