Bis 2030 könnten 8,7 Gigawatt Elektrolyseleistung realisiert werden, zeigt eine EWI-Auswertung. Für einen Teil der angekündigten Vorhaben fehlt allerdings noch die finale Finanzierungszusage.
Die Finanzierung stammt von der Nord/LB. Der Batteriespeicher in Schleswig-Holstein soll noch in diesem Jahr in Betrieb gehen. Alpiq wird den Speicher für Netzdienstleistungen und den Börsenhandel nutzen.
Das Solarspitzengesetz hat die Weichen für die Marktintegration von Photovoltaik-Dachanlagen gestellt, heißt es in einem Kurzgutachten. In 2045 bleiben 46 Gigawatt Photovoltaik-Leistung, die nicht auf Marktsignale reagieren – kein Problem mit einer stärkeren Flexibilisierung der Verbrauchs.
Der Hannoveraner Netzbetreiber will das digitale Abbild zunächst unter anderem für Lastprognosen und die Netzausbauplanung nutzen. Später möchte Enercity Netz den Zwilling auch für die vorausschauende Wartung einsetzen.
Einem „Non-Paper“ der Bundesregierung zufolge will das Bundeswirtschaftsministerium bis 2029 weit mehr steuerbare Leistung ausschreiben als es die Bundesnetzagentur für nötig hält. Nur für einen Bruchteil der Leistung soll es Anreize zur Dekarbonisierung geben. Die Deutsche Umwelthilfe hat das Non-Paper öffentlich gemacht.
Laut einer Analyse der Unternehmensberatung scheitern weltweit viele Vorhaben an der fehlenden Finanzierung. Bei ihrer Bestandsaufnahme der globalen Energiewende schneidet die Photovoltaik am besten ab.
Die EU gibt grundsätzlich grünes Licht für die Ausschreibung von zwölf Gigawatt steuerbare Leistung, zehn davon als Gaskraftwerke. Die Anlagen können bis 2040 allesamt noch weiter mit Erdgas betrieben werden – und es gibt ein Hintertürchen für CCS. Die beihilferechtliche Genehmigung der EU-Kommission steht aber noch aus.
Der frei zugängliche BESS-Co-Location-Index stellt auf Tagesbasis dar, welchen Mehrwert der gemeinsame Betrieb von Photovoltaik und Batteriespeicher an einem Standort bietet. Das soll Investoren und Projektentwicklern eine Grundlage für die Bewertung hybrider Projekte geben. Die aktuelle Indexversion zeigt, dass BESS-Co-Location klar messbare Mehrerlöse gegenüber reinen Photovoltaik-Anlagen liefert.
Insgesamt 150 Wohnungen sollen jeweils zwei Photovoltaik-Module bekommen. Das kommunale Wohnungsunternehmen setzt das Vorhaben im Zuge einer laufenden Sanierung um.
Engie ist seit 2021 für Google als Energie-Dienstleister tätig. Jetzt haben die Konzerne ihre Kooperation verlängert. Engie setzt bei der Dekarbonisierung der deutschen Google-Standorte unter anderem auf zusätzliche PPA und Speicher.