Bereitet die Europäische Union ein Verbot chinesischer Solartechnik vor, um ihre Cybersicherheitslage zu stärken? Am Dienstag stand diese Frage im Raum. Während einer Sitzung des Europäischen Parlaments stellte die Exekutiv-Vizepräsidentin für technologische Souveränität, Sicherheit und Demokratie, Henna Virkkunen, die Pläne der Kommission für eine Überarbeitung des EU-Cybersicherheitsrechts vor.
Bereits im Vorfeld der Sitzung hatte ein Artikel in der Financial Times Spekulationen befeuert, wonach die Kommission auf einen faktischen Ausschluss von Huawei-Solarwechselrichtern vom europäischen Markt zusteuern könnte. Ob die Vorschläge tatsächlich so weit gehen werden, ist allerdings weiterhin offen.
Kern der heute vorgestellten Pläne ist eine deutliche Stärkung der EU-Agentur für Cybersicherheit (ENISA). Vorgesehen sind erweiterte Mandate und zusätzliche Ressourcen, um die Fähigkeit der EU zur Abwehr von Cyberbedrohungen zu verbessern. Gleichzeitig erwägt die Kommission die Einführung einer Liste sogenannter „Hochrisiko“-Hersteller. Unternehmen, die auf dieser Liste geführt würden, wären nach den aktuellen Plänen vom Zugang zum europäischen Markt ausgeschlossen.
Der Ansatz orientiert sich an Elementen der sogenannten 5G-Toolbox, die seit 2020 auf freiwilliger Basis gilt. Diese hat bislang zu uneinheitlichen Ergebnissen in den Mitgliedstaaten geführt: Während einige Länder Huawei und ZTE vollständig aus ihren 5G-Netzen ausgeschlossen haben, beschränken andere deren Einsatz lediglich in kritischer Infrastruktur.
Mit dem Versuch, dieses Modell nun von der Telekommunikation auf Solartechnik zu übertragen, bleiben zentrale Fragen offen. Etwa zur endgültigen Position des Europäischen Parlaments, zur Haltung des Rates und dazu, wie die Mitgliedstaaten mögliche neue Vorgaben letztlich umsetzen werden.
Ziel der Überarbeitung sei es, die Sicherheit der Informations- und Kommunikationstechnologie-Lieferketten der EU zu erhöhen, indem Risiken durch Drittstaaten-Anbieter mit Cybersicherheitsbedenken reduziert würden, heißt es in einer von der Kommission veröffentlichten Erklärung. Zu den Maßnahmen gehören zudem eine Vereinfachung der Zuständigkeitsregeln und eine effizientere Erfassung von Daten zu Ransomware-Angriffen. Ferner soll der überarbeitete Cybersecurity Act sicherstellen, dass Produkte und Dienstleistungen für den EU-Markt künftig effizienter auf ihre Sicherheit geprüft werden. Dafür soll ein erneuerter Europäischer Rahmen für Cybersicherheitszertifizierung (ECCF) geschaffen werden, der klarere Strukturen und vereinfachte Verfahren vorsieht. Zertifizierungen sollen standardmäßig innerhalb von zwölf Monaten erteilt werden.
Die von ENISA verwalteten Zertifizierungssysteme sollen als freiwilliges, praxisnahes Instrument für Unternehmen dienen, um die Einhaltung von EU-Vorgaben nachzuweisen und Kosten sowie bürokratischen Aufwand zu reduzieren. Der erneuerte ECCF soll damit die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Unternehmen stärken und zugleich ein hohes Maß an Sicherheit und Vertrauen in komplexen Lieferketten gewährleisten.
In ihrer Eröffnungsrede sagte Virkkunen, es gebe „viele Bereiche, in denen Abhängigkeiten von einem einzelnen oder sehr wenigen Lieferanten ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellen können […] zum Beispiel […] Solarwechselrichter“. „Deshalb schlage ich heute einen neuen Rahmen zur Risikominimierung in den Informations- und Kommunikationstechnologie-Lieferketten unserer kritischen Infrastruktur in der EU vor.“
In der Plenardebatte unterstützten Abgeordnete die Vorschläge zur Reform des Cybersicherheitsrechts und betonten ihre Bereitschaft zur Zusammenarbeit, um europäische Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen vor Cyberangriffen zu schützen. Zugleich verwiesen sie auf globale Cyberbedrohungen aus Ländern wie China und Russland.
