Nach zweijährigem Planungsvorlauf und rund vier Monate nach dem offiziellen Projektstart konnte die Bürger Energie Region Regensburg eG (BERR) am Dienstag den Spatenstich für das Energieareals Regensburg Ost (ERO) feiern. Mit 11 Megawatt ist die Photovoltaik-Freiflächenanlage von der Größe her keine Besonderheit, für eine Bürgerenergiegenossenschaft aber durchaus bemerkenswert und vor allem vom Konzept her nicht alltäglich: Der erzeugte Strom geht an die Unternehmen Aumovio, Schaeffler und Siemens, die jeweils über eine Direktleitung aus dem ihnen zugehörigen Teil der Anlage beliefert werden. Bürger und Mitarbeiter der Unternehmen konnten sich über die Genossenschaft an dem Projekt beteiligen.
Die Stromlieferungen sollen am 1. Juli beginnen. Das entspricht der beim Projektstart gemachten Ankündigung, obwohl es seither einige Probleme gab: „Wir mussten viele Hürden nehmen. Manch Unerwartetes, wie Bombenräumung oder andere Verschiebungen, mussten aufgeholt und geklärt werden“, berichtet Joachim Scherrer, Vorstandsvorsitzender der BERR eG. Generalunternehmerin für das ERO-Projekt war Max Solar. Die Wechselrichter liefert die Siemens-Tochter Kaco, und das Mutterunternehmen selbst sorgt für die Transformatoren.
Die 2012 gegründete BERR wird ihr Portfolio mit der neuen Anlage verdreifachen, bislang hat sie gut 60 Projekte insgesamt 5 Megawatt Leistung umgesetzt.
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Peter Altmaier und Sigmar Gabriel haben wir zu verdanken, dass wir heute nicht über 1eur /kWh bezahlen. Was Katherina Reiche macht ist 100% richtig. Dort wo wir ein Defizit haben, wird gebaut (wenn wirtschaftlich) dort wo wir schon viel zu viel EE haben wird es unwirtschaftlich gemacht. In Regensburg Kreis sehen wir regelmäßig hunderte Anlagen gedrosselt. Sollten wir wirklich noch mehr Anlagen dort fördern?
Und ja, ich bin 100% für EE. Aber bedarfsgerecht und nicht Subventionen wo es sinnlos ist.
Lol ja, ich bin zu 100% Antialkoholiker, aber ohne 2 Flaschen Bier täglich gehts halt nicht.
Durch das Solarspitzenkappungsgesetz ist ja sowieso ausgeschlossen, dass PV-Einspeiser Geld bekommen, wenn der Strom nicht benötigt wird. Warum sollte man den Ausbau also wieder bremsen?
Auch die geplante Grenze von 3% Abregelung der Netze ist absurd. Wegen 3 % Abregelung bei Netzengpässen sollen auf 97% verzichten?
Lieber ordentliche dynamische Netzentgelte und alles wäre gelöst.
Freiflächenanlagen brauchen eine Baugenehmigung und da können die Betroffenen öffentlicher Belange ihre Meinung dazu sagen