Die aktualisierte Aufstellung des EEG-Kontos zeigt, dass das Jahr 2025 mit einem Überschuss von 1.539.322.043,94 Euro abgeschlossen wurde. Dabei schmolz der Überschuss im Dezember noch um mehr als 357 Millionen Euro ab.
Interessant ist die Auflistung der Einnahmen und Ausgaben. Demnach zahlten die Netzbetreiber mehr als 18,5 Milliarden Euro an EEG-Vergütungen an die Anlagenbetreiber aus. Die Gegenfinanzierung erfolgt dabei nicht mehr über die EEG-Umlage, sondern aus dem Bundeshaushalt. Hierbei flossen 2025 insgesamt knapp 16,5 Milliarden Euro an die Übertragungsnetzbetreiber, um das EEG-Konto nicht ins Minus abrutschen zu lassen. Aus der Vermarktung des Stroms an der Börse generierten die Netzbetreiber Einnahmen von etwa 2,25 Milliarden Euro.
Zum Jahresende 2024 lag das EEG-Konto mit 870 Millionen Euro im Plus. In dem Jahr zahlten die Netzbetreiber noch knapp 21 Milliarden Euro an die Betreiber der EEG-Anlagen. Zur Gegenfinanzierung gab es Zahlungen von fast 18,5 Milliarden Euro aus Bundesmitteln. Die Erlöse aus dem Stromhandel beliefen sich auf gut zwei Milliarden Euro.
Im Jahresvergleich sind somit sowohl die Einnahmen aus dem Verkauf des EEG-Stroms etwas gestiegen und die Zahlungen an die EEG-Anlagenbetreiber leicht gesunken.
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Nun muss man noch die Redispatchkosten, Offshore-Netzumlage usw… dazuzählen
Nun muss man noch die doofen Kommentare, Desinformation usw… dazuzählen
Wurzelsepp
ich bin für EE, aber mit offenen Visier, und ohne die Wähler für dumm zu halten.
„ich bin für EE, aber mit offenen Visier, und ohne die Wähler für dumm zu halten.“
„Zum Glück gab es Altmeier sonst würden wir noch mehr zu viel für Strom bezahlen.
Altmeier hatte einen guten Grund für sein handeln, nur die Umsetzung war schlecht.“
Das ist genau der Grund, warum meinem Gesichtschirurgen die Arbeit nicht ausgeht.
Wähler für Dumm halten…
… das ist ja Peter Altmaier über Jahre sehr gut gelungen.
Substanzlose Beiträge von Trollen stellen keinen konstruktiven oder bedeutenden Beitrag zur Debatte dar. Sie widersprechen daher den Kommentarrichtlinien des PV Magazine und sind daher obsolet. Populistische Stimmungsverbreitung, ohne offensichtlich Ahnung vom Funktionieren der Energiemärkte zu haben, gehören auf jeden Fall nicht in ein Fachmagazin.
Der tatsächliche Marktwert von PV ergibt sich eben nicht aus dem durchschnittlichen Preis an der Börse, sondern nach dem Meritorder Prinzip aus dem Preis des teuersten Kraftwerks, dass durch die Einspeisung von PV-Strom „eingespart“ wird. Diesen Effekt gibt es ebenso durch Stromspeicher, die somit ebenfalls Strompreissenkend wirken – was aber nicht zum Geschäftsmodell der Netzbetreiber passt und deshalb der Speicher-Anschluss behindert oder sogar verhindert wird.
Anstatt aber bei Stromüberschuss fossile KWs abzuschalten, werden diese mit Volllast weiterbetrieben, zu überhöhten vetraglich garantierten Preisen (75% sind ohnehin schon kaufmännisch festgelegt, nur ca. 2,5% gehen in den Intraday-Handel). Konkludent müsste deshalb nicht die Vergütung bei privaten Kleinst-PV-Anlagen gekappt werden, sondern bei allen trägen fossilen KWs, die nicht entsprechend der Volatilität des Strommarkts regelbar sind und auch über keine Speicher verfügen.
Bei der EEG-Umlage in der heutigen Form (so wie dies Hans Diehl sehr deutlich und verständlich dargelegt hat) erhalten in Wirklichkeit die Energiekonzerne direkte Subventionen, für imaginäre Verluste, deren Höhe sie zudem selbst errechnen (dürfen). Den supergünstigen EEG-PV-Strom verkaufen sie dann auch noch mit „Bio-Zuschlag“ als Extragewinn.
Obwohl durch PV und Wind die Energieerzeugungskosten auch an der Börse signifikant gesunken sind, ist davon bei den Privat-Haushalten in den letzten 20 Jahren nichts angekommen. Während Verbraucher in Zeiten der Strompreisbremse Höchstpreise zahlen mussten, freuten sich die Stromkonzerne über Rekordgewinne. Diese Übergewinne wurden aber weder abgeschöpft, noch das veraltete unökonomische und asoziale Strommarktsystem geändert.
Auch deshalb haben die Netzbetreiber auch kein Interesse, Maßnahmen gegen niedrige oder sogar „negative“ Preise vorzunehmen (durch Speicher oder Abschaltung fossilerKWs) – denn sie erhalten ja zu den eigenen Gewinnen eben noch die EEG Subventionen als Ausgleich dazu.