Der niederländische Europaabgeordnete Bart Groothuis erklärte, während es im Telekommunikationsbereich zu Recht verbindliche Regeln und Vorgaben gebe, befinde sich ein Großteil der kritischen Infrastruktur Europas in chinesischer Hand.
„Ich muss ehrlich sein: 80 Prozent aller Photovoltaik-Wechselrichter, die wir importieren, sind chinesisch. Und was ist mit Solarmodulen, Batterien und Steuerungssystemen? Alles chinesisch“, sagte er. „Ich sehe keinen Unterschied zwischen Telekommunikation, Stromnetzen und anderen kritischen Sektoren. Es geht nicht nur um Telekommunikation – es gibt mehr, was wir tun sollten.“
Auch beim europäischen Solarlobbyverband Solarpower Europe stößt der Vorschlag auf Verständnis, man pocht aber zugleich auf Kooperation und Abstimmung. „Es ist sehr gut, dass die Europäische Kommission Cybersicherheitsthemen ernst nimmt“, kommentierte Dries Acke, stellvertretender Geschäftsführer von Solarpower Europe. „Wie wir in unserem Bericht ‚Solutions for PV Cyber Risks to Grid Stability‘ gemeinsam mit DNV darlegen, braucht eine Wirtschaft des 21. Jahrhunderts auch Sicherheit auf dem Stand des 21. Jahrhunderts.“
Entscheidend sei, so Acke weiter, dass es EU-weit einheitliche Standards und Protokolle für Cybersicherheit gebe, die für alle digitalen Komponenten und alle Unternehmen gelten, die auf dem europäischen Energiemarkt aktiv sind. Er äußerte die Erwartung einer weiterhin „konstruktiven Zusammenarbeit“ zwischen Solarpower Europe und der Kommission bei der solarspezifischen Risiko- und Folgenabschätzung im Bereich Cybersicherheit.
Bereits im Dezember hatte die Europäische Kommission in einer Sicherheitsdoktrin Solarwechselrichter als Hochrisiko-Abhängigkeit eingestuft. Anfang des Jahres warnte zudem der European Solar Manufacturing Council, Europas Energiesouveränität sei durch unregulierte und fernsteuerbare Solarwechselrichter von Hochrisiko-Herstellern außerhalb Europas gefährdet.
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Wie immer sind Pauschalisierungen falsch und es hilft nicht, alles in einen Topf zu werfen. PV-Module hängen nicht direkt am Internet, haben keine Software, bekommen keine Firmware-Updates. Wenn die Dinger einmal bei uns sind, produzieren sie bis an ihr Lebensende Strom und China hat keine technische Option da irgendwas zu sabotieren.
Gleiches gilt für Batteriezellen. Die hängen nicht am Internet. Das BMS hängt am Internet. Insofern stellen auch Batteriezellen kein Risiko dar.
Bei Wechselrichtern sieht es anders aus. Die hängen fast alle am Internet, bekommen Firmware-Updates und sind für chinesische Firmen steuerbar, womit China jederzeit den Zusammenbruch des Stromnetzes hierzulande auslösen kann. Es wäre aber das Zünden der wirtschaftspolitischen Atombombe. Der Preis, den China dafür zahlen müsste, wäre immens hoch. Das macht China genau einmal und sämtlicher Handel mit China käme für die nächsten Jahrzehnte völlig zum Erliegen. Absolut nichts mehr aus China wäre vertrauenswürdig. Keine Autos, keine elektronischen Geräte, auch keine Grundstoffe (könnten absichtlich verunreinigt sein). Noch nicht mal, wenn wir wirklich militärisch einen aktiven Krieg gegen China führen würden, wäre es wahrscheinlich, dass China diese Bombe zündet.
Aber strategisch ist dieses Risiko da. Und auch wenn China diese Bombe nicht zündet, könnten sie mal versucht sein, sie als Drohkulisse verwenden zu wollen. Insofern muss man sich mit dem Thema beschäftigen. Aber eben bitte differenziert,
Vorsicht vor Panikmache, denn die Lösungen sind ja vorhanden:
– bevorzugte Wahl für PV- und Batteriewechselrichter, die nicht notwendigerweise am Netz hängen müssen (Ausnahme: Inbetriebnahme, oder bei Bedarf für eine Fwernwartung)
– Firmware-Updates vermeiden, wenn das System gut läuft
– wenn jemand unbedingt die Erträge in einer schönen App dargestellt haben will, dann gibt es ausreichend herstellerunabhängige Systeme.
