Vattenfall schließt Verkauf seiner deutschen Braunkohlesparte ab

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Vattenfall hat den Verkauf seiner Braunkohlesparte an den tschechischen Energiekonzern EPH und dessen Finanzpartner PPF Investments abgeschlossen. Der Wechsel in der Eigentümerstruktur sei am heutigen Tage vollzogen, teilte der Energiekonzern am Freitag mit. Der Verkauf umfasse alle Braunkohlekraftwerke und Tagebaue von Vattenfall in Brandenburg und Sachsen. Dies seien die Kraftwerke Jänschwalde, Boxberg, Schwarze Pumpe sowie der 50-Prozent-Anteil am Kraftwerk Lippendorf und die aktiven Tagebaue Jänschwalde, Nochten, Welzow-Süd und Reichwalde.

Vor gut einer Woche hatte die EU-Kommission den Verkauf genehmigt. Es gebe keine wettbewerbsrechtlichen Bedenken gegen das Vorhaben, hieß es aus Brüssel. Der Verkauf an den tschechischen Energiekonzern ist um umstritten. Greenpeace hatte sich ebenfalls Interesse an der Übernahme angemeldet. Die Umweltorganisation wollte Vattenfalls deutsche Braunkohlesparte in eine gemeinnützige Stiftung zu überführen. Deren Zweck sollte dann sein, einen Ausstieg aus der Kohleverstromung bis 2030 zu realisieren und gleichzeitig Vattenfall in ein Erneuerbare-Energien-Unternehmen umzuwandeln. Greenpeace wurde allerdings im Laufe des Verfahrens als Bieter ausgeschlossen. (Sandra Enkhardt)

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