Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
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Interview: Es gibt inzwischen über 530 Photovoltaik-Mieterstromprojekte mit zusammen rund 17 Megawattpeak Photovoltaik-Leistung. Harald Will, Autor der Markterhebung und Gründer des Beratungsunternehmens Urbane Energie erklärt im Interview, warum die Voraussetzungen für solche Projekte, die Photovoltaik in die Städte bringt, allen Hindernissen zum Trotz deutlich besser sind als vor einigen Jahren. Mieterstrom wird der Rendite-Booster sein, sagt er.
Verschiedene Quellen haben pv magazine bestätigt, dass die Behörden bereit sind, landesweit wieder private Dachanlagen zu fördern. Zudem soll es auch wieder Zahlungen für andere dezentrale Erzeugungsanlagen und Großprojekte geben.
Der Leipziger Photovoltaik-Heimspeicheranbieter lenkt ein und erkennt die Unzulässigkeit pauschaler Bedingungen an. Das Ergebnis: Die Heimspeicher müssen nicht permanent online sein, damit die Garantie gilt. Derzeit läuft noch ein weiteres Verfahren der Verbraucherschützer gegen Sonnen.
Der deutsche Hersteller von Photovoltaik-Wechselrichtern kämpfte im vergangenen Jahr mit erheblichen Schwierigkeiten, nachdem die Ankündigung aus China Ende Mai 2018 die Preise und Märkte weltweit ins Wanken brachte. Dies hat deutliche Spuren in den Geschäftszahlen hinterlassen. Sowohl das Geschäft mit gewerblichen Photovoltaik-Anlagen als auch das Speichergeschäft blieb wegen Lieferengpässen hinter den Erwartungen zurück.
Damit stagnierte der globale Markt im vergangenen Jahr. Für 2019 erwarten die Experten ein Wachstum des Photovoltaik-Weltmarktes auf bis zu 120 Gigawatt – vorausgesetzt, es kommen keine Rückschläge aus China.
Nach übereinstimmenden Agenturberichten soll die sogenannte Kohle-Kommission am Freitag den Vorschlag final beschließen. Dann wird wohl auch ein Zeitpunkt für den Ausstieg aus der Kohleverstromung in Deutschland genannt, auch wenn die Prüftermin für die Entscheidung jetzt schon terminiert sind. Zudem sollen Industrie und Privathaushalte eine Kompensation erhalten, falls die Strompreise steigen.
Hinter dem chinesischen Photovoltaik-Hersteller lag den taiwanesischen Analysten zufolge JA Solar. Platz drei teilten sich im vergangenen Jahr Hanwha Q-Cells und Trina Solar. Die zehn größten Modulhersteller haben etwa 70 Prozent der Modulnachfrage von 91,5 Gigawatt im vergangenen Jahr gedeckt.
Die RWE-Tochter will eine Photovoltaik-Anlage ohne staatliche Zuschüsse mit rund 50 Megawatt Leistung auf der iberischen Halbinsel realisieren. Für die Abnahme des Solarstroms sollen langfristige Stromabnahmeverträge geschlossen werden. Noch in diesem Jahr sollen Baustart und vollständige Inbetriebnahme erfolgen.
Die britischen Marktforscher prognostizieren besonders in Südamerika, dem Nahen und Mittleren Osten sowie in Afrika ein starkes Wachstum der Nachfrage. Erstmals soll die 100 Gigawatt-Marke beim Photovoltaik-Zubau weltweit überschritten werden. Die Kosten für neue Photovoltaik-Anlagen werden weiter sinken. Unter optimalen Bedingungen sind Wood Mackenzie künftig Gebote von 14 US-Dollar pro Megawattstunde möglich.
Zur Eröffnung der Handelsblatt-Jahrestagung „Energiegipfel 2019“ spricht der Bundeswirtschaftsminister viel über bezahlbaren Strom und Versorgungssicherheit. Altmaier lobt die überraschend die günstigen Erneuerbaren. Zugleich ließ er wenig Hoffnung aufkommen, dass es in naher Zukunft eine faire Bepreisung von CO2 geben wird.