Wie das bei KfZ und Mobilfunk ist, kann ich nicht gut beurteilen. Autohersteller müssen bei Neuzulassungen eine entsprechend sichere Software vorweisen. Das hat z.B. dazu geführt, dass manche Modelle eingestellt wurden (z.B. VW e-Up).
@Stephan
Mit ist das klar, aber es kommt nicht darauf an, was in der Theorie möglich ist, sondern wie es in der Praxis aussieht.
Es gibt auch immer mehr gute Gründe, warum Verwaltung, Unternehmen und Privathaushalte von Windows auf die Alternative Linux umstellen sollten. Die Realität heißt aber Windows. Weil’s so bequem ist.
Und in der Theorie kann man auch den Wechselrichter vom Netz nehmen. In der Praxis soll er aber Daten vom Messstellenbetreiber, von einem zusätzlichen Stromzähler bekommen, dynamische Strompreise verarbeiten oder eben Daten liefern, wofür vorgesehen ist, dass das Ding am Internet hängt. Gilt übrigens nicht nur für private Dach-PV sondern mit etwas anderen Facetten für große Freifeld-PV-Anlagen.
Im Gegensatz zu deutschen Wechselrichtern ist bei chinesischen Wechselrichtern die Fernsteuerung oder Anlagenüberwachung oftmals über zusätzliche Hardware umgesetzt, die optional in den Wechselrichter außen gesteckt wird. Auch lassen sich oft Firmware-Updates über eine serielle Schnittstelle, Bluetooth oder USB-Datenträger offline durchführen. Für den afrikanischen Markt, den einige chinesische Wechselrichterhersteller bedienen, ist das auch eine Voraussetzung. Ihre Darstellung ist daher falsch. Ebenso die Darstellung des EU-Cybersicherheitsrats. Auch im Artikel ist es falsch dargestellt.
Im Gegenteil lässt sich sogar sagen, dass indirekt chinesische Wechselrichter oftmals sicherer sein können, da die Internetanbindung optional gedacht ist.
mal über den Tellerrand geschaut?
Wieso sollte JETZT China dass Stromnetz abschalten? Befinden wir uns schon im Krieg mit denen ?
Vorausschauende intelligente Kriegsführung.
Russland muß Drohnen und Raketen schicken um die Energieversorgung zu schaden.
China könnte (wenn es mal dazu kommt) ein kleinen roten Knopf drücken, wo Deutschland drunter steht… neben den Knöpfen Frankreich, Polen etc.
Dieser Bedrohung ist man jetzt bewusst geworden und möchte das nun Regulieren.
In anderen Ländern ist dieses Szenario ja schon vorgekommen.
Wobei ich mich frage wie man nun noch die Kurve bekommen möchte?
Etliche haben ja n Huawei-WR.
Option A: Dürfen nicht mehr Betriebe werden => SEHR unwarscheinlich
Option B: Müssen vom Netz genommen werden. Möglich… aber die AW verlieren dann die App-Funktion
Man bei Trump sehen, die EU zieht den Kürzeren.
Bei China würden wir auch den Kürzeren ziehen
Die EU ist zu schwach und Deutschland ist Tod.
Destruktiver Kommentar, wie gewohnt 🙂
Bitte lesen: https://www.tagesschau.de/wirtschaft/weltwirtschaft/achim-wambach-europas-wirtschaftliche-rolle-100.html
„… ARD-Finanzredaktion: Wir haben gemessen an der Bevölkerungszahl den größten Markt auf der Welt. 450 Millionen Menschen leben und konsumieren in Europa. In den USA sind es nur 350 Millionen. Müssen wir uns also überhaupt verstecken?
Achim Wambach: Nein, ich glaube nicht, dass wir uns verstecken müssen. Ich nehme dafür gern die Zahlen für Deutschland: Rund zehn Prozent unseres Handels machen wir mit den USA, etwa zehn Prozent mit China. Das heißt, 80 Prozent unseres Handels finden woanders statt. Das sind, finde ich, auch unsere Hausaufgaben: Jemand muss sich um diese 80 Prozent kümmern.
Rund 40 Prozent davon entfallen auf Europa – Stichwort europäischer Binnenmarkt. Die Frage ist: Wie holen wir dort noch mehr heraus? Denn es gibt immer noch viele Barrieren, die wir uns selbst gebaut haben und die wir auch selbst wieder abbauen könnten. Die anderen 40 Prozent entfallen auf den Rest der Welt.
