Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
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Interview: Lukrative Pachteinnahmen für Solarparks haben sich für viele Landwirte zu einem zweiten Standbein entwickelt. Rechtlich werden diese für Photovoltaik-Anlagen verpachteten Flächen aber nicht als land- und forstwirtschaftliches Vermögen angerechnet, sondern zum Grundvermögen zugeordnet. Damit können hohe Erbschaftssteuerzahlungen anfallen, wenn der Hof an einen Nachfolger übergeben wird. Der Bundesverband Neue Energiewirtschaft (bne) fürchtet, dass sich dies zu einem massiven Hindernis für den weiteren Ausbau der Photovoltaik entwickelt und hat daher einen Lösungsvorschlag veröffentlicht. Wie der aussieht, erklärt Bernhard Strohmayer, Leiter erneuerbare Energien beim bne.
Der Photovoltaik-Hersteller erklärte, dass bei den Solarmodulen wegen einer fehlerhaften Polyamid-Rückseitenfolie die Gefahr eines Stromschlags bestehe. Betroffen sind zwischen 2010 und 2012 ausgelieferte Solarmodule. Sie sollten Schüco zufolge deinstalliert und entsorgt werden.
Bevor die in Bundesbesitz befindlichen versiegelten Flächen mit Photovoltaik überdacht werden, braucht es nach Ansicht des Bundeswirtschaftsministeriums noch Machbarkeitsstudien und Kostensenkungen bei solchen Anlagen. Daher liegt der Fokus der geplanten EEG-Novelle zunächst auf Agri-Photovoltaik und Dachanlagen, wie aus einer Antwort auf eine Anfrage an die Bundesregierung hervorgeht.
Landwirte wollen nicht nur große Dach- oder Freiflächen vermieten. Sie wollen auch ihre eigenen Energiekosten senken und ihre Betriebe für die Zukunft sicher aufstellen. In diesem Podcast diskutieren wir, wo die Not am größten ist und wie Photovoltaik-Experten die „Zielgruppe Landwirt“ am besten erreichen.
Die Polizei konnte nahe Storkow sechs polnische Staatbürger festnehmen, die zuvor 18 Wechselrichter aus einer Photovoltaik-Anlage stahlen. Allein der Wert der Photovoltaik-Wechselrichter wird auf 80.000 Euro geschätzt. Die Täter befinden sich in Untersuchungshaft und es laufen Ermittlungen, ob die Bande für weitere Diebstähle verantwortlich sind.
Das Bundeswirtschaftsministerium verweist in seinem „Fortschrittsbericht Energiesicherheit“ insbesondere auf die Diversifizierung bei Kohle und Öl. Die Abhängigkeit von russischen Gaslieferungen zu reduzieren, wird hingegen als anspruchsvoll beschrieben. Für ein Embargo reicht es nach Ansicht von Habeck noch nicht.
Alle Steuerzahler erhalten eine Einmalzahlung von 300 Euro, Steuern auf Benzin und Diesel werden gesenkt. Die Erneuerbaren-Quote für neue Heizungen kommt bereits 2024. Für Neubauten gilt ab 2023 der Effizienzhaus-55-Standard.
RWE will bis 2030 eine Elektrolyseleistung bis zu einem Gigawatt aufbauen, OGE 1.500 Kilometer Wasserstoff-Leitungen schaffen. Der Investitionsbedarf liegt bei rund 3,5 Milliarden Euro.
Die Geschäftszahlen für 2021 spiegeln die Herausforderungen der Wandlung vom Anlagenbauer zum Zell- und Modulproduzenten des Schweizer Photovoltaik-Herstellers wider. Der Nettoumsatz reduzierte sich auf 39,9 Millionen Euro, was zu Verlusten beim Jahresergebnis führte. Dennoch ist Meyer Burger weiterhin liquide und will mit einem neuen Modell den Ausbau seiner Produktionsstandorte in Deutschland und USA beschleunigen.
Der Verband hat gemeinsam mit der Kanzlei Becker Büttner Held einen Vorschlag erarbeitet, wie das EEG durch eine Regel für ein aktives Repowering ergänzt werden sollte. Damit soll der Tausch leistungsschwacher Solarmodule in Photovoltaik-Anlagen vor Ablauf des Vergütungszeitraums erleichtert und attraktiv für die Betreiber gestaltet werden. Allein bis 2030 könnte so eine zusätzliche Leistung von bis zu 10,5 Gigawatt installiert werden, ohne neue Flächen für Photovoltaik-Anlagen zu beanspruchen.