Ein Positionspapier von RWE an das Bundeswirtschaftsministerium, das pv magazine vorliegt, enthält weitreichende Forderungen zur Ausgestaltung der geplanten T-5-Auktionen im Rahmen der Kraftwerksstrategie. Das Dokument mit dem Titel „Wesentliche Anforderungen und Vorschläge zur Umsetzung der Auktionen 2026 (T-5)“ skizziert acht Kernforderungen an die Ausschreibungen ab 2026 und setzt Akzente zugunsten neuer Gaskraftwerke. Batteriespeicher würden durch die vorgeschlagenen Kriterien ins Abseits gedrängt.
Im Zentrum steht die Forderung, dass bezuschlagte Anlagen „zehn Stunden Stromeinspeisung mit Nettonennleistung zu jedem Zeitpunkt“ gewährleisten müssen. Nach einem vollständigen Abruf dieser zehn Stunden müsse die Anlage zudem innerhalb von maximal zwei Stunden wieder in der Lage sein, erneut zehn Stunden auf Nennleistung einzuspeisen. RWE argumentiert mit der Notwendigkeit, auch längere Dunkelflauten überbrücken zu können. Gaskraftwerke könnten, anders als Batteriespeicher, „über einen unbegrenzten Zeitraum Strom einspeisen“.
Zehn Stunden Entladedauer bei Nennleistung liegen deutlich über dem heute üblichen Marktdesign von Großspeichern, die häufig auf zwei bis vier Stunden ausgelegt sind. Eine zusätzliche Vorgabe, wonach weder Teilleistungen noch eine Summierung mehrerer Speicher zur Erfüllung der Kriterien zulässig sein sollen, würde hybride oder modulare Konzepte weiter erschweren.
Ein weiterer zentraler Punkt betrifft technische Anforderungen. RWE spricht sich dagegen aus, dass bezuschlagte Anlagen über die geltenden technischen Anschlussregeln hinausgehende Anforderungen erfüllen oder verpflichtend Systemdienstleistungen erbringen müssen. Eine solche Regelung wurde von der Vorgängerregierung in die Kraftwerksstrategie geschrieben. RWE zufolge würden die Systeme dann zu teuer. Systemdienstleistungen sollten stattdessen separat und technologieoffen ausgeschrieben werden.
RWE fordert zudem, dass Stromerzeuger keine Einspeisentgelte zahlen müssen. Andernfalls drohten hohe Risikoaufschläge oder gar eine Unterzeichnung der Auktionen. Für neue Gaskraftwerke mit hohen Investitionskosten und langen Amortisationszeiträumen wäre zusätzliche regulatorische Unsicherheit besonders kritisch. Speicherbetreiber sehen die Netzentgeltfrage ebenfalls als relevantes Risiko. Eine Entscheidung dazu steht aber noch aus.
Bemerkenswert ist auch die Forderung, endgültig zur Stilllegung angemeldete Altanlagen von der T-5-Auktion auszuschließen. Andernfalls bestehe die Gefahr, dass sehr alte Gas- und Ölkraftwerke den Neubau moderner Anlagen verdrängen, so die Befürchtungen von RWE. Zwar wird eine Ausnahme bei umfassender Modernisierung eingeräumt, inklusive Einhaltung des Emissionsgrenzwerts gemäß EU-Vorgaben. Doppelförderungen sollen aber ausgeschlossen werden.
RWE warnt vor einer zu niedrigen Preisobergrenze. Diese müsse sich an den Vollkosten „heute realisierbarer Anlagen“ orientieren und einen „adäquaten“ Risikoaufschlag enthalten. Besonders deutlich wird das Papier bei der Frage einer möglichen Zuschlagsbegrenzung auf zehn Prozent je Bieter, wie sie das Bundeskartellamt empfohlen hatte. RWE lehnt eine solche Beschränkung ab. Stattdessen sollten Unternehmen, die im Zuge des Kernkraft- und Kohleausstiegs große Kapazitäten stilllegen mussten, einen Bonus in den Ausschreibungen erhalten.