Wenn private Investitionen von Bürgern in PV-Anlagen als „indirekte Subvention“ gegeißelt werden, müßten nach der gleichen Logik die Gewinne der Stromkonzerne als illegale Subvention bezeichnet und abgeschafft werden. Systemrelevante Infrastrukturen wie eine resiliente Energieversorgung gehören eben nicht in die Hand von privaten monopolartigen Großkonzernen – schon gar nicht, wenn diese Rohstoffe aus totalitären Verbrecherstaaten beziehen.
Dagegen sorgt der Mißbrauch der CO2-Abgaben für Steuergeschenke an Großkonzerne (wie auch der Industriestrompreis und der Entfall der Stromsteuer nur für Megaverbraucher), statt als Ausgleich für Verbraucher in Form eines Klimageldes, zur weiteren soziale Ungerechtigkeit.
Deshalb müssen endlich auch der Mieterstrom und die Lademöglichkeiten an Mietobjekten erleichtert und vehement ausgebaut werden – nur so kann die Energiewende ökologisch und ökonomisch gerecht funktionieren.
16,5Mrd. zu 18,5 Mrd.
Ja ich übertreibe jetzt:
Mit anderen Worten über 50% Kosten des Grünenstroms muss subventioniert werden.
Zum Glück gab es Altmeier sonst würden wir noch mehr zu viel für Strom bezahlen.
Altmeier hatte einen guten Grund für sein handeln, nur die Umsetzung war schlecht.
Die Überschrift ist irreführend. „EEG-Konto in 2025 mit 16,5 Mrd. Euro aus dem Bundeshaushalt gestützt“ würde die Realität deutlich besser abbilden. Die Summe zeigt mEn den „Desingnfehler“ der zugesicherten festen Vergütung nach EEG und ein zu kurzsichtiges politisches Handeln der letzten Jahre auf. Während eine feste Einspeisevergütung zu Beginn des Ausbaus der EE zielführend war, stellt sie sich beim der heutigen Höhe der Generatorleistung EE zunehmend als Problem dar. Viel zu spät hat die Politik zudem die Notwendigkeit des Ausbaus von Energiespeichern als Ergänzug zum Ausbau der EE erkannt und entsprechende Anreize geschaffen. Eine für alle Erzeuger barrierefrei zugängliche, flexible Einspeisevergütung in Höhe des Börsenstrompreises würde den Anreiz geben die >22GWh Kapazität bestehender Heimspeicher netzdienlich zu betreiben. Anschluss- und Baubegehren für Speicher müssen seit Jahren beschleunigt und vereinfacht werden. Müsste die sich aus der Einspeisevergütung nach EEG und dem erzielbaren Erlös aus dem Energievertrieb an der Strombörse entstehende Lücke, zumindest anteilig, durch die Netzbetreiber geschlossen werden, würden wohl sehr viel schneller Einrichtungen zur Speicherung von Regelenergie errichtet und Anträge für Batterie- und Pumpspeicher sehr viel wohlwollender durch die NB bearbeitet/bewilligt werden!
Speicher Zubau ist sinnvoll, aber erst wenn der Speichertechnologie günstig ist,
sollte man damit anfangen Speicher zu bauen.
Länder welche gewartet oder jetzt erst starten, haben mit der Transformation nun billige Energie und es wird auch von der Bevölkerung akzeptiert.
Wir machen Ideologie, andere Länder machen die Energiewende mit Köpfchen ohne Deindustrialisierung.
@niranbunmi.mt: Mit dem EEG hat Deutschland vor mehr als zwei Jahrzehnten eine Vorreiterrolle eingenommen und damit erheblich zum heutigen, weltweiten Ausbau EE beigetragen. Erst durch unsere Initiative sind Stückzahlen gestiegen und Produktionskosten gesunken, was Technologien wie die Photovoltaik für „Jedermann“ erschwinglich und wirtschaftlich interessant gemacht hat. Ein Grund mehr heute den „Lohn“ dieser Pionierleistung zu ernten, statt mit leidlichen Debatten ein „festhalten“ an der Kernenergie oder den fossilen Technologien zu praktizieren. Wärhend Stillstand bereits Rückschritt ist, würde uns eine technologische Rückentwicklung jede Möglichkeit der zukünfitgen Teilhabe am globalebn Markt versperren. – Zu den Speicherlösungen: Pump- und Batteriespeicher sind primär technisch notwendig. Darüber hinaus sind sie zunehmend wirtschaftlich und bedürfen aktuell keiner Subvention. Installiert könnten sie die Ausgleichszahlungen im EEG Konto ebenso mindern, wie die Kosten die durch Redispatch entstehen. Auch könnte der monetäre Aufwand für den Netzausbau gemindert, zumindest jedoch Zeit zum Ausbau gewonnen werden, indem vorhandene Infrastruktur effizeint genutzt würde. Geld welches heute aufgrund von Fehlanreizen vernichtet wird, könnte in netz- und marktstabilisierende Projekte investiert werden. Energiewende mit Köpfchen eben – ganz ohne von einer Ideologie getrieben zu sein 😉
Lesekompetenz
Altmeier hatte einen guten Grund für sein handeln, nur die Umsetzung war schlecht.
