4,7 Millionen Euro Förderung für CIGS-Forschungsprojekt

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Das Bundeswirtschaftsministerium fördert das Projekt „speedCIGS“ in den kommenden vier Jahren mit insgesamt 4,7 Millionen Euro. Ein Projektkonsortium aus Forschung und Industrie will im Zuge ihrer Arbeit, den Herstellungsprozess von CIGS-Dünnschichtzellen beschleunigen und damit die Technologie attraktiver für die Industrie machen, teilte das Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) am Anfang der Woche mit. Dessen Photovoltaik-Kompetenzzentrum (PVcomB) sei an dem Projekt beteiligt. Ebenso gehörten der Photovoltaik-Anlagenbauer Manz, das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW), die Universitäten Jena und Paderborn, das Max-Planck-Institut Dresden und die Wilhelm-Büchner-Hochschule als Projektkoordinator zum Konsortium.

An PVcomB gingen 1,7 der 4,7 Millionen Euro Förderung. Mit dem Geld solle das Institut ein Koverdampfungsprozess zur Herstellung der CIGS-Solarzellen optimieren. Die Elemente Kupfer, Indium, Gallium und Selen würden bei diesem Prozess gemeinsam im Vakuum auf ein geheiztes Substrat abgeschieden und bildeten dort eine dünne Schicht der gewünschten Verbindung, hieß es weiter. Dieser Herstellungsprozess würde bereits in der Industrie genutzt, sei aber noch relativ langsam. Daher auch das Ziel der Beschleunigung mit dem Projekt „speedCIGS“. Gleichzeitig würden damit die Investitionskosten sinken, da mehr Module in der gleichen Zeit produziert werden könnten. Dies würde angesichts der angespannten Marktlage bei den Modulherstellern der CIGS-Technologie einen Wettbewerbsvorteil verschaffen, so das HZB. Das Photovoltaik-Kompetenzzentrum in Berlin solle zudem ein transparentes p-leitendes Material entwickeln, um so die Entwicklung von hocheffizienten CIGS-basierenden Tandemsolarzellen weiter voranzutreiben. (Sandra Enkhardt)

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