Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
Wirtschaftlichkeit: Wer seine Photovoltaik-Anlage nicht als Steuersparmodell anschafft, will mit dem Finanzamt möglichst wenig oder gar nichts zu tun haben. Wir erklären, wie das geht.
In einer vom Bundeswirtschaftsministerium beauftragten Studie geht es um das Risikomanagement für die Energiewende. Die Wissenschaftler haben dabei ganz unterschiedliche politische Faktoren untersucht, die einen Einfluss auf die weitere Entwicklung der Energiewende in Deutschland nehmen können.
Interview: Der Bonner Photovoltaik-Konzern ist in einem US-Einzelrichter-Entscheid in dieser Woche zur Zahlung von 793 Millionen US-Dollar an den Siliziumhersteller Hemlock wegen Verstoß gegen einen Liefervertrag verurteilt worden. Das Urteil sei in der Sache und Höhe absurd, sagt Frank Asbeck, Vorstandsvorsitzender der Solarworld AG, im pv magazine. Nach seiner Ansicht wird Hemlock keine Chance haben, in einem Anerkennungsverfahren in Deutschland seine Forderungen gegen die Solarworld-Tochter durchzusetzen.
Nach einer lebhaften Debatte haben die Abgeordneten mit den Stimmen der Koalition die Novelle abgesegnet. Vertreter von CDU, CSU und SPD verteidigten die weitgehende Umstellung der Förderung für Photovoltaik, Windkraft und Biomasse auf Ausschreibungen. Linke und Grüne erneuerten ihre Kritik in der Debatte.
Die SPD schreibt sich auf die Fahnen, noch Änderungen in der EEG-Novelle durchgesetzt zu haben, die vor allem Photovoltaik-Mieterstrommodellen und Bürgerenergiegenossenschaften zugutekommen sollen. Die Grünen kritisieren den massiven Zeitdruck, den die Regierung bei der Verabschiedung des Gesetzes ausübt. Neu im Entwurf sind auch geplante gemeinsame Ausschreibungen für Photovoltaik-Freiflächenanlagen und Windkraftanlagen an Land mit einem Volumen von jährlich 400 Megawatt ab 2018.
Nach Aussage von EU Prosun befürworteten alle 20 durch die EU-Kommission befragte Photovoltaik-Hersteller die Auslaufprüfung für die Anti-Dumping- und Anti-Subventionsmaßnahmen gegen die chinesischen Hersteller in Bezug auf Module. Änderungen am derzeit geltenden Mindestimportpreis von 56 Cent pro Watt sind demnach nur möglich, wenn sie bei der EU-Kommission beantragt werden. Dies erklärte EU Prosun-Präsident Milan Nitzschke während der Intersolar Europe auch in Richtung der Kritiker der geltenden Regelung.
Jährlich müssten 15 Gigawatt Photovoltaik-Leistung in Deutschland zugebaut werden, wenn es die Bundesregierung mit ihren Zusagen zum Klimaschutz ernst meint. Dies ist ein Ergebnis einer Studie der HTW Berlin zur Sektorenkopplung. Mit einem beschleunigten Ausbau der Erneuerbaren und von Langzeitspeichern würde sich ein Kohleausstieg bis 2030 realisieren und auch das 1,5-Grad-Ziel erreichen lassen.
Kurzvorstellung Modulproduzenten in Europa: Die Photovoltaik-Fertigung in Wismar ist mit über 500 Megawatt die zweitgrößte in Europa. Das Werk ist jetzt wieder unter Kontrolle der ursprünglichen Erbauer von Centrosolar und ist auf flexible Produktion spezialisiert, was viele verschiedene Produkte und Auftragsfertigung möglich macht.
Kurzvorstellung Modulproduzenten in Europa: Ende 2013 hat Astronergy und die Chint-Gruppe, zu der Astronergy gehört, die ehemalige Conergy-Fabrik in Frankfurt an der Oder übernommen. Die Fertigung ist hoch automatisiert, beim Einkauf profitiert das Werk von den günstigen Konditionen, die die Chint-Gruppe erzielen kann, auf dem deutschen Photovoltaik-Markt steht die Nähe zum Kunden im Vordergrund.
In einer Formulierungshilfe der Regierungsfraktionen zu dem Gesetzentwurf „Digitalisierung der Energiewende“ ist nun eine – aus Sicht der Betreiber von Photovoltaik-Anlagen – eine recht unschöne Neuerung aufgetaucht. So sollen ab 2018 alle neuen Photovoltaik-Anlagen ab einem Kilowatt Leistung mit intelligenten Zählern ausgestattet werden müssen. Verbände kritisieren diese Ausweitung.