Bieter sollen zudem Sicherheiten in Höhe von 150 Euro pro Kilowatt Leistung hinterlegen, „um sicherzustellen, dass jede bezuschlagte Kapazität auch wirklich fertiggestellt wird“. Für 100 Megawatt müssen also 15 Millionen Euro als Sicherheit hinterlegt werden. Eine solche Ausgestaltung würde großen Bestandsunternehmen strukturelle Vorteile verschaffen und die Markteintrittschancen neuer Akteure, etwa spezialisierter Speicherentwickler, relativ schwächen.
Hinzu kommen Forderungen nach einem EU-Anteil von mindestens 50 Prozent bei wesentlichen Komponenten sowie nach „Nicht-Steuerbarkeit“ bei Komponenten aus Nicht-EU-Staaten. Während diese Punkte unter Resilienz- und Sicherheitsaspekten begründet werden, treffen sie insbesondere Batteriespeicher, deren Lieferketten heute stark von asiatischen Herstellern geprägt sind. Zudem ist nicht ganz klar, warum dieser Punkt aus den NZIA-Vorgaben Einzug in die Ausschreibungskriterien der Kraftwerksstrategie finden soll.
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Man sollte sich mal entscheiden oder sich nicht an der Nase rumführen lassen.
Vor 4 Wochen wurde RWE von der GRÜNEN BLASE noch gelobt, weil sich RWE für C02 freie Energie ausgesprochen hat,
RWE-Chef Markus Krebber sprang der Energiewende zur Seite: „Die Erneuerbaren langsamer auszubauen, wird uns nicht in die Zukunft führen.“ Ein Ausbaustopp in Deutschland würde den Essener Konzern wegen seiner internationalen Aufstellung zwar selbst nicht tangieren, wie er auf Nachfrage bestätigte.
Entweder RWE ist für PV und WIND oder dagegen, aber man sollte nicht alle 4 Wochen eine neue Meinung haben, über diesen Energieerzeuger.
niranbunmi.mt schreibt.
Entweder RWE ist für PV und WIND oder dagegen, aber man sollte nicht alle 4 Wochen eine neue Meinung haben, über diesen Energieerzeuger.
@ niranbunmi.mt
Sie müssen auch verstehen was Sie lesen. RWE ist doch immer noch für PV. Sonst würde Herr Krebber doch nicht das Folgende sagen. Zitat Die Erneuerbaren langsamer auszubauen, wird uns nicht in die Zukunft führen.“ Zitat Ende.
Wer ist „man“? Unternehmerisch gesehen kann RWE bei PV und Regelbare Kapazität mit Gas vermeintlich gegensätzliche Positionen haben. Sie sind ja zunächst nur ihren Eigentümern und nicht der Energiewende verpflichtet.
Neue Gaskraftwerke sind überflüssig bis auf weiteres. Die alten Gas- und Kohlekraftwerke sind Goldesel für die Betreiber da keine Kapitalkosten mehr da sind und sie sollten weiterlaufen, solange sie gebraucht werden.
Die Betriebsstunden sollten mit zunehmendem Ausbau von Speichern aller Art und weiterer Erneuerbarer Kapazitäten so weit wie möglich reduziert werden. Das wäre der schnellste Weg zur CO2 Reduzierung bei der Stromerzeugung.
Neue Gaskraftwerke haben keine Geschäftsgrundlage mehr. Keine Bank gibt daher mehr einen Kredit für ein neues Gaskraftwerk.
In 20 Jahren sind das Industrieruinen.
Außer der deutsche Staat gibt Subventionen, Bankgarantien, Mindestpreis, Steuernachlässe, Regulatorische Bevorzugungen und was sonst noch so gewünscht wird.
Zitat aus dem Artikel.
RWE argumentiert mit der Notwendigkeit, auch längere Dunkelflauten überbrücken zu können. Gaskraftwerke könnten anders als Batteriespeicher „über einen unbegrenzten Zeitraum Strom einspeisen“. Zitat Ende.
@ RWE hat wie immer vergessen, dass wir eine Energie“Wende“ mehrheitlich beschlossen haben.