„Lesekompetenz
Altmeier hatte…“
Schreibkompetenz:
Der „Altmeier“ schreibt sich Altmaier.
soviel zu Lesekompetenz:
https://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Altmaier
Ich stimme Ihnen zu. Die Überschrift ist irreführend. Das EEG-Konto wird nur durch massive Zuschüsse aus dem Bundeshaushalt im Plus gehalten. Hier die Zahlen der vergangenen Jahre: 2022: 13.988 Milliarden Euro; 2023: 18.73; 2024: 18.489; 2025: 16.488. Prognose für die nächsten Jahre (IE Leipzig): 2026: 17.373; 2027: 17.863; 2028: 18.489. Von einem Rückgang kann überhaupt nicht die Rede sein. Die Erneuerbaren tragen sich auch nach 20 Jahren Förderung nicht selber. Die Rechnung trägt der Steuerzahler.
Langsam wird es mal Zeit, daß bestimmte geschlossene Anstalten den Zugang zu öffentlichen Medien deaktivieren.
Ein paar Kommentierende hier sollten dringend mal die Datei auf pv-fakten.de lesen.
( Man könnte noch ergänzen, dass die Staatszugaben aus dem KTF auch durch CO2-Abgaben gebildet werden, denn genau die CO2-Minderung in der Stromerzeugung ist auch ein Hauptbeitrag der EEG-Anlagen, sonst könnte der Eindruck entstehen, die Qualität der Stromerzeugung hätte keine Verbesserungen erfahren(?)
Würde man die Einnahmen aus der CO2-Steuer (6,74Mrd. EU-ETS und 15.4Mrd. € nationaler Emissionshandel, nEHS, 2025) anteilig? auch im EEG-Konto verbuchen, dann würde die Bilanz verständlicher(?) )
( verglichen mit ca. 2010-2015 (18-32% EE-Anteil an der Stromerzeugung) und 2025 (62%) ist die jährliche Minderung in den CO2-Emissionen etwa 6-9Mrd€ (bei 55€/t_CO2 für 2025) wert(?) )
Um ein weiteres mal den Irrweg des „niranbunmi.mt“ deutlich zu machen
Zitat aus dem Artikel:
Interessant ist die Auflistung der Einnahmen und Ausgaben. Demnach zahlten die Netzbetreiber mehr als 18,5 Milliarden Euro an EEG-Vergütungen an die Anlagenbetreiber aus. Die Gegenfinanzierung erfolgt dabei nicht mehr über die EEG-Umlage, sondern aus dem Bundeshaushalt. Hierbei flossen 2025 insgesamt knapp 16,5 Milliarden Euro an die Übertragungsnetzbetreiber, um das EEG-Konto nicht ins Minus abrutschen zu lassen. Zitat Ende.
Rechnung nach dem Kosten/Nutzen Prinzip
Die Kosten von 18,5 Milliarden generieren einen Nutzen von 16,5 Milliarden. Das heißt um 16,5 Milliarden sind die Erneuerbaren billiger ( Einnahmen auf dem EEG Konto ) geworden, in unserem Strommix. Bleiben letztendlich 2 Milliarden an Kosten.
Es sei denn der „niranbunmi.mt“ kann uns hier erklären was sonst noch zu finanzieren ist, wenn der Ökostrom billiger wird, und die Einnahmen auf dem EEG Konto geringer.
Also „niranbunmi.mt“ nehmen Sie endlich mal Stellung zum Kosten/Nutzen Prinzip bevor Sie von Volksverdummung reden.
Ps.: Beispiel, wenn in einem Jahr nicht ein kW zugebaut, und kein Cent mehr vergütet würde, müsste der Staat am Ende des Jahres zuschießen, wenn wenn die Börsenpreise sinken, und die Einnahemen auf der Nebekerze EEG Konto weniger werden.
Hallo Herr Diehl,
ich glaube, Sie haben das jetzt falsch gelesen:
16,5 Milliarden Euro stammen als Zuschuss aus dem Bundeshaushalt
2,0 Milliarden Euro aus der Stromvermarktung der EEG-Anlagen
—> Die Kosten liegen damit bei 16,5 Milliarden Euro, nicht bei 2,0 Milliarden Euro.
Ich gebe ja zu ich übertreibe in bestimmten Punkten etwas, aber nur um meinen Standpunkt deutlich zu machen. Weil die andere Seite absolut weltfremd ist und anfängt zu beleidigen oder wir mancher bekannter PV-YTber meine Kommentare zu löschen. Ich habe schon oft Personen wie Herr D… in der Regierungsverantwortung gefunden, besonders in der Grünen. Ist ja nett wenn man die Welt retten will, nur sollte man dann auch zugebe den Sozialstaat ruinieren zu wollen.
Hallo Frau Enkhardt, Sie haben mich falsch verstanden. Mir geht es geht um das Kosten/Nutzen Prinzip.