Und genau hier liegt eine Stärke Europas, die wir oft fälschlich als Schwäche interpretieren: Wir handeln regelbasiert. Beim Mercosur-Abkommen etwa müssen die südamerikanischen Partner keine Angst haben, dass sich ein Präsident hinstellt und plötzlich Strafzölle von 50 Prozent verhängt, weil ihm etwas politisch nicht passt. Das würde eine Kommissionspräsidentin wie Ursula von der Leyen gar nicht können.
…“
Meine Erfahrung und Meinung, Quellen wo ich gefunden habe:
Leute wo volles Risiko gehen, „Handelskrieg“ sind Beamte und Personen im öffentlichen Dienst mit,
anderen Worten, geht es der Wirtschaft schlecht, merken diese Leute am wenigsten oder zuletzt.
Nur 5% der Grünen Wähler sind Arbeiter und die Grünen Wähler ist die Partei mit dem höchsten Einkommen, und die Politiker mit dem wenigsten Bezug zur Wirtschaft.
„Erfahrungen, Meinungen, Quellen“. Vielleicht Meinung, aber selbst das ist fraglich…
Neben der nicht verständlichen Formulierung ist Ihr Kommentar völlig verquer. Wie kommen Sie darauf, dass nur 5% der Grünen-Wähler Arbeiter sind? Sind die anderen Arbeitslose, Rentner oder Bürgergeldempfänger?
Selten so einen Unsinn gelesen. Die Wähler mit dem höchsten Einkommen sind eher in anderen Parteien zu finden. Aber Hauptsache, Ihr selbstgestricktes Weltbild passt in Ihr Denkschema.
Ich zitiere mal:
„… Infolge des Generationeneffekts haben sich die Wähler der Grünen in ihrer sozialen Zusammensetzung stark verändert (Klein 2022). Die Jungwähler aus den 1980er-Jahren sind heute beruflich, familiär und gesellschaftlich arriviert. Die „Verbürgerlichung“ der Grünen ist daran ablesbar, dass ihre Wähler nicht nur über die höchsten Bildungsabschlüsse verfügen, sondern auch überdurchschnittlich verdienen….“
„… Vornehmlich im Dienstleistungs- und Bildungsbereich beschäftigt, lässt sich die Grünen-Wählerschaft sozialstrukturell überwiegend den neuen Mittelschichten zuordnen. Unter Arbeitern und gering Qualifizierten konnte die Partei bisher nur wenig Unterstützung verbuchen. Bei den Arbeitslosen erreichte sie 2021 allerdings einen deutlichen Zuwachs, der auf die wieder stärker links ausgerichteten Forderungen im Wahlprogramm zurückzuführen sein dürfte und sich zugleich in der Wählerwanderung widerspiegelt.“
Quelle: https://www.bpb.de/themen/parteien/parteien-in-deutschland/gruene/42159/wahlergebnisse-und-waehlerschaft-der-gruenen/
Bei der letzten Bundestagswahl waren tatsächlich nur 5 % der Grünenwähler „Arbeiter“.
https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/politik/bundestagswahl-wer-waehlte-wen-100.html
Unverständlich: 38 % der AfD-Wähler sind Arbeiter, wo diese Partei doch so ziemlich alles im Programm hat, was der Arbeiterschaft schaden würde… ich zitiere mal aus einer Studie: „…Das überraschend klare Ergebnis: Die soziale Rhetorik ist die oberflächliche Fassade einer Partei, die in ihren wirtschaftspolitischen Vorstellungen fest in neo- und ordoliberale Denktraditionen eingebunden bleibt.“
Ja die Grünen wollen vieles soziales tun:
Problem bleibt aber die Grünen wollen die Arbeiter auch belasten CO2 usw…
Und die Arbeitslosigkeit ist angekommen und die Grüne wollen noch mehr Zuwanderung
Nein, da widerspreche ich Ihnen – Sie wiederholen hier nur das Märchen der AfD, statt selbst zu recherchieren… einfache Antworten sind selten die richtigen – dafür sind die Zusammenhänge zu vielgestaltig.
Die Belastung der Arbeiter kommt wohl eher von der größer werdenden Vermögensungleichheit… da wäre ein grünes Wahlprogramm deutlich besser für die Arbeiter als AfD oder CDU. Die aktuellen Zahlen von Oxfam können Sie selbst recherchieren.
Die CO2-Abgabe ist keine Erfindung der Grünen, sondern wird weltweit in sehr vielen Ländern angewandt. Auch z.B. in China. https://www.energiezukunft.eu/politik/china-eroeffnet-weltweit-groessten-emissionshandel
Das scheint der Industrie dort nicht zu schaden. Zudem sollen die Einnahmen in die Förderung von ressourcenschonenden Produkte fließen. Tesla hat Einnahmen von etwa 1 Mrd. $ je Quartal, weil dreckigere Autobauer die Zertfikate abkaufen müssen.