Da geht es darum, wer über einen unbegrenzten Zeitraum Strom umweltfreundlich, und zudem ohne Rohstoffkosten einspeisen kann. Dazu sind Gaskraftwerke nicht in der Lage.
RWE argumentiert mit der Angst vor Dunkelflauten. Das Problem existiert aktuell nicht. Es ist ein aufgebauschtes deutsches Thema. Wir haben genug Kraftwerke im Bestand. Wir haben auch einen europäischen Stromverbund. Es gibt keine Stromausfälle.
Da zeigt sich bei RWE die ganze Verzweiflung.
Weil es Acht-Stunden-BESS schon gibt, setzt man auf die 10h-Forderung noch einen drauf.
Weil BESS Systemdienstleistungen (insbes. Momentanreserve) quasi gratis drauf haben, darf das nicht in die Ausschreibungen.
Weil bestehende Gas-KW oft gut genug sein werden als letzte Reserve, muss man die irgendwie loswerden.
Die Wahrheit ist: Hochprofitable neue Gaskraftwerke kann es ohne stark zurechtgebogene Ausschreibungen nicht geben.
Das ist hart f. RWE, aber eigentlich gar nicht schlimm.
Die Lobby und ihre Altunternehmen fordern – Reiche liefert.
Bei der RWE geht es um die Existenz ihres Geschäftsmodells somit sind alle Argumentationen die Papier aufgeführt sind leider schon bei der Politik eingegangen und diese wird da sie auch in den Aufsichtsräten sitzt ihr nötiges dafür tun um es den privatinvestierten Anlagenbetreibern so schwer als möglich zu machen.
Deutschland und in erster Linie die CDU vergisst immer, das der Ausbau neuer Technologie auch immer Zeit benötigt. Denn jeder Brennstoff hatte
seine Epoche, und entwickelte sich weiter. Parallel dazu kamen neue Brennstoffe auf den Markt. Vom Brennholz zur Klütte, von der Klütte zu Briketts, vom Brikett zum Erdöl, vom Erdöl zum Erdgas.
Nun ist der grüne Wasserstoff an der Reihe liebe Frau Reiche ! Und genau hier sollten Sie jetzt auch nach der großen Ankurbelung fortfahren, und es nicht wie schon so oft von der CDU komplett vor die Wand fahren ! Also keine reinen Erdgas-Kraftwerke, sondern reine H2 Kraftwerke . Wenn jeder Kreis in Deutschland vor den Einspeisepunkten der Umspannwerke Elektrolyseure mit H2-Kreis-Speichern aufbaut, gibt es keine Netz-Überlastung ! Das Gegenteil ist der Fall. Es kann auch Überschuss-Strom aus den öffentlichen Leitungen in die Elektrolyseure eingespeist werden.
Nichts gegen E-Fahrzeuge. Aber es braucht auch hier grüne Alternativen. Wenn es in jedem Kreis ( nicht unbedingt im Ort ) an den BAB- Raststätten von den einzelnen Bundesländern eine H2-Tanke für PKW und LKW finanziert wird, kann es auch hier weitergehen. Ja ich weiß : Ihr sprecht vom Preis ! Feststellung: Anstatt chinesische E PKW mit 6.000 Euro zu fördern, sollte die Regierung mal lieber den H2-Preis pro kg an den H2-Tanken fördern. Die Auto-Konzerne warten darauf. BMW und Toyota gehen hier mit Beispiel voran. Die neue Brennstoffzelle bereits in der Entwicklung weit fortgeschritten. Jetzt liegt es mal wieder an der CDU, wie einst Frau Merkel es mit der zu frühen Zerstörung der Atomkraft bereits vorgeführt hat. Katharina Reiche tritt gerade in ihre Fußstapfen, vernichtet somit alle Bemühungen, den H2-Ausbau weiter anzutreiben, und bringt zusammen mit Genossin Alice Weidel das fossile Zeitalter zurück ! Frage nur: Wann landen wir wieder beim ökologisch besser eingestuftem Brandholz liebe Katie ???
