Mit dem Gesetz will das CDU-geführte Bundeswirtschaftsministerium den Netzbetreibern mehr Freiheit beim Anschluss neuer Anlagen gewähren. Zudem soll ein „Redispatchvorbehalt“ eingeführt werden sowie der Baukostenzuschuss künftig auch für Erzeugungsanlagen fällig werden. Bei Verbänden und Unternehmen der Erneuerbaren- und Speicherbranche kommt der Entwurf nicht gut an; auch nicht beim Koalitionspartner SPD.
Im Januar 2026 haben sich die durchschnittlichen Preise am Stromterminmarkt der EEX im Vergleich zum Vormonat Dezember nur wenig verändert. Während die Preise für die kommenden Quartale angestiegen sind, verzeichneten spätere Handelsjahre im betrachteten zehnjährigen Zeitraum einen leichten Preisrückgang. Dadurch hat sich das durchschnittliche Terminpreisniveau, welches als Benchmark für die PPA-Bepreisung dient, nur geringfügig erhöht. […]
Aiko erhält eine Lizenz für Rückkontakt-Solarzellen- und -modulpatente von Maxeon für die nächsten fünf Jahre außerhalb der USA. Im Gegenzug ziehen beide Unternehmen ihre jeweiligen Klagen zurück.
In seinem wöchentlichen Update für pv magazine gibt OPIS, ein Unternehmen von Dow Jones, einen kurzen Überblick über die wichtigsten Preisentwicklungen in der globalen Photovoltaik-Branche.
Es soll sich den Unternehmen zufolge um das bisher größte festpreisbasierte virtuelle Flexibilitätsabkommen in Europa handeln. Es greift ab kommendem Jahr. Engie und Return wollen weitere Vereinbarungen auch außerhalb Deutschlands schließen.
Sunnic Lighthouse hat mit Thyssenkrupp Steel einen langfristigen Stromabnahmevertrag aus neun Photovoltaik-Kraftwerken von Enerparc in Deutschland abgeschlossen. Auch Maxsolar meldet einen erfolgreichen PPA-Abschluss für Solarstrom aus zwei Photovoltaik-Anlagen, die noch im ersten Halbjahr in Betrieb gehen soll.
Im Oktober 2026 soll der Speicher im Wutzldorf in Betrieb gehen. Bereits jetzt vereinbarte Maxsolar mit Entrix eine Kooperation zur Vermarktung und Optimierung des Systems.
Das neue Verfahren ersetzt das bisher geltende Windhundprinzip bei den Netzanschlüssen großer Anlagen ab 100 Megawatt Leistung. Ab dem 1. April soll die erste Informations- und Antragsphase beginnen. Noch ausstehende Netzanschlussbegehren sollen in das neue Verfahren überführt werden.
Mit dem Erwerb von Batteriespeichern mit 1,3 Gigawatt Gesamtleistung und 2,5 Gigawattstunden Kapazität, die bereits in Betrieb sind oder sich im Bau befinden, startet das Engagement des britischen Unternehmens. Bis 2030 will es weitere Projekte mit mindestens 1 Gigawatt und 4 Gigawattstunden dazukaufen.
Direktleitungen ließen sich bisher in der Praxis wegen der nach Paragraf 21b Abs. 2 EEG (a.F.) erforderlichen prozentualen Aufteilung des in einer Photovoltaik-Anlage erzeugten Stroms nur schwer umsetzen. Die Novellierung dieser Regelung macht Direktleitungen wirtschaftlich skalierbar. Projektentwickler können den Megawattstunden-Umsatz substantiell steigern, indem vermiedene Netzentgelte fair zwischen dem Abnehmer und dem eigenen Unternehmen aufgeteilt werden. Zusätzlich ermöglicht freigesetzte Netzkapazität stabile, langfristige Zusatzerlöse über Graustrom-Batteriespeicher-Tolling – ein weiterer struktureller Werthebel für Photovoltaik-Großprojekte.