Ich möchte von dem „niranbunmi.mt“ wissen wo 16,5 Milliarden Staatskosten anfallen nur weil der Ökostrom billiger wird. Fakt ist, 18,5 Milliarden Vergütungen ( Kosten ) sorgen dafür, dass der Ökoanteil im Strommix 16,5 Milliarden ( Nutzen ) billiger wird. Der Strommix insgesamt wird billiger, aber auf dem EEG Konto wird das so dargestellt als wenn das Staatskosten wären. Ich hätte gerne gewusst wo diese Kosten anfallen nur weil der Merit Order Effekt funktioniert und die EE reihenweise teure Gaskraftwerke aus unserem Strommix drängen.
Schauen Sie mal, wie sinkende Börsenpreise tatsächlich aussehen.
https://www.ee-news.ch/de/article/27409
Zitat: Billig an der Börse Das steigende Angebot an erneuerbaren Energien – so beleuchtet die Studie – lässt die Preise am Spotmarkt der Strombörse sinken. Betreiber von konventionellen Kraftwerken, die ihren Strom schon lange vorher zu hohen Preisen verkauft haben und termingerecht liefern müssen, können ihren Gewinn aber noch steigern, indem sie den Strom nicht selbst erzeugen, sondern billig an der Börse kaufen. Ausgerechnet die schmutzigen Kraftwerke werden so zu Gewinnern der Energiewende. Zitat Ende
Woher nehmen Sie denn den Nutzen von 16,5 Milliarden Euro? Das erschließt sich mir nicht…
Frau Enkhardt fragt, woher nehmen Sie denn den Nutzen ?
@Frau Enkhardt
Nutzen ist der Merit Order Effekt den die EE auslösen, in dem Sie die teueren Gaskraftwerke verdrängen
Unser Strommpreis wird im Mix ermittelt und angewendet und nicht grün und grau für sich.
Wie das funktioniert habe ich hier schon einige mal gepostet.
Hier noch einmal
Klicken Sie die folgende Merit Order Grafik an,wo der Strompreis ermittelt wird. und scrollen Sie das 4 Bild von unten nach oben
https://de.wikipedia.org/wiki/Merit-Order
Da sehen Sie wenn die Erneuerbaren den Versorgern noch „Vorrangig“ mit grünen Bändern zugeteilt würden, wie das bis 2010 Gesetz war, würde automatisch die konventionelle Nachfrage der Versorger von N1 auf N2 sinken, und infolgedessen der Preis von P1 auf P2 fallen. Die Differenz von P1 auf P2 ist eigentlich der Nutzen, hat man aber mit Hilfe des EEG Konto zu Staatskosten gemacht, und die haben sich unterdessen auf 16.5 Milliarden entwickelt. Deshalb nenne ich doch das EEG Konto auch Systemwaschmachine, weil da 16,5 Milliarden „Nutzen“ zu Staatskosten werden. Damit das funktioniert, nämlich „Nutzen“ in Staatskosten zu verwandeln, hat man zwischen physikalisch und virtuell getrennt in dem die EE nur noch kaufmännisch gehandellt werden dürfen
Siehe hier:
https://www.bundesnetzagentur.de/SharedDocs/Downloads/DE/Sachgebiete/Energie/Unternehmen_Institutionen/ErneuerbareEnergien/Hinweispapiere/Hinweis_kaufmannische.pdf?__blob=publicationFile&v=4
Die 16,5 Milliarden Euro kommen aus dem Staatshaushalt…. Was hat der mit Merit-Order zu tun, Herr Diehl?
Sandra Enkhardt schreibt
Die 16,5 Milliarden Euro kommen aus dem Staatshaushalt…. Was hat der mit Merit-Order zu tun, Herr Diehl?
@ Frau Enkhardt.
Die 16,5 Milliarden müssen nur deshalb aus dem Staatshaushalt kommen , weil der Merit Order Effekt den die EE auslösen, aus dem System raus genommen wurde. Raus genommen in dem die EE separat an der Börse verramscht werden müssen. Den EE wurde die Möglichkeit genommen durch verdrängen teurer Gaskraftwerke die Strompreise zu senken. Dieses verdrängen auf der Merit Order Grafik – von P1 nach P2 – sind die 16.5 Milliarden die der Staat übernommen hat.
Als die EE noch mit grünen Bändern zwingend in die Bilanzkreise der Versorger gewälzt wurden geschah das automatisch. Weil diese dadurch die konventionelle Nachfrage von N1 auf N2 drückten und somit automatisch den Preis von P1 auf P2. Das war der Merit Order . Sie können ja mal hier erklären was mit den 16,5 Milliarden bezahlt wird außer die Einnahmen und Ausgaben auf dem EEG Konto ausgeglichen
Im Merit Order darf nur mit den Grenzkosten der Erzeugung geboten werden, das heißt das PV und Wind dort mit 0 cent bieten. Somit versagt die Merit Order bei der Preisbildung immer dann wenn die erneuerbare Erzeugung alle fossilen Kraftwerke mit hohen Grenzkosten heraus drücken. Es stellt sich ein Marktpreis von 0 cent ein. Die Stromabnehmer bekommen den Strom geschenkt, obwohl PV und Wind ja levelized costs haben die irgendwie gedeckt werden müssen. Diese Differenz wird mit dem EEG Konto ausgeglichen. Wenn wir anstatt der Merit Order ein anderes Preissystem hätten, das den erneuerbaren Strom kostendeckend verkaufen würde, bräuchten wir das EEG Konto nicht. Diese 16,5 Milliarden sind also im Grunde eine Subvention der Stromabnehmer, effektiv eine Industriestrom Förderung, und keine Subvention der Erneuerbaren Energien. Ich habe die EEG Ausbauzahlen mit den Einspeisevergütungen mal in einer Excel Tabelle berechnet. In den nächsten 6 Jahren fallen so viele Altanlagen aus der Preisbindung, dass die jährlichen EEG Ausgaben alleine durch das Ausscheiden alter PV um 8 Milliarden schrumpft. 2030 werden die Ausgaben also unter 10 Milliarden im Jahr sein.