Der Vorschlag wird wohl eins zu eins so in die Regierungsberatungen gehen und als super Konzept der RWE/Blackrock-Vertreter verkauft werden.
Allerdings sollte damit auch dem letzten klar werden, wer die entsprechenden Regierungsmitglieder steuert.
Für jeden, der sich mit dem Thema auskennt, ist die Verzweiflung der alten Energieunternehmen zu erkennen. Denn (fast) alles was dort gefordert wird, kann PV/Wind/Akku schon heute zu günstigeren Preisen leisten. Zusätzlich ist es in fast allen Größenordnungen zu realisieren. Und das schlimmste für die Gasfreunde, es geht schon heute.
So ist es lieber Tom ! Besser hätte man es nicht formulieren können.
Danke dafür !!!
Frau Reiche erscheint als das trojanische Pferd der ewig Gestrigen, gegen Innovation, gegen günstige und dezentrale Energie, gegen einen zukunftsfähigen Standort Deutschland, gegen Umweltschutz, für alte Kartelle, für Abhängigkeit von sehr fragwürdigen arabischen Potentaten und russischen Kriegstreibern.
Wie Frau Merkel damals die europäische Solarbranche zerstört hat und damit Russland und China langfristig gefördert hat, so scheint sich Frau Reiche auch ein fragwürdiges Denkmal setzen zu wollen. Beide Frauen echte Patriotinnen, die Frage ist nur für welchen Staat, Deutschland sicher nicht! Es gibt Menschen, die bei einigen ostdeutschen Politikerinnen an enge Verbindungen zu östlichen Geheimdiensten glauben, aber vielleicht reicht ja auch schon Geld oder Einfluss aus Kartellen und Großindustrie. Eine demokratische Energiewende mit Bürgerbeteiligung und Bürgerprofit steht und stand bei den Genannten jedenfalls nicht auf der Agenda!
Was für wahre und ehrliche Worte lieber Sunflower !
Da kann man nur an die örtliche Kommunal-Politik appelieren, nicht so dumm wie Fossil-Kattrienchen zu sein, und das eigene dezentrale Energie-Kreislauf-System mit Batterie-Speicher, Kommunal-Elektrolyseur, und H2-Speicher anzukurbeln.
Hier gibt es noch einen öffentlichen rechtlichen Beitrag, der den Skandal mit der Panikmache um Dunkelflauten und deren provozierten Stromhöchstpreisen verdeutlicht:
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/energie/dunkelflauten-strom-preise-deutschland-102.html
Besonders interessant:
Mit der Steuerung von Kleinkraftwerken ließen sich nochmals mehrere Steuerzahler finanzierten und dann nicht genutzten (Danke Frau Merkel) sogenannten Reservekraftwerke abwickeln!
Dann würden große Energieversorger natürlich kein Geld für Ihre nicht benötigte und nicht genutzte „Bereitschaft“ bekommen. Ein Schelm wer Böses dabei denkt!
Neues gefunden!
Hier gibt es noch einen öffentlichen rechtlichen Beitrag, der den Skandal mit der Panikmache um Dunkelflauten und deren provozierten Stromhöchstpreisen verdeutlicht:
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/energie/dunkelflauten-strom-preise-deutschland-102.html
Besonders interessant:
Mit der Steuerung von Kleinkraftwerken ließen sich nochmals mehrere Steuerzahler finanzierten und dann nicht genutzten (Danke Frau Merkel) sogenannten Reservekraftwerke abwickeln!
Dann würden große Energieversorger natürlich kein Geld für Ihre nicht benötigte und nicht genutzte „Bereitschaft“ bekommen. Ein Schelm wer Böses dabei denkt!
Danke!
Und hier noch was öffentlich rechtlich recherchiertes, dass zeigt wie absichtlich Geld vernichtet wird, um Dunkelflauten instrumentalisieren zu können:
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/energie/dunkelflauten-strom-preise-deutschland-102.html
Mir bleibt da kurz die Lift weg!
Sunflower, vielen Dank für den Link.
