Abschlussbericht für „Solar Bankability“ vorgestellt

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Der Abschlussbericht eines zweijährigen europäischen Forschungsprojektes unter Beteiligung von TÜV Rheinland wurde am Freitag vorgestellt. Ziel von „Solar Bankability“ war es, die technischen Risiken bei Photovoltaik-Kraftwerken zur Stromerzeugung zu reduzieren, um so das Vertrauen von Investoren und Versicherer zu steigern, wie der Prüfdienstleister mitteilte.

Der Bericht gebe Investoren konkrete Empfehlungen, wie technische Risiken zu berechnen und bewerten seien. „Daneben haben wir unter anderem zwei neue Werkzeuge entwickelt“, berichtet Ulrike Jahn, Projektleiterin von TÜV Rheinland. „Zum einen stellen wir eine Risikomatrix zur Verfügung, in der 140 technische Risiken in jeder Projektphase sowie für alle Komponenten hinterlegt sind. Zum anderen ein Analysetool für Stromgestehungskosten (LCOE), das die Stromkosten durch Simulation verschiedener Risikoszenarios berechnet.“

Das Forschungsinstitut Eurac Research habe das Forschungsprojekt koordiniert, dass von der Europäischen Kommission im Rahmen des Programms Horizon 2020 unterstützt wurde. Neben TÜV Rheinland waren 3E, Acclios Solar sowie der europäische Photovoltaik-Verband Solarpower Europe Partner des Forschungsverbundes.

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