Die geplanten Gaskraftwerke können übrigens auch nicht ohne Förderung gebaut werden, weil die ja immer wenn sie laufen die höchsten Grenzkosten in der Merit Order ausweisen. Also nichts extra für sie abspringt, dass die Bau- und Betriebskosten abzahlen könnte. Ihnen wird über den Spotpreis nur das Gas und die CO2 Kosten bezahlt.
Mit Verlaub, aber das ist Unsinn. Die Differenz aus dem Vermarktungserlös an der Börse (2,25 Milliarden) und der Vergütung an die Anlagenbetreiber (18,51 Milliarden) spiegelt direkt die Unwirtschaftlichkeit der EEG-Anlagen wieder. Um diese Lücke zu füllen, wird der Steuerzahler seit Jahren zur Kasse gebeten. Früher über die EEG-Umlage, jetzt über den Bundeshaushalt. Prinzip „linke Tasche, rechte Tasche“.
Natürlich kann man stolz auf das EEG sein, unbedingt.
Alles nur GrüneEnergie und wir leben in einem Wellt wo Honig fließt.
Wenn wir 40% teurer sind als andere Länder, müssen auch unsere Produkte min 50% besser sein.
Oder wir müssen 40% mehr arbeiten, fürs gleiche Geld.
So geht es nicht weiter, es wird unser Untergand von Deutschland sein.
Die Grünen und SPD kennen nur eines, weniger arbeiten und mehr ausgeben.
Und damit meine ich nicht Habeck sondern die GrüneBasis und deren Wähler und PV YTber.
„Alles nur GrüneEnergie und wir leben in einem Wellt wo Honig fließt.“
(1. arbeite erst mal an Deiner deutschen Rechtschreibung/ Grammatik. [Sorry, ist selbst für mich erschreckend/ obwohl ich nun schon 19 Jahre in Norwegen lebe])
auf Seite 4 von ⤵️ ist ein ganz «anderer Honig» geflossen …
https://uploads-ssl.webflow.com/6061c563550e14acdb20989a/60d95b437a8c3d8ec40a2139_Klimaplan_KlimaUnion_28_06_21.pdf
… da findet man Namen 🥴🥴🥴
Wir „werden“ immer weniger arbeiten, das ist alleine demografisch zu begründen. Und da fällt der Union als einziges Quetschmittel plumpe Mehrarbeit und sparen, wie aus der Mottenkiste des letzten Jahrhundert’s, ein?
Sorry, das ist dermaßen weit weg von Realitäten hin zu noch nie funktionerienden neoliberalen Prinzipien, dass man darüber nur noch den Kopf schütteln kann. Unser Potenzial sind höhere Produktivitäten mit dem Heben neuer Effizienzen im Energiebereich, aber auch im bürokratischen Alltag mit neuen digitalen Methoden oder mit Robotik in einer alternden Gesellschaft in all den Zukunftsfeldern, die sich gerade so mannigfaltig anbieten. Mit primitiver Mehrarbeit konkurierren wir nur mit Schwellenländern, wenn die Substanz dahinter verwahrlost bleibt. Wo mehr arbeiten? … das ist doch die viel entscheidendere Frage, ohne bzw. mit völlig veralteten Konzepten ist es ein völlig sinnloses Unterfangen und es verpufft sofort.
Und natürlich heißt es „jetzt“ mehr Geld in diese Zukunft zu investieren… wann, wenn nicht jetzt, wo wir uns kolossal vom Fossilen zum Elektrischen wandeln, wo wir mit KI uns viel effizientere Strukturen erarbeiten können und wo sich auf der anderen Seite mieseste Stimmung mit mieser Kaufkraft vermischt? … wir haben die Kompetenzen in Forschung und Mittelstand. Es rechnet sich, es verspricht schließlich in ganz vielen Bereichen 3-4 fache Effizienz, in Sachen Digitalisierung oder KI noch locker darüber hinaus.
Sichtbarer und spürbarer Aufbruch macht ja auch etwas mit den Menschen… gute Stimmung in Richtung Zukunft ist für unser depressives Land elementar wichtig…. gerade jetzt. Für mich ist das das beste Mittel, all den AFD Dystopen mal die lange Nase zu zeigen.
