Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
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Die Verbände haben nun ihre Stellungsnahmen zur Reform des EEG abgeliefert. Der BEE fordert deutliche Korrekturen, um den Ausbau von Photovoltaik, Windkraft und Biomasse nicht vollständig zum Erliegen zu bringen. Der BDEW spricht sich erneut dafür aus, auch kleine Photovoltaik-Dachanlagen in Ausschreibungen zu zwingen. Nur so könnten PV-Dachanlagen in den „Korrekturpfad“ einbezogen werden. Beim bne fürchtet man mit der EEG-Novelle eine unnötige Einschränkung beim Einsatz von Energiespeichern.
Macrom hat nicht nur den Markt der Photovoltaik-Batteriespeicher untersucht, sondern auch wie attraktiv Zusatzdienstleistungen sind. Danach schätzen die repräsentativ ausgewählten Installateure Stromdienstleistungen als hilfreich ein. Bekannteste Anbieter sind Sonnen und Senec.
Sonnen hat einen Teil einer Marktstudie von Macrom zu Photovoltaik-Batteriespeichern veröffentlicht. Danach liegt der Speicheranbieter bei Lithiumsystemen und bei integrierten Systemen vorne.
Safe will mit einer IHS-Analyse zeigen, dass Modulpreise ohne Importzölle in Europa 20 Prozent billiger sein könnten. Nach Ansicht von EU Prosun hat die Vereinigung, die sich für eine Abschaffung der Anti-Dumping- und Anti-Subventionsmaßnahmen für die chinesischen Photovoltaik-Hersteller in Europa einsetzt, die falschen Schlussfolgerung aus den Ergebnissen von IHS gezogen und sieht die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Solarindustrie durchaus gegeben. Ein aktueller Vergleich von Bloomberg New Energy Finance zeigt zudem, dass die CAPEX-Kosten für Photovoltaik-Anlagen in EU-Ländern locker mit China und erst recht mit USA konkurrieren können.
Die Union macht bei der anstehenden Novelle für die erneuerbaren Energien Druck auf die SPD. In einem Brief an seinen Kollegen Thomas Oppermann fordert Volker Kauder nun mit Blick auf Netzausbau und EEG-Umlage, alle neuen Photovoltaik-, Windkraft- und Biomasseanlagen ab 30 Kilowatt Leistung auszuschreiben. Einspeisevergütungen für kleine Photovoltaik-Freiflächenanlagen sollen nach dem Willen von CDU und CSU nicht wieder eingeführt werden.
Der Verband spricht sich dafür aus, künftig alle neuen Photovoltaik- und Windkraftanlagen auszuschreiben, um die Zubaumenge exakt steuern zu können. Zudem beharrt der BDEW darauf, dass die Politik an dem 52-Gigawatt-Deckel für die Solarförderung festhalten soll.
Das Bundeswirtschaftsministerium arbeitet weiter an der weitgehenden Umstellung der Förderung von Photovoltaik und Windkraft auf Ausschreibungen. Den Verbänden, von denen erneut Kritik an dem EEG-Entwurf kommt, bleibt weniger als eine Woche Zeit, dazu Stellung zu nehmen. Die Pilotausschreibungen für Photovoltaik-Freiflächenanlagen sollen nun durch die Neuregelung ab 2017 ersetzt werden. Die Bagatellgrenze von einem Megawatt für die Ausschreibungen bei Photovoltaik-Anlagen ist noch enthalten, aber alles andere als sicher.
Phillip Schröder, Sonnen Geschäftsführer für Marketing und Vertrieb, erläutert im zweiten Teil des Interviews mit pv magazine, welchen Nutzen die Community für Teilnehmer hat und wie sich die Stromversorgung von der durch andere Öko-Stromversorger unterscheidet.
Muss für den Stromverbrauch der Photovoltaik-Wechselrichter die 2,05 Cent pro Kilowattstunde Stromsteuer bezahlt werden? Das war lange umstritten. Jetzt sieht es so aus, als ob Betreiber von Photovoltaik-Anlagen sie zurückfordern oder zumindest die Befreiung beim Finanzamt beantragen können.
In vier nun vorgstellten Projekten sollen in den kommenden zehn Jahren von Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft technologische und wirtschaftliche Lösungen für die Energiewende entwickelt werden. Die Themenfelder reichen von neuen Netzstrukturen, Speicherung von Überschussstrom über Industrieprozesse bis hin zur Systemintegration. Insgesamt 230 Institutionen sind an den Forschungsvorhaben beteiligt.