Wer bei einer Internet-Suche den Namen eines der großen, deutschlandweit aktiven Anbieter von Energiesystemen mit Stichworten wie „Service“ und „Problem“ kombiniert, wird schnell und häufig fündig. Das hat nicht nur mit der großen Zahl installierter Systeme mit ihren Komponenten Photovoltaik, Batteriespeicher, Wärmepumpe, Wallbox und Smart Meter sowie Energiemanagement zu tun, sondern es gibt auch strukturelle Gründe. Enpal will dem nun mit einem neuen Konzept begegnen: dem Umstieg von wechselnden Ansprechpartnern hin zu einem „One Face tot he Customer“-Ansatz.
Dabei soll es ab sofort für jeden Kunden einen „Baubegleiter“ geben, der ab Vertragsabschluss bis zur erfolgreichen Installation für alle Fragen zuständig ist. Danach soll ein „Kundenbegleiter“ zentraler Ansprechpartner für jede auftretende Frage sein. Bislang gab es hingegen wechselnde Ansprechpartner aus allen Fachabteilungen des Unternehmens.
Die Planungen für den Umbau begannen nach Angaben von Enpal vor rund einem Jahr. Die neue Struktur sei mittlerweile aufgebaut und auch erprobt, sie habe „die Kundenzufriedenheit signifikant verbessert“. Ab sofort ersetzt sie das vorherige System komplett. Zuvor haben demnach von gut 2.000 Beschäftigten am Berliner Standort 97 im Kundenservice gearbeitet, nach dem Umbau gibt es gut 100 Bau- und Kundenbegleiter; perspektivisch sollen es noch deutlich mehr werden. Die Mitarbeiter der nun geschlossenen Abteilung Kundenservice seien entweder bereits auf eigenen Wunsch innerhalb des Unternehmens gewechselt oder könnten sich als Bau- oder Kundenbegleiter bewerben.
Auch im neuen System können die zentralen Ansprechpartner naturgemäß nicht ad hoc jede Kundenfrage beantworten und müssen gegebenenfalls Rücksprache halten. Es soll aber sichergestellt sein, dass ein Bau- oder Kundenbegleiter immer über alle Belange „seines“ Kunden im Bilde bleibt und keine Informationen zwischen den einzelnen Fachabteilungen verloren gehen. Sofern sich ein Problem nur vor Ort klären lässt, können die Kundenbegleiter auch einen Monteur senden. Zudem, heißt es bei Enpal, seien bereits die ersten 40.000 von insgesamt rund 115.000 bislang durch das Unternehmen installierten Anlagen inzwischen routinemäßig einmal angefahren und auf Qualität kontrolliert worden.
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Was versäumt wurde, zu erwähnen.
Der Customer Service wurde davon am heutigen 24.03.2026 während des Arbeitstags informiert umd aufgelöst, ein Versuxh, die Mitarbeitenden mit ihrem Fachwissen und Jahren an Erfahrung in die neue Struktur zu integrieren, fand nicht statt.
@Manja Bindig,
liest sich wie Insiderwissen…
Bist Du ein „Teil“ von diesen Heuschrecken?
„Enpal ändert sein Kundenservice-Konzept“
kommt mir bekannt vor.
Otovo läßt grüßen 🤣
Ich habe bei die Abzockefirma gearbeitet. Würde ich keinen empfehlen. Das sind die schlimmsten Betrüger die es gibt.
Seit Mai 25 versuche ich einen geordneten Übergang vom Netzbetreiber zu Empal. 4 Kundenberater ohne Befugnisse
Mal ehrlich das sind doch einfach nur moderne Straßenräuber….
Die kommen mit Milchmädchen Rechnungen da wird einem nur schlecht.
Die stellenu.a. eine Rechnung auf das man nur noch 2 Prozent zukaufen muss..,
Ha ha Finger weg von denen …
Ich wusste gar nicht dass Enpal einen Kundenservice hat! 😅
@Hannes,
mal sehen wenn der „Branchenprimus“ mit einer neuen Finte kommt.
Enpal und Otovo haben jetzt schon mal vorgelegt.
Bin selbst geschädigter Enpal Kunde.