Nicht die Erneuerbaren sind teuer. Ein teils fehlerhaftes Vorgehen beim Wechsel von der konventionellen Energieerzeugung hin zu den Erneuerbaren Energien verursacht unnötige Kosten. Dazu gehören im Kern eine völlig ausgeuferte Bürokratie und Regelementierung, fehlende Digitalisierung im Metering auf allen Spannungsebenen, ein schlechter Marktzugang bis „runterr“ zum Klein-Prosumer und vieles mehr. Das führt in Summe dazu, dass vorhandene Potenziale und Kapazitäten nicht genutzt, der Ausbau technisch notwendiger Anlagen nur verzögert realisiert und falsche „Lösungen“ in den betracht gezogen werden. Teuer sind die 84 Mrd. EURO jährlich welche wir für fossile Energieträger in alle Welt überweisen, nur um diese dann mit 40% Wirkungsgrad zu verbrennen – egal ob nun Gas, Öl, Kohle oder Uran. China installiert järhlich mehr EE als der Rest der Welt zusammen – nicht aus Ideologien heraus, nicht für den Umweltschutz und dem Gedanken der Nachhaltigkeit. Es sind knallharte wirtschaftliche und geopolitissche Interessen welche das Reich der Mitte entsprechend handeln lässt. Zumal EE sehr viel schneller UND kostengünstiger errichtet sind als AKWs und Co.
@Detlef K.
Jeden Freitag noch ’ne Stunden dranhängen und die Welt des deutschen Fiskos ist gerettet. So einfach ist das 😀
Au weia…. diese Wirtschaftskompetenz der Union lässt mich staunen.
ON-TOPIC:
Dieses Hin- und Hergeschiebe von Geldern auf irgendwelchen Konten spielt doch praktisch in Summe gar keine Rolle… *Augenverdreh* Das ist was für und Lieb- und Rechthaber von Bürokratie und Regeln. Die Summe bezahlt der Konsument, entweder aus der linken oder aus der rechten Tasche – das spielt nun wirklich keine entscheidene Rolle. Hauptsache es funktioniert. Die Aussage dieses Kontos spielt in Staatslenkung und Energielenkung doch keine Rolle. Das ist ähnlich wie das Jahresergebnis der deutschen Bahn AG. Es spielt einfach wirklich keine Rolle, denn Ergebnis bzw. Konsequenzen werden alle aus dem gleichen Säckel bezahlt. Ob die Preise erhöht werden oder der Zuschuss vom Bund. Wurscht.
Alles unser Vermögen(!) und das ist gut so.
ich liebe diese Leute wo mich wegen meiner Rechtschreibung kritisieren und beleidigen.
Und nicht auf meine Argumente eingehen,
Es wird beleidigt und aufgefordert mich zu sperren, deswegen halte ich diese Leute für gefährlich.
Und diese Leute sagen und schreiben die Demokratie ist in Gefahr, die AFD muss verboten werden und nennen sich Demokraten der Mitte. Nein auch diese PV-Blase und YT-PV-Blase ist eine Gefahr für die Demokratie.
1. mach Deine Hausaufgaben (bezüglich dem komplexen Thema PV)
2. mach Dir Gedanken über ->
„Der Nichtschwimmer schiebt es auch immer auf die Badehose“
Das ist keine Beleidigung, das ist eine Logik.
Weil Sie hier nichts weiter tun als immer und immer wieder aufs neue hundertmal widerlegten und substanzlosen Stammtischunsinn zu verbreiten – so ganz vielleicht? 🙂
Ihr Bauchgefühl und Ihre Meinung in Ehren: Wer nichts als Bullshit von sich gibt, erhält entsprechende Reaktionen. Tragen Sie doch zur Abwechslung mal konstruktiv zur Diskussion bei – dann erhalten Sie auch vernünftigere Reaktionen. Bisher outen Sie sich einfach nur als ahnungloser, alter, weißer Rentner, dem sich die Welt einfach zu schnell dreht und der diese Seite als Ventil für seinen Weltfrust nutzt. Ist ja ok – bringt aber eben nix, außer, dass Sie damit schlechte Laune verbreiten, die auch ihre eigene schlechte Laune weiter verstärkt. Macht das echt Freude so auf Dauer? Suchen Sie sich doch ein Hobby. Malen, Bowling, Whatever.
Wir müssen bereit sein mehr zu arbeiten ob beruflich oder ehrenamtlich.
Nur YT Videos zu produzieren hilft nur, sich in der eigenen Blase selbst zu loben.
Es ist auch zu einfach: wir holen das Geld von den Reichen oder wir bauen weiter PV und Wind aus ohne Konzept.
Und immer weiter ohne Lösungen, zuerst dynamische Stromtarife, dann Modul 1 2 3, dann energy sharing, dann Wasserstoff, dann Akkus für Dunkelflaute, V2G immer weiter und weiter …..
Ich bin für die Energiewende, aber in der fossile Stromproduktion benötigen wir dies alles nicht.
Dieses kostet Geld und Geld muss erarbeitet werden! Nichts mit Grünem Wirtschaftswunder ohne Arbeit. Und Moralansprachen ist keine Arbeit.