Was für ein Skandal! Man stelle sich den Springer-Hype vor, wenn das unter der Ampel passiert wäre.
Ich fühle mich gerade komplett verarsc… .
Ich gebe Ihnen in vielen Punkten recht. In der Mobilität allerdings nicht. Wasserstoff ist in der E Mobilität nicht rentabel genug. Bei einer Effizienz von ca. 40 % gegenüber Elektro von 80 %. Hinzu kommt, dass ich noch in etwa das Vierfache an Strom benötige. Das Thema sollte nun langsam durch sein. Ich war z.B. mit meinem E Auto in Kroatien, Ladesäulen genügend vorhanden. Alles wunderbar geklappt. Würde ich die gleiche Strecke mit einem Wasserstoffauto machen: Österreich ca. 5, Slowenien 0, Kroatien 0. Diese Diskussion gibt es nur in Deutschland. Würde schlecht aussehen, wenn ich Urlaub im Ausland machen will.
Noch einen drauf in Sachen Batterien: wie groß ist der Anteil an den Kosten für Grundstück, Netzanschluss, Trafo?
Wie groß ist der Größenvorteil von Batterie-Anlagen XXL MWh gegen den Kleinanlagen-Nachteil?
Dann als Gegenvorschlag viele kleine Batterien jeweils im Haus der Verbraucher: der Netzanschluss ist schon da. Intelligente Stromzähler braucht man sowieso.
Vielleicht findet sich ja in den meisten Umspannwerken noch ein Plätzchen für einen Speicher 🧐
Friedrich Merz -> Der erste seiner Art.
Wahlweise auch -> Beim 2. Mal wird alles besser, Kanzler mit fragwürdigem Alleinstellungsmerkmal.
Am 6. Mai 2025 begann das Unheil, das sich seit dem wie ein roter Faden durch die Legislatur zieht.
Zum ersten Mal benötige man einen 2. Wahlgang….!
Im Sommer startete die rasante Fahrt.
Zitat:… „Bürger schon im Sommer positive Veränderungen spüren werden.“
Wir Bürger hatten noch gar nicht zu Ende gespürt, da ging es auch schon auf den Herbst der Reformen zu.
Dieser großartige Herbst der Reformen, konnte dann durch Herrn Spahn schon ende September beendet werden. (Sicher nur weil ihnen die Reformen ausgingen)
Woraufhin man 2026 zum Reformjahr erklärte.
Dann nam man den gebührenden Anlauf, und wir wurden Zeugen eines Meisterstücks.
Als die Regierung Merz ein nicht existierendes Gesetz abschaffe, und es durch ein identisches ersetzte, verstummten auch die letzten Kritiker.
Es hat uns eben allen die Sprache verschlagen!
Aber das Maßnahmen Paket für die Fahrt zurück in die Vergangenheit, war noch nicht abgearbeitet.->
Unter anderem:
– erklärte man das Aus vom Verbrenner-Aus.
– erfand hocheffiziente Verbrenner.
-und die Frau aus Luckenwalde erkannte die eklatant große Lücke in unserem Gaskraftwerks-Fuhrpark.
1. Fokus auf Gaskraftwerke statt Erneuerbare
Massiver Ausbau von Gaskraft: Die Regierung plant den Bau von neuen Gaskraftwerken mit einer Gesamtleistung von bis zu 36 Gigawatt.
Fehlende Wasserstoff-Pflicht: Kanzler Merz hat angekündigt, dass diese Kraftwerke „nicht vom ersten Tag an wasserstofffähig“ sein müssen. Dies wird kritisiert, da es Deutschland länger an fossile Brennstoffe bindet (sogenannter „Lock-in-Effekt“).
2. Zurücknahme der Ausbauziele
Offizielle Drosselung: Im September 2025 erklärte Merz, die Ausbauziele für Erneuerbare Energien „leicht zurückzunehmen“. Er begründete dies mit der Notwendigkeit von Grundlastfähigkeit und Kosteneffizienz.
