Mit Stand vom 18. März hat sind im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur 31.157 Photovoltaik-Anlagen mit Inbetriebnahmedatum im Februar gemeldet, die Gesamtleistung dieser Anlagen beträgt 813,3 Megawatt. Im gleichen Zeitraum gingen 1.498 Anlagen beziehungsweise 4,4 Megawatt vom Netz. Der Netto-Zubau im Februar betrug somit 808,9 Megawatt. Mit einem standardmäßig von der Bundesnetzagentur vorgesehenen Zuschlag wegen zu erwartenden nachträglichen Meldungen taxiert die Behörde den Februar-Zubau auf 929,9 Megawatt.
Der zuletzt für den Januar veröffentlichte Wert von 1.104,7 Megawatt (inklusive Nachmeldungs-Zuschlag) hat sich nochmals leicht verändert und steht jetzt bei 1.149,4 Megawatt. Auch der Gesamtwert für das Jahr 2025 – im Februar mit 16,87 Gigawatt angegeben – liegt laut aktueller Statistik nochmals leicht erhöht bei 16,95 Gigawatt.
Der aktuelle Februar-Wert liegt 19,1 Prozent niedriger als im Vormonat und 49 Prozent unter dem Vergleichsmonat des Vorjahres. Die Februar-Zahlen sind witterungsbedingt stets relativ niedrig, in diesem Jahr ist der Effekt mutmaßlich besonders stark. Nach Einschätzung des Systemhauses EWS, das monatlich eine eigene Analyse des Marktstammdatenregisters vornimmt, spiegelt sich der Effekt auch in diesem Jahr vor allem im Aufdach-Segment wider.
Starker Rückgang bei kleinen und mittleren Anlagen
EWS analysiert die bislang tatsächlich für den Februar registrierten Neu-Installationen – also ein Gesamtvolumen von 813,3 Megawatt – und hat hier im Segment der Aufdachanlagen bis 10 Kilowatt einen Rückgang um 24,1 Prozent ermittelt. Bei Anlagen bis 30 Kilowatt betrug das Minus 41,8 Prozent. Noch höher waren die Rückgänge bei Anlagen bis 100 beziehungsweise von 100 bis 750 Kilowatt (siehe Grafik). Die niedrigen Zahlen haben sich der EWS-Auswertung zufolge auch bei den Batteriespeicher-Installationen ausgewirkt. Bei Speicherkapazitäten bis 30 Kilowattstunden gab es allerdings – nach Einschätzung von EWS vor allem aufgrund von Nachrüstungen im Bestand – mehr neu installierte Speicherkapazität in Megawattstunden als Anlagenleistung in Megawatt.

Grafik: EWS
EWS sieht aber in seiner Analyse auch Grund für vorsichtigen Optimismus: Wegen des kalten Winters seien Installationen vielfach unmöglich gewesen und deshalb verschoben worden. Außerdem berichten EWS zufolge viele Installationsbetriebe von steigender Nachfrage. Deshalb sei mit einer Belebung des Geschäfts im Frühjahr zu rechnen.

Grafik: EWS
Die laut Marktstammdatenregister kumulierte installierte Photovoltaik-Leistung in Deutschland betrug Ende Januar 119,55 Gigawatt. Zur Einhaltung des geltenden Zubaupfads müssten bis Ende dieses Jahres 128 Gigawatt erreicht sein, also monatlich 845 Megawatt. Für die bis Ende 2030 geplanten 215 Gigawatt wären allerdings – bei gleichmäßiger Verteilung auf die verbleibenden 58 Monate – fast doppelt so hohe Zahlen (1,65 Gigawatt) erforderlich.
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Die hohe Energiepreise kann etwas positives bewirken.
Aber Arbeitslose kaufen sich keine PV, Wärmepumpe, E-Autos und auch die Reichen fangen an zu sparen.
Aber es ist ja nur Frau Reiche schuld, die Deindustrialisierung wird ja weiter bestritten.
Bei den Wahlen in BW konnte man es sehen, nur die AFD-Wähler sagen unserer Wirtschaft geht es schlecht. Und diese Wähler sind bei diesem Thema klüger als alle anderen Wähler.
Ja es gibt gibt Klimaleugner und Deindustrialisierung-Leugner.