Die Batterielebensdauer hängt nicht nur von vielen Einflussgrößen während der Produktion, sondern auch von der Betriebsstrategie des Speichersystems ab. Das erklärt Andreas Gutsch, der das Technologiezentrum „Solarwatt Innovation“ bei Köln leitet, im Interview.
Bereits 2015 waren Batteriespeicher für Photovoltaik-Anlagen ein attraktiveres Investment für die Deutschen als ein neues Elektrofahrzeug. Dabei sind hierzulande im vergangenen Jahr so viele Neuwagen wie lange nicht mehr verkauft worden, allerdings nur 0,3 Prozent davon waren Elektroautos.
Auch bei der letzten der insgesamt sechs Pilotausschreibungen wird kein Nachrückverfahren notwendig. Alle erfolgreichen Bieter hinterlegten die Zweitsicherheit. Mittlerweile läuft bereits die erste Ausschreibung nach dem EEG 2017, bei der Photovoltaik-Freiflächen- und Dachanlagen ab 750 Kilowatt Leistung konkurrieren.
In einem aktuellen Bericht stellt das Fraunhofer ISE die Stromerzeugung aus den verschiedenen Energiequellen im Jahr 2016 dar. Die Erneuerbaren blieben ungefähr auf Vorjahresniveau, die Konventionellen verzeichneten leichte Einbußen. Nur Gaskraftwerke konnten merklich zulegen.
Nach der aktualisierten Statistik des BAFA sind im vergangenen Jahr nur gut 9000 Anträge für die Kaufprämie eingegangen. Dabei sind mittlerweile 100 Modelle von Elektro- und Hybridfahrzeugen förderfähig.
Ende August schlossen die beiden Unternehmen einen entsprechenden Vertrag. Zu Jahresbeginn kann die RWE-Ausgründung nun Vollzug melden und sieht sich damit auf dem Weg zum internationalen Player im Photovoltaik- und Batteriespeicher-Markt.
Unter anderem aufgrund weiter sinkender Preise für Solarstrom werde sich die Nachfrage nach Photovoltaik-Anlagen im Jahr 2017 wieder verbessern, meint der Bundesverband Solarwirtschaft. Dadurch werde auch der Markt für Batteriespeicher weiter anziehen.
Einem Bericht von Bloomberg New Energy Finance zufolge ist die Solarenergie auf besten Weg, weltweit billiger als Kohlestrom zu werden. Das liege an drastisch fallenden Kosten sowohl in der Lieferkette als auch beim Endprodukt Solaranlage.
Mit dem 1. Januar 2017 soll die schrittweise Einführung von intelligenten Stromzählern in Deutschland beginnen. Einer repräsentativen Umfrage zufolge wissen die wenigsten Verbraucher, was damit auf die zu kommt. Die konkreten Folgen für Photovoltaik-Betreiber sind vorerst noch offen.
Ein Photovoltaik-Kühlsystem der Universität Hohenheim soll Landwirten ohne Stromanschluss in Tunesien und Kenia helfen, mehr Milch ihrer Nutztiere nutzen und vermarkten zu können. Für die Zukunft sind auch solarbetriebene Melk- und Reinigungsmaschinen geplant.