Es ist der erste Batteriespeicher dieser Art, der in Deutschland gebaut wird. Maxsolar erhielt im vergangenen Jahr vom Verteilnetzbetreiber Bayernwerk Netz den Zuschlag für den Bau eines netzdienlichen Speichers nach Paragraf 11a EnWG. Im Sommer unterschrieben beide Seiten den Dienstleistungsvertrag für die Anlage mit 5 Megawatt Leistung und 25 Megawattstunden Kapazität, die im bayerischen Wutzldorf entstehen soll. Im Mai soll der Bau des Batteriespeichers beginnen und im Oktober soll er in Betrieb gehen, wie Maxsolar am Donnerstag mitteilte.
In diesem Zuge sei mit Entrix eine Kooperation zur Vermarktung und Optimierung des Speichersystems vereinbart worden. Es soll mit seinen KI-gestützten Handels- und Einsatzstrategien sicherstellen, dass der Speicher sowohl systemdienlich als auch wirtschaftlich optimal eingesetzt wird. So ist die Betriebsweise in erster Linie auf die Bedürfnisse des lokalen Stromnetzes ausgerichtet. In Zeiten hoher Photovoltaik-Einspeisung, insbesondere während der sommerlichen Mittagsspitzen, wird mit dem Speicher überschüssiger Strom aufgenommen. Dadurch wird das lokale Netz spürbar entlastet. In den Morgen- und Abendstunden, wenn die Netzlast besonders hoch ist, wird der Speicher so betrieben, dass kein zusätzlicher Strom aus dem Netz bezogen wird.
Jenseits der netzdienlichen Vorgaben durch Bayernwerk Netz kann der Speicher jedoch für Erlöse an den verschiedenen Handelsmärkten genutzt und betrieben werden. Mit dem Projekt soll somit auch gezeigt werden, dass sich wirtschaftlicher Betrieb und Netzdienlichkeit in einem Betriebsmodell vereinen lassen. „Mit dem Projekt Wutzldorf zeigen wir, wie Batteriespeicher Netzengpässe reduzieren und die Systemstabilität erhöhen können. Dieser Ansatz bietet eine kosteneffiziente und skalierbare Möglichkeit, Energiespeicher in Regionen mit begrenzter Netzkapazität zu realisieren“, sagt Steffen Schülzchen, CEO von Entrix.
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