Kann alle negativen Kommentare aus eigener Erfahrung bestätigen und unterschreiben.
Aber wie schafft es Enpal trotzdem noch soviel neue Kunden an Land zu ziehen???
Lesen die Leute keine Bewertungen.
Habe doch alle mittlerweile Internet, oder?
Aber ich bin ja selbst auch reingefallen!
„Aber wie schafft es Enpal trotzdem noch soviel neue Kunden an Land zu ziehen???“
@Marco,
das nennt man Gehirnwäsche.
Die einschlägigen Medien machen es vor.
Auch pv magazine gibt dem immer wieder eine Bühne. (Sorry, Jochen Siemer, ich schätze eigentlich eure Plattform 😎)
Und dann gibt es noch die (pv) Influencer hier in den Kommentaren 😜
Hallo, auch wir haben uns leider von Enpal rein legen lassen. Bei den Verkaufsgesprächen im Vorfeld ( wo einem das Blaue vom Himmel erzählt wurde) da hatte man immer einen Ansprechpartner, dann würde man regelrecht gestorkt, mit Anrufen, bis man unterschrieben hat. Aber kaum war die Anlage in Betrieb, hat man nur noch über diesen Chatbot Kontakt aufnehmen können und wenn dann Mal eine konkrete Frage gestellt wurde, hat man nie wirklich eine zufriedenstellende Antwort bekommen. Lasst die Finger von denen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Das einzige was nicht so gut war sind die vielen verschiedenen Stellen die einen anrufen. Die eine weiß nicht das für ein und dieselbe Sache schon div Gespräche stattgefunden haben. Die Installation, Inbetriebnahme und Elekroarbeiten sind soweit ohne Probleme durchgeführt worden. Auch alles was An. – Abmelden bei Behörden durchzuführen war ist ohne Probleme erledigt worden. Die monatlichen Zahlungen für die Miete der Anlage auf 20 Jahre sind zwar erheblich, dafür wurde alles ohne Eigenkapital erledigt. Von 10 Punkten vergebe ich gerne 8.
„Die monatlichen Zahlungen für die Miete der Anlage auf 20 Jahre sind zwar erheblich, dafür wurde alles ohne Eigenkapital erledigt. Von 10 Punkten vergebe ich gerne 8.“
Sorry, @Netter,
bei diesen 2 Sätzen von Dir konnte ich mir gerade nicht ein gewisses Lächeln verkneifen…
Wenn ich hier die Kommentare lese, meine mal ausgenommen, kann ich nur Einen mit (ich will mal vorsichtig sagen) neutral beurteilen.
Der Rest (moderat ausgedrückt) nur negativ.
Liebes pv magazine.
Vielleicht solltet ihr euch mal Gedanken machen, solchen Firmen wie Enpal & Co (das Co dürfte bekannt sein 😉) weiterhin eine Bühne (mit solchen parfümierte Glanzartikeln) zu geben.
Ja liebes PV – Magazine Team bitte auch mal ein Bericht über alle die negativen Erfahrungen von und mit Enpal berichten. Das gehört nämlich auch zur Berichterstattung. Danke schon mal vorab.
@Uwe
vorab: ich bin kein Fan von enpal und deren aggressiver Vertriebsstrategie.
Aber das bashing in Richtung pv-magazine ist fehl am Platz. Vielleicht hat enpal erkannt, dass der Service nicht gut bewertet wird und deshalb weniger Kunden Verträge abschließen. Vielleicht versucht enpal deshalb, mit einer neuen Struktur den Service zu verbessern.
Natürlich macht enpal (so wie jedes andere Wirtschaftsunternehmen) das nicht nur, weil sie dann besser schlafen können. Es wird um besseren Service mit besserer Kundenzufriedenheit gehen, was zu besseren Kundenbewertungen und wiederum mehr Geschäft führt. Vielleicht gehen auch Einsparungen mit einher. Alles eben aus wirtschaftlicher Sicht.
Ihre Bewertung der hier geschriebenen Kommentare ist statistisch gesehen auch schwierig. Es haben sich aus meiner Sicht zwei Mitarbeiter und vier Kunden geoutet. Im Verhältnis zur jeweiligen Gesamtzahl Mitarbeiter bzw. Kunden ist das hier nicht repräsentativ und daher kein Grund für pv-magazin, nicht zu berichten.
