Green Flexibility schließt mit EWE Netz flexible Netzanschlussvereinbarungen für sechs niedersächsische Großspeicher
Der Großspeicher-Projektierer und -Betreiber Green Flexibility aus Kempten im Allgäu baut in Niedersachsen sechs Batteriespeicher mit einer Leistung von zusammen 120 Megawatt sowie einer Kapazität von 480 Megawattstunden. Die meisten davon sind baureif, bei einigen soll der erste Spatenstich noch in diesem Jahr geschehen. Green Flexibility will alle Speicher im nächsten und übernächsten Jahr in Betrieb nehmen.
Das Unternehmen hat für die sechs Speicher mit dem Netzbetreiber EWE im Rahmen einer flexiblen Netzanschlussvereinbarung, kurz FCA, eine netzneutrale Fahrweise vereinbart. Damit wollen die Partner gewährleisten, dass die Batteriespeicher die regionalen Anforderungen des Stromnetzes berücksichtigen. Bestehende Netzkapazitäten sollen effizient genutzt, zusätzliche Belastungen vermieden und die Integration erneuerbarer Energien vor Ort unterstützt werden.
„Mit sechs geplanten Batteriespeichern schaffen wir zusätzliche Flexibilität für das Stromnetz in Niedersachsen“, sagt Christoph Lienert, Co-Gründer und Geschäftsführer von Green Flexibility. „Unser Anspruch ist es, dringend benötigte Speicherkapazität zu schaffen und dabei die Anforderungen der regionalen Stromnetze von Anfang an zu berücksichtigen.“
Die Speicher entstehen in den niedersächsischen Kommunen Lindern, Bad Bederkesa, Hagen im Bremischen, Esterwegen, Bremervörde und Zeven.
Wie Großspeicher im Rahmen eines FCA betrieben werden können, macht Eco Stor transparent: Der deutsch-norwegische Speicher-Projektierer hat ein frei zugängliches Dashboard online gestellt, das zeigt, wie ein 103-Megawatt-Speicher in Schleswig-Holstein seine Fahrweise innerhalb dynamischer Netzgrenzen optimiert.
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