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EEG-Konto im Juli fast 1,2 Milliarden Euro im Plus

Die Erlöse aus der Vermarktung sind im Juli gegenüber dem Vormonat zurückgegangen, ebenso die EEG-Zahlungen. Auch der Bundeszuschuss fiel geringer aus.
Der Bund hat im Juli gut 1,6 Milliarden Euro als Zuschuss auf das EEG-Konto überwiesen. | Foto: Pixabay / angelolucas

Das EEG-Konto wies Ende Juli ein Plus von 1,195 Milliarden Euro auf, wie aus der Statistik der Übertragungsnetzbetreiber auf netztransparenz.de hervorgeht. Damit fällt der Kontostand gegenüber dem Vormonat höher aus – Ende Juni lag er bei 1,107 Milliarden Euro.

Um Defizite auf dem Konto auszugleichen, schießt der Bund jeden Monat eine Summe aus dem Kernhaushalt zu. Im Juli flossen 1,646 Milliarden Euro auf das Konto, nach 1,814 Milliarden Euro im Juni und 3,167 Milliarden Euro im Mai. Im laufenden Jahr summiert sich der Zuschuss bis Ende Juli auf rund 9,2 Milliarden Euro. Im letzten Jahr lag der Betrag bei insgesamt knapp 16,5 Milliarden Euro.

Die Übertragungsnetzbetreiber erlösten mit der Vermarktung des Solarstroms im Juli etwa 396 Millionen Euro, nach 422 Millionen im Euro im Vormonat. Alle Posten zusammengerechnet, beliefen sich die Einnahmen im Juli auf 2,062 Milliarden Euro. Im Juni waren es noch 2,257 Milliarden Euro, im Mai 3,392 Milliarden Euro.

Die ausgezahlte EEG-Vergütung belief sich im Juli auf 1,914 Milliarden Euro, nach 2,050 Milliarden Euro im Juni und 1,987 Milliarden Euro im Mai. Die Gesamteinnahmen lagen im Juli bei 1,973 Milliarden Euro, nach 2,085 Milliarden Euro im Juni und 3,566 Milliarden Euro im Mai.

Mit der Vermarktung von Strom aus ausgeförderten Anlagen erzielten die Netzbetreiber einen Erlös von 11,1 Millionen Euro. Dem standen Ausgaben von 11,7 Millionen Euro gegenüber.

Anmerkung der Redaktion: Wir haben fehlerhafte Zahlen aus der ersten Fassung der Meldung am 13. August um 8.00 Uhr korrigiert.

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Kommentare

Gruenstrom
18 Stunden

Was berichtet eigentlich die PV-Community?

Es wird darauf hingewiesen, dass das EEG-Konto in den nächsten fünf Jahren entlastet wird, weil viele der ehemals hoch vergüteten EEG-Anlagen aus der Förderung fallen.

Was dabei oft nicht erwähnt wird: Ein Teil dieser Entwicklung geht auf politische Entscheidungen früherer Jahre zurück. Dafür gebührt auch Peter Altmaier und Katherina Reiche Anerkennung.

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Stephan
13 Stunden

Mal kurz nachdenken – Niedrigwasser in Flüssen bedeutet: keine Kohlelieferungen an Kohle-Kraftwerke, kein Kühlwasser für AKW. Gleichzeitig niedrige Gas-Speicher-Füllstände und globale Versorgungsrisiken durch IranKonflikt etc… für versteckte Subventionen in konventionelle Energien und die möglichen sehr hohen Energie-Preise im kommenden Winter gebührende Anerkennung an Almeier und Reiche. Und Sie klatschen auch noch!

Energetiker
Aug 12, 2026

Den Kontostand wiederzugeben ist doch ziemlich überflüssig.
Aber der Steuerzahler hat mal wieder Milliardenbeträge reingebuttert, insgesamt schon über 9 Milliarden in 7 Monaten.
Das ist die eigentliche Nachricht!

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Stephan
13 Stunden

Die Summe bitte mal in Relation setzen zu eingesparten Energieimporten, versteckten Subventionen in fossile Energien, den Gewinnen der Netzbetreiber und Ihrer realistischen Einschätzung darüber, wo der Strompreis denn heute bzw. im kommenden Wnter stehen wird.