Die US-Investmentgesellschaft Citadel hat eine verbindliche Vereinbarung zur Übernahme aller Anteile an dem Hamburger Stromhandelsunternehmen Flexpower unterzeichnet. Das Hamburger Unternehmen, das sich auf Handels- und Risikomanagementlösungen für Erneuerbaren-Anlagen, Batteriespeicher und gewerbliche Abnehmer spezialisiert hat, will damit künftig seine Dienstleistungen einem noch größeren Kundenkreis anbieten, wie es am Montag mitteilte. Elementarer Bestandteil des Unternehmens ist auch de eigene PPA-Plattform „PowerMatch“, mit der die Risiken für Erzeuger und Abnehmer reduziert werden.
Zu den finanziellen Details der Transaktion machten die Unternehmen keine Angaben. Es hieß nur, dass noch im vierten Quartal der Abschluss der Transaktion erwartet wird, der unter den üblichen Abschlussbedingungen stehe. Nach der Übernahme soll die Flexpower als Marke erhalten bleiben.
Citadel sei bereits seit über 20 Jahren in den Energiemärkten aktiv. Für den global agierenden Hedgefonds ist die Übernahme von Flexpower eine strategische Investition und eröffnet einen neuen Markt. Das Hamburger Unternehmen wurde 2022 gegründet. Aktuell verantwortet es nach eigenen Angaben ein Anlagenportfolio von mehr als 1700 Megawatt in sechs europäischen Ländern. Dabei werden jährlich mehr als 11 Terawattstunden an den kurzfristigen Strommärkten gehandelt. „Diese Akquisition stärkt die Position von Citadel Commodities als führender Investor und Risikomanager in Strommärkten und baut auf unseren Erfolgen im globalen Energiehandel auf“, sagte Sebastian Barrack, Head of Citadel Commodities.
Erst im Sommer wurde die Tochtergesellschaft Flexpower Energy gegründet, die sich auf Bau und Betrieb von netzgekoppelten Großspeichern in Deutschland fokussiert. Für die Projekte im Leistungsbereich zwischen 2 und 50 Megawatt übernimmt sie neben der klassischen Projektentwicklung auch Aufgaben als technischer Generalunternehmer sowie die Betriebsführung der Anlagen. Die aktuelle Projektpipeline (Stand Juli 2025) von Flexpower Energy umfasst Speicherprojekte mit einer Gesamtleistung von 510 Megawatt und einer geplanten Speicherkapazität von rund 1,2 Gigawattstunden. Die Projekte sollen bis zum Jahr 2029 realisiert werden, wie es weiter hieß.
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