Kürzlich legten Aiko und Maxeon ihren seit Jahren schwellenden Patentstreit bei. Aiko darf demnach außerhalb der USA künftig auch Patente von Maxeon zur Rückkontakt (BC)-Technologie nutzen, wie die Vereinbarung vorsieht. Diese beinhaltet auch Patente, die in den nächsten fünf Jahren noch kommen werden. Mit der Patentlizenzierung verfügt Aiko nun über den Zugang zu insgesamt etwa 1400 Patenten für die Rückkontakt-Technologie, wie das chinesische Photovoltaik-Unternehmen am Freitag veröffentlichte. Darin enthalten seien auch rund 750 Patente für diese Photovoltaik-Technologie, die Aiko durch eigene Forschung und Entwicklung erreicht habe.
Damit sei die Basis für eine langfristige Sicherheit der Kunden im europäischen Photovoltaik-Markt gelegt, so das Unternehmen weiter. Wichtig zu einem Zeitpunkt, an dem die Photovoltaik-Technologie vor der großskaligen Kommerzialisierung stehe. Die Kunden müssten aufgrund der Vereinbarung mit Maxeon nun „keine komplexen rechtlichen Prüfungen mehr durchführen“. Aiko zufolge gibt es auch keinen Grund mehr, sich über mögliche Lieferunterbrechungen für die ABC-Module zu sorgen. Zudem könne sich der Hersteller nun wieder vollständig auf kontinuierliche Weiterentwicklung, Effizienzsteigerung und Produktzuverlässigkeit seiner Module konzentrieren.
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