Der deutsche Batterie-Hersteller Varta bringt einen neuen Heimspeicher auf den Markt. Das Produkt soll mit einer künstlichen Intelligenz Anomalien im Haushaltsverbrauch aufspüren und Ladepläne entsprechend anpassen können, wie es in einer Mitteilung heißt.
Die „Varta.wall BM2“, wie das Produkt heißt, kommt als modulare Lösung und lässt sich von 9 über 13,5 bis auf 18 Kilowattstunden Kapazität skalieren. Die Batteriemodule werden kabellos übereinandergesteckt. Lade- und Entladeleistung hängen von der Anzahl der verwendeten Batteriemodule ab und liegen zwischen 4,7 und 9,3 Kilowatt. Kapazität und Leistung sind laut Hersteller auch nach der Inbetriebnahme noch für zwei Jahre erweiterbar. Der maximale Entladestrom beträgt in allen Ausführungen 26 Ampere. Die Betriebsspannung liegt in der kleinsten Version zwischen 140 und 201 Volt, in der größten Ausführung zwischen 280 und 403 Volt.
Im Zentrum der Lösung steht ein neues Energiemanagementsystem mit dem Namen „Varta.iq“. Es soll dem Hersteller zufolge mit mehr als 700 Geräten kompatibel sein und dynamische Stromtarife integrieren. Zudem steht eine „Pro-Version“ zur Verfügung, mit der sich auch Anwendungen für bidirektionales Laden umsetzen lassen.
„Mit der LFP-basierten Varta.wall und dem intelligenten Energiemanagement Varta.iq bieten wir nun ganzheitliche Lösungen für die Sektorenkopplung. Dies ist der Auftakt für weitere innovative Systemergänzungen, die in Kürze folgen“, sagt Donny George, Managing Director der Varta Storage GmbH.
Das System steuert und überwacht unter anderem Wallboxen, Wärmepumpen und Relais, um den Ladeplan an Wetterprognosen, Photovoltaik-Erträgen, Verbrauchsprognosen und dynamischen Stromtarifen anzupassen. Varta.iq lasse sich zudem in die Lösungen „pulse neo“ und „element backup“ integrieren und eigne sich damit auch als Nachrüstlösung.
Wie bereits bei der Vorgängerversion „Varta.wall“ kommt auch die BM2 in einem 14 Zentimeter tiefen Druckgussgehäuse aus Aluminium. Mit der Schutzart IP55 ist sie für die Installation im Innenraum sowie in überdachten Außenbereichen vorgesehen. Die zulässige Betriebstemperatur gibt der Hersteller mit minus zehn bis plus 45 Grad Celsius an.
Kompatibel ist die Varta.wall BM2 mit den Wechselrichtern Plenticore G2, G3 und MP G3 von Kostal sowie dem Sunny Tripower Smart Energy von SMA und dem SolBrid von Kontron.
Die Varta.wall BM2 soll voraussichtlich ab April verfügbar sein.
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