Alliander und Groenleven haben den Bau der ersten grünen Wasserstoff-Produktionsanlage in den Niederlanden abgeschlossen. Sie ist an einen 50 Megawatt-Solarpark angeschlossen und wird voraussichtlich ab Juni grünen Wasserstoff erzeugen.
Wissenschaftler der Universität Bremen haben die wichtigsten Herausforderungen identifiziert, die verhindern, dass sich wässrige Zink-Ionen-Batterien als Speichertechnologie für Stromnetzanwendungen durchsetzen. Ihrer Analyse zufolge sind die beiden Haupthindernisse, die in der künftigen Forschung überwunden werden müssen, die Erhöhung der spezifischen Energie der vollständigen Zink-Ionen-Zelle und die Verhinderung der parasitären Wasserstoffentwicklungsreaktion, die während der Zink-Elektroabscheidung auftritt.
Die Wissenschaftler aus Deutschland haben zwei Arten von Solarzellen entwickelt, die auf n-dotierten, elektronensammelnden Poly-Si on Oxide (POLO)-Übergängen mit Aluminium-legierten p+-Kontakten basieren. Beide Produkte gelten als mögliche Weiterentwicklungen der PERC-Technologie. Die leistungsstärkste IBC-Solarzelle erreicht einem Wirkungsgrad von 23,71 Prozent und einen Füllfaktor von 80,9 Prozent.
Sedibelo Platinum will eine 40-Megawatt-Windkraft-Solar-Hybridanlage und ein 35-Megawatt-Photovoltaik-Kraftwerk zur Stromversorgung seiner Betriebe an mehreren Standorten errichten. Die Anlagen werden im Besitz von Sturdee sein und von diesem betrieben werden und die Bergbauanlagen über Stromabnahmeverträge mit Strom versorgen. Ein Konsortium um Juwi wird die Projekte entwickeln.
Das Technologieunternehmen Ecop hat eine Rotationswärmepumpe mit einer angegebenen Leistungszahl von 4,0 bis 7,0 entwickelt. Das 700-Kilowatt-Produkt arbeitet bei Temperaturen von 150 Grad Celsius und basiert auf einem gegen den Uhrzeigersinn laufenden Joule-Prozess, bei dem es keinen Phasenübergang des Arbeitsmediums gibt.
Deutsche und Schweizer Forscher haben eine neue Studie veröffentlicht, die die Vorstellung einer kontinuierlichen Senkung der Kosten für erneuerbare Energien angesichts steigender Zinssätze und höherer CO2-Preise in Frage stellt. Sie skizzieren ein Szenario, in dem die Zinssätze um bis zu 5 Prozent steigen könnten und die öffentlichen Anreize für erneuerbare Energien allmählich auslaufen würden. Dies könnte zu einem Verlust von 536 Gigawatt an neuen Kapazitäten für erneuerbare Energien führen, verglichen mit einem Szenario, in dem die Zinssätze auf dem derzeitigen Niveau bleiben.
In einem kurzen Interview mit dem pv magazine erläuterte Flemming Vejby Kristensen vom dänischen Photovoltaik-Verband Solcelleforening die überraschende Entwicklung des Photovoltaik-Marktes im Jahr 2021. Rund 667,6 Megawatt an Photovoltaik-Leistung sind neu installiert worden. Rund 94 Prozent dieses Zubaus stammen aus großen Photovoltaik-Kraftwerken außerhalb der Förderung. Haupttreiber des Segments war die Bereitschaft großer Unternehmen, grünen Strom im Rahmen bilateraler PPAs zu kaufen.
In einem Gespräch mit pv magazine erklärt Christian Breyer, Professor für Solarwirtschaft an der finnischen Lappeenranta University of Technology (LUT), welche Folgen der Krieg in der Ukraine für die europäische Energielandschaft haben könnte. Seiner Meinung nach kann nur eine beispiellose Entwicklung von erneuerbaren Energien, Wärmepumpen und Speichern helfen, die aktuelle Energiekrise zu bewältigen.
Die Forscher des HZB und ISFH haben die Tandemzelle mit Hilfe eines Prozesses hergestellt, der mit industriellen, gängigen PERC-Technologien kompatibel ist. Nach ihren Angaben hat Tandemzelle das Potenzial, mit Anpassungen der Perowskit-Dicke und der Bandlücke Wirkungsgrade von mehr als 29 Prozent zu erreichen.
Die von den Freiburgern Forschern entwickelte Zelle wird mit einer Metallisierung hergestellt, die auf einem Beschichtungsverfahren basiert. Die Solarzelle ist mit galvanischen Nickel/Kupfer/Silber-Kontakten anstelle der üblichen Silberkontakte versehen.