Und grundlegend zu enpal: Jeder Hausbesitzer hat die Möglichkeit, mehrere Angebote einzuholen und zu vergleichen. Jeder hat die Möglichkeit, mit Anbietern (vom Installateur um die Ecke bis zum Start-Up-Unicorn) zu sprechen und sie zu vergleichen. Und jeder hat die Möglichkeit, Bewertungen im Internet zu lesen. Wer das bei einer fünfstelligen Investition macht und mit den eigenen persönlichen Anforderungen matcht, sollte auch den für ihn/sie passenden Partner finden – sei es der kleine Fachbetrieb um die Ecke, das alteingesessene Energieversorgungsunternehmen oder das Start-Up-Unicorn.
@Martin,
„Aber das bashing in Richtung pv-magazine ist fehl am Platz.“
Ich will es kurz machen, ohne weiter Deinen Kommentar einzeln auseinander zu nehmen.
Otovo (Norway).
Markteintritt Januar 2016.
(Enpal -> 2020?)
Du wirst wahrscheinlich keinen Anderen finden als mich, welcher sich mit der Marktstrategie / Marktverhalten usw von Otovo so intensiv auseinandersetzt hat, um ein Urteil abzugeben.
Diese Heuschrecke (sorry für diese Wortwahl!) ist hier in Norwegen ca 4/5 Jahre übers Land gezogen.
Nachdem hier so ziemlich alles abgegrast war, hat Thorsheim großspurig seine Fühler aufs Festland Europa verlagert. Das selbe Spiel.
Jetzt handiert Thorsheim im Amiland mit einem Johnny Berger als CEO.
(Thorsheim hat hier Verbindung in höchste Regierungskreise sowie aktive Verbindung zu Medien!)
Das einzigste was Otovo nicht hat ist irgendeine Kompetenz mit PV & Co.
Zur Orientierung: der PV Markt liegt hier komplett am Boden! Dazu gibt es nur einen Grund, und der ist nachweisbar. Momentan fehlt mir jegliche Idee, wie man aus diesem Dilemma wieder rauskommt.
Was hat das alles mit Enpal & Co zu tun?
Richtig. Da sind verdammt viele Parallelen zu Otovo.
Und das hat alles null Komma nix mit irgendwelchen Bashing zu tun.
pv magazine hat dieser Heuschrecke vor nicht all zu langer Zeit auch wieder mal ein Bühne bereitet.
Da kann ich nicht erkennen, wer oder was Otovo ist.
https://www.pv-magazine.de/2025/11/24/immer-mehr-hausbesitzer-wuenschen-langfristige-betreuung/
🌞 hilsen fra Norge
@Martin,
Nachtrag:
Jeder kann machen, was er will.
Ich! will niemanden irgendetwas vorschreiben.
Es soll aber dann im Nachhinein keiner kommen, er hätte das nicht gewusst.
(Zur Erinnerung: es gibt Abseits von PV genügend Beispiele: siehe ua. Wirecard/R. Benko / Leipzig- Schneider usw.)
Uwe Dyroff schreibt am 25. März.
Und dann gibt es noch die (pv) Influencer hier in den Kommentaren ?
@Uwe, ich muss immer wieder betonen. Was mich betrifftt geht es ausschließlich um das System. Das heißt, übers Dach an die Steckdose. alles in eine Hand. Macht doch EON auch schon, oder ?? Was hier kritisiert wird sind die angeblich halsabschneiderichen Details, die ich im einzelnen gar nicht kenne.
Huch, der Influencer mit seinem „Wachturm“
ist auch schon munter geworden. Warum wundert mich das nicht?
„Das heißt, übers Dach an die Steckdose. alles in eine Hand. Macht doch EON auch schon,“
EON? Wissen die überhaupt, wie ein PV Modul aussieht/ funktioniert?
Jeden Tag steht ein Depp auf und kauft bei einem Räuber genau das Seil, mit dem er dann gehängt werden soll.
@Daniel,
eher, mit Dem er sich selber erhängt.