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Sponsored: Solax Energiemanager „XHub“ erreicht EEBus-Pilot-Status

Als erstes Energiemanagement einer chinesischen Marke erscheint Solax „XHub“ auf der Geräteliste des „Living Lab Cologne“. Für Hersteller im Energiemarkt ist die finale Zertifizierung der EEBus-Initiative der direkte technische Nachweis der Konformität nach Paragraf 14a EnWG und Paragraf 9 EEG.
Foto: Solax Power

Solax hat erfolgreich sein Heim-Energiemanagementgerät „XHub“ als EEBus-Pilot zertifiziert, das daraufhin in die Geräteliste des „Living Lab Cologne“ aufgenommen wurde. Das Gerät ist in der Kategorie für Energiemanagementsysteme (EMS) aufgeführt und der aktuellen öffentlichen Liste zufolge das erste Produkt für Privathaushalte eines chinesischen Unternehmens. Das Gerät unterstützt die Begrenzung des Stromverbrauchs (Limitation of Power Consumption, LPC), die Begrenzung der Stromerzeugung (Limitation of Power Production, LPP) und die Überwachung des Stromverbrauchs (Monitoring of Power Consumption, MPC).

Für Installateure und Privathaushalte hat diese Zertifizierung konkrete praktische Auswirkungen. So unterstützt „XHub” drei grundlegende Funktionen, die auf dem deutschen Energiedienstleistungsmarkt für Privathaushalte zunehmend an Bedeutung gewinnen: den Strombedarf auf Anfrage zu senken, die Photovoltaik-Leistung auf Anfrage des Netzbetreibers zu drosseln und Stromdaten bereitzustellen, die erkennen lassen, dass das System und die Geräte darauf reagiert haben.

Die Lastbegrenzung ermöglicht eine netzkonforme Reduzierung des Stromverbrauchs. Im Haushalt kann dies für flexible Verbraucher wie Wallboxen, Wärmepumpen oder das Laden von Batterien gelten. Es handelt sich um einen Mechanismus des Paragraf 14a im Energiewirtschaftsgesetz EnWG, der steuerbare Lasten in Haushalten regelt.

Die Erzeugungsbegrenzung ermöglicht es, die Stromerzeugung bei Bedarf zu drosseln. Für eine Photovoltaik- und Speicheranlage bedeutet dies, dass der Wechselrichter oder andere erzeugungsseitige Anlagen auf Anforderungen zur Einspeisungs- oder Erzeugungssteuerung reagieren. Dies ist im Zusammenhang mit Paragraf 9 EEG von Bedeutung und betrifft vor allem Netzgebiete mit einem hohen Anteil an dezentralen Photovoltaik-Anlagen.

Das Monitoring liefert schließlich Leistungsmessdaten in Echtzeit. Diese Daten können vom Energiemanagementsystem, der Smart-Meter-Infrastruktur oder netzseitigen Systemen genutzt werden, um aktuelle Leistungsflüsse zu überprüfen und den Regelkreis zwischen Steuerung und Reaktion zu schließen. Auch für Hausbesitzer lässt sich der Energieverbrauch auf Geräteebene in der Solax-App dadurch leichter nachvollziehen.

Zusammengenommen bilden diese drei Funktionen die Grundlage für einen Energiecontroller für Privathaushalte in Deutschland. Ihnen ermöglicht der „XHub“ netzbezogene Anweisungen zu empfangen, Geräte im Haushalt zu koordinieren und die Daten bereitzustellen, die zur Bestätigung der aktuellen Vorgänge erforderlich sind.

Der offene, herstellerunabhängige EEBus-Kommunikationsstandard für Energiegeräte ist die Grundlage für den Informationsaustausch zwischen Energiemanagementsystemen, Steuerungsboxen, Smart-Meter-Infrastrukturen, Ladestationen für Elektrofahrzeuge, Wärmepumpen, Photovoltaikanlagen und Batteriesystemen, ohne dass für jedes Gerät ein eigener Integrationspfad erforderlich ist.

In der Solax-Energielösung für Privathaushalte lassen sich die verschiedenen Komponenten mit dem Hybrid-Wechselrichter, Batteriespeicher, der Wallbox und Wärmepumpen über die Solax-App und die Cloud-Plattform miteinander verbinden. Photovoltaik und Speicher werden damit Teil einer umfassenderen Energieversorgung für das eigene Zuhause. Auch für Installateure bietet dies einen klareren Weg, um verschiedene Geräte innerhalb eines Systems miteinander zu verbinden.

„Das Energiemanagement im Haushalt entwickelt sich zunehmend zum Bindeglied zwischen dem Haushalt und dem Stromnetz“, heißt es von Solax. „Durch die Verwendung standardisierter Protokolle wie EEBus kann unser Energiemanagement Haushalten dabei helfen, Verbrauchs-, Erzeugungs-, und Regeldaten an einem Ort zu verwalten.“ Dies gewinne mit der stärkeren Einbindung der Anlagen in den Strommarkt und das Lastmanagement im Netz zunehmend an Bedeutung.

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