„In der fossilen Stromproduktion benötigen wir dies alles nicht“: mag sein. Aber:
– ein Kraftwerk hate eine gewisse Gebrauchsdauer… und muss regelmäßig durch Neubauten ersetzt werden. Steigt der Strombedarf (Bitcoin, KI, Streaming, …) brauchen wir mehr Kraftwerke. Und die Stromgestehungskosten aus fossilen Kraftwerken sind die teuersten, selbst wenn der Brennstoff geschenkt wäre und das sogar gut fürs Klima wäre.
– Thema Resilienz und Abhängigkeit: wo soll denn Gas / öl und Uran herkommen?
– Thema Wirtschaftsstandort: Länder wie China, Indien, Pakistan geben Gas bei der Energiewende und werden dann günstigste Energiekosten haben.
– Thema Klimaschutz: schon wieder eines der wärmsten Jahre seit Aufzeichnung. Und trotzdem noch die Scheuklappen auf…
Vielleicht sollte ich mir eine „neue Spielwiese“ suchen.
Traurig aber wahr.
Aber wenn es denn so sein soll …
(PS: ich werde dann mit Sicherheit nicht der Einzigste sein. Und pv Magazine verschwindet im Nirvana)
Geht mir auch so. Wenn Sich dieses Forum nicht neu aufstellt, geht es unter… inhaltlich zumindest.
Hallo Leute, Sonne und Wind schicken keine Rohstoffrechnungen. Lasst Sie mich noch einmal erklären, wie dieses Geschenk des Himmels als so genannter Merit Order Effekt durch die Erneuerbaren zu den Verbrauchern kommt. oder könnte. Wie folgt habe ich vor mehr als 15 Jahren in einem einschlägigen Forum gelesen und gespeichert.
Siehe hier:.
1) ohne EEG-Strom: Es werden an der Börse 100 kWh zu je 0,25€/kWh gehandelt. Das macht eine Gesamtpreis von 25,00€
2) mit EEG-Strom: Es werden 50 kWh nach EEG für durchschnittlich 0,30€/kWh eingespeist und an der Börse die restlichen 50 kWh für nur noch 0,20€/kWh.
Der EEG-Strom kostet 15 €, der Rest an der Börse 10,00€, macht zusammen 25, 00
Das gilt Heute noch, wird lediglich vom EEG Konto verunstaltet.
Bei dem kleinen Beispiel werden die Mehrkosten komplett kompensiert. Bei der gegenwärtigen Menge EE die zu vergüten ist bleiben von den 18,5 Milliarden Kosten nach Abzug des „Nutzen“ von 16,5 Milliarden der die Kosten generiert, gerade mal 2 Milliarden übrig. Wenn man das System nicht verunstaltet hätte könnte das immer noch als EEG Umlage weiterlaufen. Mehr als eine „0“ vorm Komma, würde das nicht ergeben
Wie kommen die Netzbetreiber bitteschön auf nur 2 Milliarden EEG Einnahmen?
Multipliziert man die Energie mit dem jeweiligen Marktwert (=Volumenbasiert), so kommt man auf eine ganz andere Dimension:
68,4 TWh x 4,508 Cent / kWh = 3.083.472.000 EUR Solar
105,9 TWh x 7,441 Cent / kWh = 7.880.019.000 EUR Wind Onshore
26,1 TWh x 8,059 Cent / kWh = 2.103.399.000 EUR Wind Offshore
36,0 TWh x 8,932 Cent / kWh = 3.215.520.000 EUR Biomasse
Erwartete EEG Einnahmen: 16.282.410.000 EUR
Würde man die Erneuerbare Energie wie auch immer zum Spottmarktpreis von 8,932 Cent / kWh erzeugen, so würde dies 21.115.248.000 EUR kosten. Wo ist also das Problem?
( Ist der Jahresmarktwert (im Vgl. zum Monatsmarktwert) ein mengengewichteter Wert oder ein arithmetisches Mittel aus den Monatsmarktwerten? )
Ja, Energy‑Charts verwendet die offizielle EEG‑Definition:
Einspeisungsgewichteter Durchschnitt der stündlichen Spotmarktpreise über das Jahr.
Neben dem Jahresmarktwert Solar von 4,508 Cent / kWh ist auch der Jahresmittelwert des Markwerts Solar mit 6,17 Cent / kWh angegeben.
Quellen:
– https://www.energy-charts.info/charts/market_values/chart.htm?l=de&c=DE&year=2025&interval=year
– https://www.energy-charts.info/charts/energy/chart.htm?l=de&c=DE&interval=year&year=2025
– https://www.netztransparenz.de/de-de/Erneuerbare-Energien-und-Umlagen/EEG/Transparenzanforderungen/Marktpr%C3%A4mie/Marktwert%C3%BCbersicht?utm_source=copilot.com
Gibt es eigentlich irgendwo eine Aufstellung, wieviel Gas-, Öl- und Kohleimporte durch die Stromerzeugung von Wind und Sonne weggefallen ist? Denn für die 16 oder 18 oder 2 Milliarden (welche Summe auch immer) gab es ja einen Gegenwert in Form von Strom. Dieser hätte ja ansonsten irgendwie anders erzeugt werden müssen. Dazu fallen EEG-Kosten ja nur an, wenn die Börsenstrompreise niedriger als die Vergütung sind. Und für niedrige Börsenpreise sorgen ja gerade Wind- und Solarstrom (wird hier im Forum immer wieder gut erklärt).
