Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
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Der Bundestagsabgeordnete Timon Gremmels hat die abgeschwächte Kürzung für Dachanlagen ab 40 Kilowatt mit ausgehandelt. Es sieht darin einen „großen Erfolg“ der SPD, die einen beschleunigten Ausbau von Photovoltaik und Windkraft gegen Widerstände in der Union durchgesetzt habe. Die Grünen, der Bundesverband Solarwirtschaft, der Bundesverband Erneuerbare Energie und der Bundesverband Neue Energiewirtschaft halten die Nachbesserungen für unzureichend.
Der Finanzausschuss des Bundestages hat mit den Stimmen von CDU, CSU und SPD einen Änderungsantrag zum Mieterstrom verabschiedet. Demnach dürfen die Einnahmen aus Photovoltaik-Mieterstromgeschäften für Wohnungsgenossenschaften und Vereine fortan bei mehr als zehn Prozent liegen, ohne dass sie ihre Steuerfreiheit verlieren. 20 Prozent sollten sie aber nicht überschreiten.
In dem pv magazine vorliegenden Entwurf ist eine Absenkung der Vergütung für Dachanlagen bis 750 Kilowatt im Februar auf 9,87 Cent pro Kilowattstunde vorgesehen. Im März und April gibt es dann zwei weitere Kürzungen, so dass der anzulegende Wert im April auf 8,90 Cent pro Kilowattstunde sinkt. Damit wird nun statt um 20 Prozent zum Jahreswechsel um etwa elf Prozent bis zum 1. April die Förderung zurückgefahren.
In ihrem jährlichen Monitoringbericht haben Bundesnetzagentur und Bundeskartellamt nun die Zahlen für 2017 ausgewertet. Dabei ergibt sich, dass mit 112,5 Gigawatt erstmals mehr erneuerbare Leistung installiert war, als bei den konventionellen Energieträgern, die auf 105,1 Gigawatt kamen.
In einem Musterverfahren ist nun eine Entscheidung getroffen worden, die Investoren und Betreibern von Photovoltaik-Anlagen sowie Netzbetreibern neue Rechtssicherheit geben soll. Es ist möglich eine Freiflächenanlage bis 750 Kilowatt mit einer Ausschreibungsanlage zu kombinieren und dennoch eine separate Marktprämie zu erhalten.
Mieterstromzuschlag für Photovoltaik-Tarifstufe ab 40 Kilowattpeak geht im 2. Halbjahr 2019 auf Null
Offenbar haben sich die Koalitionsfraktionen auf einen Kompromiss beim Energiesammelgesetz geeinigt. Wie er genau aussieht, wird vielleicht erst am Mittwoch klar, wenn der Wirtschaftsausschuss des Bundestags final entscheiden.
Obwohl Präsident Emmanuel Macron versprochen hat, dass sich die installierte Photovoltaik-Leistung bis 2030 verfünffachen soll, wird die neue Energiestrategie Frankreichs die Kernkraft als Herzstück des Stromsystems bestehen bleiben. Die Stilllegung von rund 20 Prozent der französischen AKW, die ursprünglich im Energiewendegesetz für 2025 vorgesehen war, wurde auf 2035 verschoben. Macron sagte jedoch, dass dieser Plan überdacht werden könnte, wenn mehr Innovationen bei den Speichertechnologien dazu beitragen, Probleme in der unsteten Erzeugung erneuerbarer Energien abzumildern, und wenn es eine stärkere europäische Integration gibt.
Der deutsche Energiespeicherhersteller hat mit der Montage seiner Batterie im Bundesstaat South Australia begonnen. Sonnen hat dafür bereits 50 Vollzeitstellen geschaffen.
Der aktuelle Klima- und Energiemonitor des Versicherungskonzerns zeigt, dass Frankreich Deutschland mittlerweile überholt und vom Spitzenplatz verdrängt hat. In Deutschland trüben sich die Aussichten für Investitionen in Photovoltaik und Windkraft weiter ein – nur wenn die Sonderausschreibungen bald kommen, kann es seine Spitzenposition verteidigen. Alle G20-Staaten müssten jährlich rund 886 Milliarden US-Dollar bis 2050 investieren, um die Erderwärmung wirksam zu begrenzen.