Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
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Seit diesem Jahr gilt für die Lieferung und Installation von Photovoltaik-Anlagen ein Umsatzsteuersatz von null Prozent. Was einfach klingt, wirft dennoch viele Fragen auf, die das Bundesfinanzministerium versucht in Teilen zu beantworten.
Schon ab Februar könnte es soweit sein. Die Senatsverwaltung steckt noch in der Ausarbeitung der letzten Details, doch bis zu 500 Euro Zuschuss sind im Gespräch. Das Programm für Stecker-Solar-Geräte soll sich ausdrücklich an Mieterinnen und Mieter richten.
Der Chef der Bundesnetzagentur Klaus Müller sieht keine Notwendigkeit für die teureren Wieland-Stecker. Eine Produktnorm vom VDE steht noch aus. Ein Entwurf befindet sich aktuell in der Kommentierungsphase.
Trotz geringerem Energieverbrauch und günstigen Wetterbedingungen für Windkraft und Photovoltaik ist Deutschlands CO₂-Ausstoß 2022 nicht gesunken. Er lag bei rund 761 Millionen Tonnen. 2021 waren es 766 Millionen.
Neue Forschungsergebnisse der Universität LUT zeigen die zentrale Rolle der Photovoltaik für Europas Wunsch, sein Null-Emissionsziel für 2050 zu erreichen. Die Ergebnisse beschreiben, wie die Photovoltaik durch die Nutzung in den Sektoren Wärme und Mobilität, zum charakteristischen Element des sich entwickelnden Energiesystems Europas wird.
Photovoltaik ist der Gewinner unter den Erneuerbaren mit dem stärksten Zubau und der größten Zunahme am Anteil der Stromerzeugung. Sie ist die einzige Energiequelle, die ihre Ausbauziele erreicht hat.
Jahresrück- und -ausblick: Insbesondere aufgrund einer steigenden Zahl von Stromabnahmeverträgen (PPAs) auch für kleinere Photovoltaik-Anlagen dürfte der Markt 2022 leicht gewachsen sein. Die hohen Strompreise machen es für Anlagenbetreiber auf der Suche nach Erlösstabilität weiterhin sehr attraktiv, PPAs abzuschließen, wie Analyst Michael Claußner von Energy Brainpool berichtet. Doch bei PPAs für Bestandsanlagen könnte die Abschöpfung der Mehrerlöse kurzfristig hemmend auf den Markt wirken.
Der Stadtrat von Gütersloh will auf der Landebahn eines ehemaligen Flugplatzes eine Photovoltaik-Anlage errichten. Die Fläche gehört allerdings dem Bund und die zuständige Behörde sieht sich nicht in der Lage, das Projekt zu genehmigen.
Die Gesamtleistung der nach dem EEG geförderten Photovoltaik-Anlagen lag nach Berechnungen der Bundesnetzagentur im November bei 596 Megawatt. Ungeförderte Photovoltaik-Anlagen summierten sich auf knapp 73 Megawatt.
Jahresrück- und -ausblick: Der Ukraine-Krieg hat nicht nur die Energiepreise massiv steigen lassen, sondern auch die Nachfrage nach Photovoltaik-Anlagen und Speichern getrieben. Nach Ansicht von Florian Meyer-Delpho, Gründer und Geschäftsführer von Installion, müssen schnell möglichst viele Montagekapazitäten aufgebaut werden, um die Energiewende zu schaffen.