Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
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In Balzhausen testet LEW Verteilnetz einen innovativen Ansatz, der eine deutliche Überbauung der Netzanschlusskapazität ermöglicht. Bereits zu Jahresbeginn soll der Batteriespeicher mit 40 Megawatt Leistung in Betrieb gehen, der Teil dieses Projekts ist.
Der Bundesverband Solarwirtschaft fordert dringend eine Vereinfachung, Vereinheitlichung und verstärkte Digitalisierung für Netzanschlüsse von Photovoltaik-Freiflächenanlagen und Batteriespeichern. Bei einer Befragung bemängeln viele Projektierer vor allem die schlechte Kommunikation vieler Netzbetreiber.
Eine Tochtergesellschaft der Telekom nimmt den Solarstrom der Photovoltaik-Anlage für zehn Jahre ab. Das Projekt kommt ohne EEG-Förderung aus und ist auf drei Teilflächen realisiert.
Es soll sich um die erste kommerzielle Vehicle-to-Grid-Lösung in Deutschland handeln. BMW und Eon versprechen dabei keine Beeinträchtigung der Batterielebensdauer.
Deutsche Forscher haben ein umfassendes Tool zur Pflanzenauswahl für Agri-Photovoltaik in mehr als 25 Ländern entwickelt. Die vorgeschlagene Matrix bewertet die artspezifischen Reaktionen von zwölf wichtigen Pflanzenarten auf Beschattung, Mikroklimaänderungen und Pflanzenwachstum und beurteilt gleichzeitig ihren Wasserbedarf, ihre Schattentoleranz und ihren Platzbedarf.
Einzig die vereinheitlichten Genehmigungsverfahren für Photovoltaik-Anlagen und Speicher sind nach Ansicht des Verbands ein Lichtblick. Allerdings fehlen in dem Gesetzentwurf ambitionierte Photovoltaik-Ausbauziele für die Bundesländer, konkrete Vorgaben für Beschleunigungsgebiete, eine klare Speicher-Strategie und die Festschreibung der Klimaneutralität 2040.
Das noch nicht rechtskräftige Urteil gilt als bundesweit bedeutsamer Meilenstein für viele Landwirte, die sich gegen die von Industrie- und Handelskammern behauptete Beitragspflicht wehren. Die Vorinstanz hatte noch der IHK Recht gegeben.
Die Auswertung von pv magazine ergibt, dass aktuell bereits fast 2,1 Millionen Batteriespeicher in Deutschland in Betrieb sind. Der Zubau für 2025 liegt bislang bei 362.537 Batteriespeichern mit einer Bruttoleistung von etwa 2,6 Gigawatt und einer nutzbaren Speicherkapazität von fast 4,59 Gigawattstunden für das laufende Jahr.
Die Dynamik auf dem Markt für große Batteriespeicher ist enorm. Im Versorgungssicherheitsbericht der Bundesnetzagentur werden sie dennoch kaum berücksichtigt, was nach Ansicht des Verbands zu teuren politischen Fehlentscheidungen führen könnte.
Mit Blick auf die Kostenbelastung für Unternehmen und Haushalte fordert die DIHK eine Änderung der Energiepolitik. Ihre Studie „Neue Wege für die Energiewende (‚Plan B‘)“ kommt zu dem Ergebnis, dass sich die Investitionen und laufenden Kosten im Energiesektor von 2025 bis 2049 auf 4,8 bis 5,5 Billionen Euro summieren könnten, wobei fast die Hälfte auf Importe entfällt. Eine übergreifende Netzplanung, ein Auslaufen der Erneuerbaren-Förderung für bereits wirtschaftliche Anlagen und der Einsatz von blauem Wasserstoff sowie CCS wären nach Ansicht der DIHK Maßnahmen, um die Kosten kurzfristig zu senken.