Wenn Sie schon von Schaden schreiben: der Schaden von ungebremsten Klimawandel wäre verheerend.
Und bzgl. Zuwanderung: bei der demografischen Entwicklung der kommenden Jahre und dem Fachkräftemangel z.B. im Gesundheitssektor, Bau etc. ist ja wohl eher das Gegenteil der Fall.
Studien gibt es dazu ausreichend, wenn sie offen für Argumente sind. Z.B. https://www.diw.de/de/diw_01.c.935931.de/publikationen/diw_aktuell/2025_0105/deutschland_braucht_eine_nachhaltige_und_effektive_migrations-_und_integrationspolitik.html
Ich kann nicht verstehen, wieso viele Arbeiter AfD wählen – mit deren Programm würde es dem land schlechter gehen (und Russland und Trump besser)…
Was für eine Panikmache!
1. Jeder kann sofort den Wechselrichter alvom Internet nehmen und das System funktioniert normal weiter.
2. Viele wechselrichter (auch chinesische) bieten einen offline Zugang auch per App. Handbuch lesen!
3. Es ist kein chinesisches Problem sondern global: immer mehr geräte (auch aus USA, Europa, …) kommen mit Cloud Anbindung. Leider zu viele mit Zwangscloud-Anbindung!
StAtt ein Verbot chinesischer geräte sollte es ein Gesetz gegen Cloud zwang geben! Jedes gerät sollte alle Funktionen auch ohne Internetanschluss anbieten.
Dann muss man sich auch damit beschäftigen. Die WR funktionieren auch, wenn man ihnen das Internet nimmt. Nur ist’s dann einfach nicht mehr so einfach die Anlage per Cloudapp zu beobachten Interne Schnittstellen hat jeder WR. Es gibt auch OS Programme mit denen man sich dann seine eigene Beobachtung bauen kann, die weit über diese Cloud Apps hinausgehen. Dazu muss man sich aber sehr intensiv mit dem Thema auseinandersetzen. Und das wollen die meisten doch nicht. Wenn da nicht eine schöne bunte App dabei ist gibt’s Punktabzug. Es ist auch nicht so, dass alle Chinesen WR über Server in China laufenm. Deye z. B. bietet die Wahl Europa oder China. Ich bin in China geblieben. Was soll die Panikmache. Die Chinesen wisseb, dass sie den Handel mit der Welt brauchen und sie wissen auch was die nicht tun dürfen und Vertrauen endgültig zu zerstören. Ich sehe hinter der ganzen Panikmache auch das Ziel einiger, die europäischen Hersteller zu stärken. Falschbistvdsscha nicht, nur darf man nicht ausxdennBlicj verlieren, dass Energiewende in der Welt und vorallem bei uns nicht ohne China geht. Und die Meinung, dass wir uns bei den Chinesen das an Produkten aussuchen dürfen was uns in den Bauchladen passt. Die können auch anders! Siehe KI Chips. Meinte doch jemand man könnte die Chinesen gsengeln, indem man den Export einschränkt. Und nun möchte man gerne wieder und die Chinesen nehmen nichts mehr! Die sind inzwischen weitaus weniger von uns abhängig als die von denen. In China geht niemand in die Zukunft indem er nach hinten schaut. Dort gibt es nur eine Richtung.
Die Internet Funktionen der Wechselrichter werden doch ausschließlich dazu benutzt den Ertrag zu kontrollieren.
Da wäre dann meine Frage,
Warum kann das heute kein „intelligenter Zähler“ ?
Wenn der Zähler mir grafisch über Jahre/Monate etc den Ertrag bzw. Gekauft Eingespeister Strom anzeigen könnte, benötige ich keinen Internetanschluss für meinen Wechselrichter.
Der Fehler in dieser Diskussion ist aus meiner Sicht immer der Pauschale Verbot.
Ich benötige eine Funktion, wenn die anderweitig möglich ist, ließ sich sehr einfach in den technischen Anschlussbedingungen der Wechselrichter eine Internet Verbindung ausschließen
Man schießt sich jetzt immer mehr auf China ein, doch wenn Europa diesen Streit anfängt, dann endgültig gute Nacht Europa.
