Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
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Die Kostensteigerungen konnten den massiven Ausbau der Photovoltaik im vergangenen Jahr nicht stoppen. Für dieses Jahr erwartet Swissolar eine weitere Steigerung auf 1300 bis 1400 Megawatt. Bis 2035 die installierte Photovoltaik-Leistung jeoch versiebenfacht werden.
Zusätzlich will der Schweizer Photovoltaik-Hersteller damit 3,5 Gigawatt an zusätzlichen Modul- und Zellkapazitäten in Deutschland und voraussichtlich Spanien aufbauen. Die Förderung erfolgt über den Europäischen Innovation Fund, bei dem sich Meyer Burger mit seinem Projekt beworben hatte.
Die frischen Mittel will das bayerische Unternehmen nutzen, um vorwiegend Photovoltaik-Kraftwerke mit einer Gesamtleistung von zwei Gigawatt in den nächsten fünf Jahren in Deutschland zu realisieren. Dazu braucht es unter anderem auch mehr eigene EPC-Kapazitäten.
Die EU-Bank erhöht ihren Beitrag für die Green-Deal-Industriestrategie damit um 15 Milliarden Euro. Die zusätzlichen Mittel sollen Investitionen von mehr als 150 Milliarden Euro mobilisieren – unter anderem in die europäische Photovoltaik-Fertigung.
In Mecklenburg-Vorpommern gibt es bezogen auf die Zahl der Haushalte die meisten Balkonsolar-Anlagen. Das zeigt die aktualisierte Datenbank der Agentur für Erneuerbare Energien. In absoluten Zahlen steht Nordrhein-Westfalen an der Spitze.
Rund 100 interessierte Unternehmensvertreter folgten dem Aufruf des Fraunhofer ISE und diskutierten mit dem Bundeswirtschaftsministerium über die Anforderungen für das Interessensbekundungsverfahren. Offen blieb die Frage, wie Betriebskosten berücksichtigt werden können und was die EU-Kommission erlauben könnte. Zwölf potenzielle Hersteller pitchten bereits ihre Konzepte.
Im Juni lagen die Ausgaben der Übertragungsnetzbetreiber deutlich höher als die Einnahmen. Der Überschuss beträgt dennoch weiterhin stolze 10,25 Milliarden Euro.
Agrar Energie hat mehr als 1,5 Millionen Euro in die neue Anlage investiert, die auch wissenschaftlich begleitet wird. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger kam zur Eröffnung in die Hallertau.
Die Marktwerte für Solar und Wind haben sich etwas erhöht. Sie lagen im Juni aber wie der durchschnittliche Spotmarktpreis weiterhin im einstelligen Bereich.
Wahrscheinlich noch im Juli wird sich das Bundeskabinett mit dem Entwurf befassen, der dann im Herbst in Bundestag und Bundesrat beraten werden könnte. In ihren Stellungnahmen sehen die Verbände und Organisationen viele positive Aspekte, die den Photovoltaik-Zubau in Deutschland weiter beschleunigen könnten, doch zugleich gibt es auch noch diversen Nachbesserungsbedarf.