Energie Steiermark kündigt 24.000 Photovoltaik-Einspeiseverträge

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Der österreichische Versorger Energie Steiermark hat zum Jahresende 24.000 Photovoltaik-Einspeiseverträge gekündigt. Dies betreffe jene Verträge, die ein Fixpreis- oder Quartalspreismodell enthalten und vor Oktober 2024 geschlossen wurden, wie die „Kleine Zeitung“ berichtete. Den betroffenen Betreibern werde demnach ein Umstieg auf das Modell „SonnenStrom Flex“ angeboten.

Hintergrund ist, dass die zunehmende Einspeisung von Photovoltaik-Anlagen den Strompreis an der Börse drückt. In der Folge erhöht sich die Diskrepanz zwischen zugesagten Fixpreisen und den Erlösen aus dem Stromverkauf für die Versorger. Nach dem Zeitungsbericht gibt Energie Steiermark an, dass es rund 1,5 Millionen Euro Verlust mit den bisher geltenden Einspeiseverträgen macht.

Der „SonnenStrom Flex“ von Energie Steiermark sieht eine monatliche Anpassung vor und richtet sich nach dem aktuellen Referenzmarktwert der Regulierungsbehörde E-Control. So lag der Abnahmepreis für überschüssig eingespeisten Solarstrom bei 3,44 Cent pro Kilowattstunde. Der variable Abnahmepreis wird dabei immer erst im Nachhinein zu Beginn des Folgemonats festgelegt.

Eine Anfrage von pv magazine zu weiteren Hintergründen der Kündigung der Photovoltaik-Einspeiseverträge bei Energie Steiermark blieb zunächst unbeantwortet.

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