Und besonders die letzte Regierung hat dafür gesorgt, dass es in Zukunft immer seltener vorkommt (z.B. keine Vergütung von PV-Anlagen während negativen Börsenpreisen)
Das am Strommarkt insgesamt etwas falsch läuft und ein so angeblich teures Produkt öfter auch mal ins Ausland verschenkt wird, ist eine andere Sache.
Tom Iltmann schreibt.
Gibt es eigentlich irgendwo eine Aufstellung, wieviel Gas-, Öl- und Kohleimporte durch die Stromerzeugung von Wind und Sonne weggefallen ist? Denn für die 16 oder 18 oder 2 Milliarden (welche Summe auch immer) gab es ja einen Gegenwert in Form von Strom. Dieser hätte ja ansonsten irgendwie anders erzeugt werden müssen. Dazu fallen EEG-Kosten ja nur an, wenn die Börsenstrompreise niedriger als die Vergütung sind. Und für niedrige Börsenpreise sorgen ja gerade Wind- und Solarstrom (wird hier im Forum immer wieder gut erklärt).
@ Tom Iltmann
Ja, da gibt es einen Gegenwert den nenne ich hier „Nutzen“. Der spiegelt sich in der Differenz zwischen Einnahmen und Ausgaben auf dem EEG Konto. Je weniger da eingeht, und die Erneuerbaren teures Öl und Gas verdrängen, desto mehr muss der Staat zuschießen.
Auf dem EEG Konto wird der Merit Order Effekt kontraproduktiv praktiziert.
Die 18,5 Kosten generieren einen Gegenwert von 16,5, sodass für den Staat noch 2 Milliarden übrig bleiben.
Für mich ist das Kosten/Nutzen Prinzip deshalb so selbstverständlich, weil ich schon 1992 das Stromeinspeisegesetz erlebt habe. Da wurde das live praktiziert. Die Versorger bekamen – ihrem Versorgungsvolumen entsprechend – grüne Strombänder zwingend zugeteilt und ihren Restbedarf mussten sie sich konventionell beschaffen. Die Mehrkosten die in ihrem Kundenportfolio entstanden war damals die Umlage, die von einem Wirtschaftsprüfer genehmigt werden musste.
Wenn damals die Börsenpreise sanken – auch für den Graustrom wohlgemerkt – schlug das als Gegenwert zubuche.
Wer am günstigsten seinen konventionellen Restbedarf beschaffen konnte, hatte die niedrigste Umlage. Ich hatte noch lange eine „Null“ vorm Komma meiner Ökoumlage da hatte ein Bekannter bei einem anderen Anbieter schon eine „1“ davor. Die jeweiligen Mehrkosten waren quasi dem Markt ausgesetzt.. Man konnte dahin wechseln, wo man die niedrigste Umlagen zahlen musste.
Stefan Martin schreibt. am 19. Januar 2026 um 8:06 Uhr
Mit Verlaub, aber das ist Unsinn. Die Differenz aus dem Vermarktungserlös an der Börse (2,25 Milliarden) und der Vergütung an die Anlagenbetreiber (18,51 Milliarden) spiegelt direkt die Unwirtschaftlichkeit der EEG-Anlagen wieder. Um diese Lücke zu füllen, wird der Steuerzahler seit Jahren zur Kasse gebeten.
@ Stefan Martin.
Denkfehler !!!!! Wir vermarkten ja nicht die Erneuerbaren „gegen“ die Fossilen sondern haben Energiewende und wollen in einem Strommix die Tatsache „Nutzen“, dass Sonne und Wind keine Rohstoffrechnungen schicken. Das lassen wir uns 18,51 Milliarden Vergütungen an die Anlagenbetreiber „kosten“, und erzielen im Mix dadurch einen „Nutzen“ von 16,5 Milliarden Merit Order Effekt, weil dadurch teure Gaskraftwerke im Mix verdrängt werden. Lediglich die 2,25 bleiben für den Staat übrig. Mit dem EEG Konto wird der Merit Order Effekt gerade kontra produktiv angewendet. Es sei denn sie können hier erklären, wo und für wen kosten anfallen, wenn man Strom 16,5 Milliarden billiger beschaffen kann.
Pisi screibt am 13. Januar 2026 um 21:01 Uhr
Die Stromabnehmer bekommen den Strom geschenkt, obwohl PV und Wind ja levelized costs haben die irgendwie gedeckt werden müssen.
@ Pisi,
Auch ein Denkfehler !!! oder Fehlkenntnis.
Die Kosten für Wind und PV sind doch gedeckt mit den Eingängen für die Vergütungen auf dem EEG Konto. Und genau mit dieser „Kostendeckung“ wird der Merit Order Effekt ausgelöst, das heißt teure Gaskraftwerk im Strommix verdrängt ( Nutzen ) die 16,5 Milliarden betragen, sodass für den Staat nur noch 2.25 Milliarden übrig bleiben. Es sei denn Sie können erklären für wenn Milliarden Kosten anfallen, weil man Strom um 16,5 Milliarden billiger beschaffen kann.