Rhetorische Abwertung: In jüngeren Aussagen (Anfang 2026) deutete der Kanzler an, dass die Windkraft langfristig (in 20–30 Jahren) durch Technologien wie Kernfusion überflüssig werden könnte – eine Prognose, die Experten als unrealistisch ansehen und die Investitionssicherheit in der Windbranche schwächt.
3. Einschnitte bei der Solarförderung
Stopp für kleine Anlagen: Das Wirtschaftsministerium unter Katherina Reiche (CDU) plant, die Förderung für neue Solaranlagen bis 25 kWp (typische Hausdachanlagen) komplett einzustellen.
Direktvermarktungszwang: Die geplante Verpflichtung zur Direktvermarktung auch für kleine Erzeuger wird als bürokratisches Hindernis gesehen, das den privaten Ausbau massiv erschweren könnte.
4. „Entkernung“ der Wärmewende
Revision des Heizungsgesetzes: Die strengen Vorgaben der Vorgängerregierung (GEG) wurden gelockert. Das Ziel, den Einbau fossiler Heizungen schnellstmöglich zu beenden, wurde durch „Technologieoffenheit“ ersetzt.
Renaissance von Öl und Gas: Durch neue Regelungen zu „Grüngasquoten“ (die zunächst sehr niedrig ansetzen) wird der Einbau von Gas- und Ölheizungen wieder erleichtert, was den Umstieg auf Wärmepumpen verlangsamt.
5. Finanzielle Prioritäten
Subvention fossiler Strukturen: Die Abschaffung der Gasspeicherumlage und Zuschüsse zu Netzentgelten entlasten zwar kurzfristig die Industrie, binden aber Steuermittel, die Kritiker lieber im direkten Ausbau der Infrastruktur für Erneuerbare sehen würden.
Kürzungen im KTF: Der Klima- und Transformationsfonds (KTF) wird unter der neuen Haushaltsführung strenger auf Wirtschaftlichkeit geprüft, was viele Förderprogramme für energetische Sanierung unter Vorbehalt stellt.
Willkommen in der Vergangenheit liebe Mitbürger.
Gut erklärt, wie uns „unsere“ neue Regierung zurück in die Energiesteinzeit bringen will. Da kann man ja schon fast froh sein, dass Trump gerade dafür sorgt das die Öl- und Gaspreise die nächsten Tage explodieren werden. So rückt bei vielen wieder mehr ins Bewusstsein, wie unabhängig man sich schon heute mit PV/Wind/Speicher machen kann. Denn statt einer Rücknahme irgendeiner Förderung sollte lieber alles an verfügbaren Kapital in eine neue (von Schurkenstaaten) unabhängigen Energie gesteckt werden, die dazu noch dafür sorgt langfristig die Volkswirtschaft in Deutschland zu stärken. Nebenbei wird auch noch die Umwelt geschützt. Das alles ist aber für die CDU anscheinend zu viel Gutes…
Willkommen in der Neuzeit lieber Henry ,
Jetzt zeigt der Iran- Krieg Katrienchen und Alice gerade, dass man sich nicht auf fossile Energie-Lieferungen verlassen kann. Von Preis-Stabilität noch gar nicht die Rede ! Denn es zeigt sich bereits an der Zapfsäule ! Darum bleibe ich bei unserer Meinung lieber Henry. Dezentral erzeute sommerliche grüne Überschuss-Energie gehört umgewandelt und als grüne H2-Vorräte gespeichert . Denn auch europäische Stromnetze sind in der heutigen Zeit verwundbar. Ein Drohnen-Angriff, und der Konverter oder das Mega-Umspannwerk macht Bumm ! Ein Kabel aus Berlin lässt grüßen liebe Alice ! Da helfen auch Katis Erdgas-Kraftwerke nicht mehr weiter. Dafür aber flächendeckende kommunale dezentrale Energie-Kreislauf-Systeme welche auch unabhängig für sich funktionieren, und sich somit in Not und Krisen-Zeiten bereits bezahlt machen. Aber dafür braucht es den dezentralen Schub der Landes-Regierungen, und nicht die lobbystischen Gedanken der Gas-Katie !