Erst keine verlässliche und preiswerte Energie mehr aus Russland, sondern immer mehr aus dem USA importieren und jetzt immer mehr den Import aus China einschränken. Wir sägen unseren Ast ab, auf dem wir sitzen.
Dabei sind die USA der Elefant im Raum. Unsere gesamte IT-Landschaft, insbesondere auch im Bereich der kritischen Infrastruktur besteht aus Software und Komponenten amerikanischer Hersteller. Und von den USA wissen ja nun hoffentlich so langsam auch die letzten Ungläubigen, dass sie ihr Droh-/Erpressungspotential nutzen, wenn Europa nicht spurt.
Also sollte sich die EU-Kommission endlich um das eigentliche Problem kümmern, die Abhängigkeit von den USA.
danke, wie wahr, wie wahr. Wir sind vor 30 JAHREN von MS abgesprungen !! Und heute verwenden sie MS im Finanzamt !! Kommunizieren mit Outlook, verwenden GOOGLE und zahlen mit PAYPAL, usw, isw
Da lobe ich mir meine Inselanlage. Im Ernstfall muss ich nur die Jalousien runter machen, damit von außen nicht zu sehen ist, dass ich Strom in Mengen habe 😁
Wir wäre es dann mit Abschaltung des Internets? Nur zur Sicherheit. Denn ansonsten könnte ja weiterhin jeder (besonders, wenn er dafür bezahlt wird) in allen möglichen Kommentaren wirres Zeug schreiben und damit eine nötige Energiewende verhindern bzw. verzögern. Klappt besonders gut mit Angstmacherei.
Tom, bleib auf dem Boden, bitte
Wenn man eine Ampelsteuerung ans Internet hängt ist das was anderes als die Fernwartung eines AKWs. Ich zweifle schon lange an der Ahnung / Weitblick / Einfühlungsvermögen von beruflich bedingten Beamten / Entscheider. Aber zurück: sollen die SmartMeter Steuerboxen nicht gesteuert werden ? Von wem ? Vergibt der den Auftrag an ein indisches Unternehmen weil die billiger und schneller sind, usw. Sind in den Smartmetern / Steuerboxen Chips aus China/ USA verbaut ? HAHA läuft das Ganze mit einem Windows RTOS? weil es so einfach ist.
Sorry, das ist es mit mir durchgegangen. Aber in letzter Zeit kommen alt vermehrt völlig wirre Beiträge in vielen Foren. Daran kann nicht mal KI schuld sein, denn die würde so etwas nicht schreiben. Da fragt man sich wirklich, auf welche Fakten sich manch ein Internetbenutzer stützt.
Jeder verlangt, das andere was bestimmtes machen (in welchem Bereich auch immer). Im Gegensatz will niemand Verantwortung übernehmen. Ganz nach dem Motto, wenn jeder an sich selbst denkt, ist an alle gedacht. Und wer denkt, darin liegt die Zukunft, hat wohl leider recht.
Wenn im Ernstfall die Chinesen eine Schadsoftware aufspielen, dann laufen die WR nicht mehr, egal ob dann noch online oder nicht.
Allerdings sollte man sich mehr Gedanken und Sorgen über die ausufernde KI machen. In 10 Jahren wird die Welt eine andere sein, eine schlimmere, kältere und unpersönlichere.
Die KI die programmiert ist einem vorzumachen das sie menschlich ist, aber nur vorhandene Informationen filtert und kein Erbarmen kennt, wird durch ihre Implementierung in alle Bereiche die menschliche Bedrohung zu einen Witz machen. Durch den unkontrollierten Zugriff auf alle vorhandenen Daten und der damit einhergenden Lernkurve der KI, wird aufgrund der massiv vom Menschen verbreiteten Fehlinformation und der immer bösartigeren Vorgehensweise des ach so guten Homo Sapiens, für die KI das der Normalzustand sein. Es wird in seiner Unbarmherzigkeit, da es ja nur ein Programm ist, alle menschliche Bosheit in den Schatten stellen.
Dann sehnen wir uns die gute alte menschliche Bedrohung zurück.
Aber es gibt jetzt schon kein zurück mehr.
Natürlich gibt es kein zurück. Es gab nie ein zurück, immer nur ein vorwärts. Die Frage war, ist und wird immer sein, in welche Richtung es voran geht. Bisher hat Goethe die Richtung vorgegeben:
„Am Golde hängt, zum Golde drängt doch alles“
Theoretisch könnte sich die Richtung ändern, die Wahrscheinlichkeit allerdings, die strebt mMn gegen 0.