Trinasolar nutzt die aktuell stattfindende Messe „KEY Energy Expo“ im italienischen Rimini, um seine neuen Modulserien „Vertex S+ G3“ und „Vertex N G3“ vorzustellen. In der zweiten Jahreshälfte sollen sie in Europa verfügbar sein, wie der chinesische Photovoltaik-Hersteller mitteilte. In den neuen Modulen kommt die n-Typ i-TOPCon Ultra-Technologie zum Einsatz, wobei sich die G-Serie für den Einsatz in privaten und gewerblichen Photovoltaik-Dachanlagen eignet. Die N-Serie ist dagegen für die Installation in Großanlagen bestimmt.
Die „Vertex S+ G3“-Serie umfasst Trina Solar drei neue Module. Das Produkt „Vertex S+ G3 (NEG9RP.28Z)“ verfügt dabei über eine Leistung von 485 Watt und einen Wirkungsgrad von 24,3 Prozent. Die jährliche Degradation gibt Trinasolar mit 0,35 Prozent an. Die Abmaße betragen 1762 mal 1134 mal 30 Millimeter. Der Hersteller gewährt ein 30 Jahre Leistungs- und 25 Jahre Produktgarantie. Dies gilt auch für die anderen beiden Module dieser Serie. Dabei handelt es sich um das Modul „Vertex S+ G3 Full Black (NEG9R.25Z)“ mit einer Leistung von bis zu 480 Watt und einer Effizienz von 24 Prozent. Es verfüge über eine komplett schwarze Ästhetik und sei speziell für den Einsatz für Wohnhausdächer optimiert worden, so Trinasolar weiter. Besonders hohe mechanische Festigkeit und Hagelbeständigkeit weise hingegen das Modell „Vertex S+ G3 Shield (NED9R.28Z)“ auf. Es biete eine Leistung von bis zu 485 Watt.
Für große Dachanalgen und Photovoltaik-Freiflächenanlagen sind gegen die Modelle „NEG21C.20Q“ und „NEG19RC.20Q“ konzipiert. Ersteres liefere eine Leistung von bis 760 Watt bei einer Effizienz von 24,5 Prozent. Die bifazialen Glas-Glas-Module basieren auf G12-210 Millimeter Wafern. Trinasolar zufolge lassen sich durch das Niederspannungsdesign höhere Strangleistungen realisieren. Die Systemkosten (BOS) und die Stromgestehungskosten (LCOE) würden somit um zwei bis sechs Prozent reduziert. Es werde ein Bifazialitätsfaktor von bis zu 85 Prozent erreicht.
Das Modul „NEG19RC.20Q“ verfügt dagegen über bis 670 Watt Leistung und 24,8 Prozent Wirkungsgrad. Es ist für 1P-Trackersysteme optimiert. Die Niederspannungsarchitektur reduziert BOS und LCOE um ein bis fünf Prozent bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung der Systemkompatibilität, wie es vom Hersteller weiter hieß. Für beide Module dieser Serien gibt Trinasolar eine Leistungsgarantie von 30 Jahren.
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Bei kleineren Flächen sind höhere Energieausbeuten eigentlich relevant. Warum werden die Module um die 700 W Peak nur für Großanlagen angeboten. Mit höherer Leistung auf dem Dach kommt die Eigenverbrauch Erzeugung erheblich näher an 100% und würde auch die 400V Netze weniger belasten. Das würde einen erheblichen Vorteil bei der Elektrifizierung des Verkehrs ( Ladesäulen ) bringen. Der Netzausbau auf allen Spannungsebenen ist sowieso der Flaschenhals für den Umbau der Energiewende.
Für Dachanlagen dürfen in Deutschlad nur Module mit einer Gesamtfläche von unter 2m² verendet werden. Größere Module brauchen eine Baugenehmigung,. das tut sich natürlcih keiner an.
Die Energieausbeute der großen und kleinen Module ist nahezu gleich (24,0 bis 24,8 %, je nach Modellspezifikation). die Module für Großanlagen sind eben einfach größer. Sofern sie kleiner als 3 m² sind, kann man sie ohne weiters auch auf Gebäudedächern montieren – egal wie groß das Dach ist. Je nach Dachabmessung kann es sinnvoller sein, die kleinen oder die großen Module zu verwenden, je nachdem, mit welchen Modulen man die jeweilige Dachfläche am besten ausnutzen kann.