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Sax Power meldet 60 Prozent mehr Umsatz und will Batteriespeicher-Produktion stark ausbauen

Das Erbacher Unternehmen nennt das Wachstum in Österreich, der Schweiz, den Niederlanden und Belgien, den Ausbau des Vertriebs sowie die generell steigende Nachfrage nach Batteriespeichern aus europäischer Produktion als Gründe für das Absatzplus.
Sax Power, Achim Becker, Vertriebsleiter
Michale Becker und seine Kollegen bei SAX Power wollen Produktion und Vertriebsnetz ausbauen. | Foto: Sax Power

Sax Power kündigt den Ausbau seiner Produktionskapazität für Batteriespeichersysteme von aktuell 10.000 auf 15.000 Einheiten pro Jahr an. Das ist zwar nach wie eine im Vergleich mit großen Herstellern sehr geringe Zahl, erstaunlich ist aber die dahinterstehende Entwicklung: Das Unternehmen aus Erbach bei Ulm verzeichnet im laufenden Jahr eine Absatzsteigerung um 60 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Konkrete Zahlen hierzu, etwa Stückzahlen, Gesamtkapazität oder -leistung der verkauften Systeme teilt Sax Power allerdings nicht mit.

Mit seinem Multilevel-Konzept hat Sax Power im Heimspeicher-Marktsegment nach wie vor ein Alleinstellungsmerkmal. Die Technologie, bei der durch das In-Reihe-Schalten der Batteriemodule eine Sinusspannung nachgebildet und dadurch Wechselstrom erzeugt wird, ermöglicht hohe Systemwirkungsgrade und eine AC-seitige Kopplung unabhängig von dem für eine Anlage eingeplanten oder – bei Speicher-Nachrüstungen – bereits vorhandenen Photovoltaik-Wechselrichter.

Für die positive Absatzentwicklung nennt Sax Power indes andere Gründe: Zunächst einmal ist der Markteintritt in Österreich, der Schweiz, den Niederlanden und Belgien offenbar gut gelungen, diese Märkte gewinnen nach Angaben des Unternehmens an Bedeutung. Zweitens baue man generell das Handelsnetz stetig aus, die Zusammenarbeit mit zusätzlichen Fachpartnern im In- und Ausland sorge für deutlich mehr Verkäufe. Und als dritten Faktor nennt Sax Power das steigende Interesse von Installateuren und Endkunden an Batteriespeichern aus europäischer Produktion: „Kurze Lieferketten, verlässliche Verfügbarkeit und Fertigung nach deutschen Qualitätsstandards werden bei der Kaufentscheidung zunehmend wichtiger“, heißt es hierzu.

„Die Nachfrage nach Speichern Made in Germany ist so hoch wie nie“, sagt Vertriebsleiter Achim Becker. Mittlerweile zählt das Unternehmen 530 Fachpartner. Der Kapazitätsausbau soll für dieses wachsende Vertriebsnetz auch künftig eine zuverlässige Belieferung sicherstellen. „Und weil wir weiter wachsen, werden wir auch unser Vertriebs- und Serviceteam gezielt verstärken“, kündigt Becker an.

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Kommentare

Detlef K
4 Stunden

Ist eben nicht 0815, was da aus deutschen Landen stammt. So ist das aus meiner Sicht nicht nur aus Resilienzgründen konkurrenzfähig, wenn die Technik dahinter spannend ist. Für mich wären Multilevel Speicher wegen ihres Wirkungsgrades und ihrer Sicherheit gerade für kleine Lasten in Millionen Mietwohnungen spannend… in Steckerspeichern. Mit größeren Absatzzahlen und mehr Automatisierung bekommt man das ja vielleicht doch auch im Preis noch attraktiver hin…