Der Hersteller Sigenergy hat ein neues Produktions- und Entwicklungszentrum in der Stadt Nantong im östlichen China eröffnet. Bei der Einweihung stellte das Unternehmen zudem eine neue KI-Strategie sowie drei neue Produkte für unterschiedliche Marktsegmente vor.
Das sogenannte „Nantong Smart Energy Center“ befindet sich in der Provinz Jiangsu und soll nach Unternehmensangaben Forschung, Entwicklung, Fertigung und Logistik an einem Standort bündeln. Die Anlage umfasst rund 136.000 Quadratmeter. Sigenergy gibt an, dort jährlich mehr als 300.000 Wechselrichter und Batteriesysteme produzieren zu können.
Insbesondere den Einsatz digitaler Produktions- und Logistiksysteme sowie eine weitgehend automatisierte Fertigung, betont das Unternehmen. Nach Angaben von Sigenergy können in der Anlage bei voller Auslastung alle 15 Sekunden ein Batteriepack und alle 21 Sekunden ein Wechselrichter produziert werden.
KI-Strategie „AI in All“
Parallel zur Werkseröffnung stellte Sigenergy seine neue Unternehmensstrategie mit dem Titel „AI in All“ vor. Ziel sei es, künstliche Intelligenz stärker in Energiemanagement, Software und Gerätesteuerung zu integrieren. Die Technologie soll unter anderem Prognosen, Systemsteuerung und Fehlerdiagnosen verbessern. Sigenergy sieht darin einen Schritt hin zu stärker integrierten Energiesystemen, bei denen Hardware, Software und Energiemanagement enger zusammenarbeiten.
Neben der Strategie präsentierte Sigenergy drei neue Produkte für die Segemente Heimanlagen, Gewerbe und Freiflächen-Photovoltaik-Anlagen.
Für den Heimspeichermarkt stellte das Unternehmen SigenStor Neo vor. Das System kombiniert Photovoltaik-Wechselrichter, Batterie, Energiemanagement und Notstromfunktion in einem integrierten Gerät.
Für gewerbliche Anwendungen kündigte Sigenergy einen PV-Wechselrichter mit 166 Kilowatt Leistung an. Der Wechselrichter soll laut Hersteller eine höhere Leistungsdichte bieten und für Anlagen mit Speicherintegration ausgelegt sein.
Im Freiflächen-Segment präsentierte das Unternehmen einen neuen Stringwechselrichter mit bis zu 500 Kilowatt Leistung. Das Gerät unterstützt DC-Eingangsspannungen bis 1650 Volt und verfügt über 18 MPP-Tracker. Auf der AC-Seite setzt Sigenergy auf einen 1000-Volt-Standard, was Kabelkosten in Solarparks reduzieren soll. Der Wechselrichter enthält außerdem Diagnose- und Fernüberwachungsfunktionen sowie KI-gestützte Prognosefunktionen für die Stromerzeugung. Zudem können das System Lichtbögen in Leitungen von bis zu 500 Metern Länge erkennen.
Nähere Angaben zu den drei neuen Produkten, machte das Unternehmen in seiner schridftlichen Kommunikation zunächst nicht.
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