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Spatenstich für 400 Megawattstunden-Batteriespeicher in Hamburg

Das schwedische Unternehmen Flower will den bislang größten Speicher in einer deutschen Großstadt realisieren. Er soll voraussichtlich Ende 2028 in Betrieb gehen, wobei dann Engie die Vermarktung übernimmt. Ein entsprechendes Flexibility Purchase Agreement ist bereits geschlossen.
Flower, Spatenstich, Speicher, Hamburg
Zum Baustart auf der grünen Wiese kamen von links: Tobias Heyen, Leiter Origination Deutschland, Engie; Katharina Fegebank, Zweite Bürgermeisterin von Hamburg und Senatorin für Umwelt, Klima, Energie und Landwirtschaft; John Diklev, Gründer und CEO von Flower; Rolf Strittmatter, CEO von Hamburg Invest. | Foto: Flower

Flower hat in Hamburg mit dem Bau eines neuen Batteriespeichers mit 100 Megawatt Leistung und 400 Megawattstunden Kapazität mit Stadtteil Bergedorf begonnen. Zum Spatenstich am Mittwoch kam dabei auch Hamburgs Zweite Bürgermeisterin und Senatorin für Umwelt, Katharina Fegebank, wie das schwedische Unternehmen mitteilte. Voraussichtlich Ende 2028 soll der Batteriespeicher in Betrieb gehen.

Flower zufolge handelt sich um das größte Projekt dieser Art in einer deutschen Großstadt. Auch für das schwedische Unternehmen ist es das bisher größte selbst entwickelte Projekt überhaupt. Bislang habe Flower an Batteriespeicher-Projekten zwischen 6 und 100 Megawatt Leistung gearbeitet, wovon die ersten Anfang 2027 in Betrieb gehen sollen. Insgesamt umfasse die aktuelle Pipeline von Flower in Deutschland mehr als 300 Megawatt an Batteriespeicher-Projekten.

Der Vier-Stunden-Speicher soll genutzt werden, um das Stromnetz zu stabilisieren, in dem er Spitzen aus Photovoltaik- und Windkrafterzeugung besser im Energiesystem integriert. Auf der Suche nach einem geeigneten Standort wurde Flower von Hamburg Invest unterstützt. Diese zentrale Anlaufstelle für Ansiedlungen und Investitionen in der Hansestadt habe auch die entscheidende Phase bis hin zum Baubeginn aktiv unterstützt.

In dem Projekt involviert ist auch Engie als langjähriger Projektpartner des schwedischen Unternehmens. So sei bereits ein Flexibility Purchase Agreement (FPA) in Form eines virtuellen Tollings-Ankommens geschlossen worden. Engie wird damit die Vermarktung des Batteriespeichers übernehmen, sobald er am Netz ist.

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Kommentare

BotU
Sep 11, 2026

Auch hier hätte ich gerne ein paar mehr technische Informationen. Speichert das Ding nur den Überschuss ( ganz einfach ) und liefert dann irgendwann konstante x MW eine bestimmte Zeit lang ( auch einfach ) oder wird da etwas geregelt?