Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
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Die EU-Kommission fördert das Projekt „Hiperion“ mit 10,6 Millionen Euro. Es geht darum, die innovative Photovoltaik-Technologie des Schweizer Herstellers auf den Markt zu bringen. Die Solarmodule sollen einen Wirkungsgrad von 29 Prozent erreichen.
Im Auftrag von E3/DC hat EuPD Research untersucht, wie sich die zunehmende Elektromobilität auf den Photovoltaik- und Speichermarkt auswirken wird. Die Ampeln stehen auf grün. Dabei werden nicht nur mehr Photovoltaik-Anlagen und Speicher installiert, sondern auch größere.
Die Landesregierung plant ab Oktober zudem eine Förderung von Photovoltaik-Speichersystemen. Diese ist Teil der „Solar-Offensive“ von Rheinland-Pfalz, die im Herbst starten soll. Bereits nächste Woche will sich das Land im Bundesrat für die Streichung der Förderdeckels für Photovoltaik-Anlagen bis 750 Kilowatt stark machen.
Bis Ende des Monats muss Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier seine Handlungsempfehlung für das Gesetz vorlegen. Ein Bündnis aus Vereinigungen und Unternehmen unterbreitet erneut konkrete Vorschläge, wie die künftige Förderung ausgestaltet sein sollte, damit auch Mieter von Photovoltaik-Anlagen profitieren.
Die Analysten von Roth Capital hoben zugleich ihre Erwartungen für die Photovoltaik-Nachfrage in Deutschland auf vier Gigawatt in diesem Jahr an. In China bestehen Zweifel, wie gut der Markt für ungeförderte Photovoltaik-Anlagen wirklich funktionieren wird, was die Gefahr von Überkapazitäten entlang der Wertschöpfungskette wieder wachsen lässt.
Die Freiburger Wissenschaftler präsentieren auf der EU PVSEC integrierte Photovoltaik-Lösungen. Dabei zeigt sich, die Frage Dach oder Freifläche greift viel zu kurz. Um Nutzungskonflikte und Akzeptanzprobleme zu vermeiden, gibt es vielfältige Auswege: Photovoltaik über landwirtschaftlichen Flächen, in Gebäuden oder Fahrzeugen integriert, an Verkehrswegen oder auf Wasserflächen.
Insgesamt 27 Maßnahmen empfehlen die Experten unter Leitung des Fraunhofer ISE für den schnellen Ausbau der Photovoltaik in der Hauptstadt. Bis 2050 sollen 4,4 Gigawatt Photovoltaik-Leistung in Berlin installiert sein, um 25 Prozent des Strombedarfs zu decken. Nun geht darum, ein Konzept für die Umsetzung zu erarbeiten, das der Senat im Herbst beschließen soll.
Das Fraunhofer ISE hat die Daten von Januar bis August ausgewertet und mit dem Vorjahr verglichen. Die Erzeugung aus Kohlekraft ist massiv zurückgegangen und auch die Stromexporte sind gesunken. Im Gegenzug legten Windkraft und Photovoltaik weiter zu und auch die Gaskraftwerke sind dank steigender CO2-Zertifikatspreise wieder attraktiver – dies alles ging zu Lasten der Kohlekraftwerke.
Es gibt heute nicht zu viel erneuerbare Energie, sondern zu wenig. Ein knappes Gut sollte einen Preis haben und keine Förderung brauchen. Robert Busch, Geschäftsführer des Bundesverbandes Neue Energiewirtschaft erklärt, wie er sich die Energiewelt von morgen vorstellt und was den Verband für Photovoltaik- und Speicherunternehmen interessant macht. Vor einem Auslaufen der Solarförderung müsse man jedenfalls keine Angst haben.
Am 9. August gingen in weiten Teilen der Insel die Lichter aus. Die Batteriespeicher von RES verhinderten jedoch noch Schlimmeres, wie das Unternehmen sagt.