Nano-Technologie verbessert Dünnschicht-Solarzellen

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Um den Wirkungsgrad von Dünnschicht-Photovoltaik zu erhöhen, haben Forscher des Forschungsprojekts NADNuM nano-skalige Lichteinfangmaterialien hergestellt. Die für das „Nano-Tuning“ benötigten Rohstoffe sind laut Aussage der Forscher nahezu unbegrenzt verfügbar und nach heutigem Wissenstand ökologisch unbedenklich.
„Unserem Forschungsverbund ist es gelungen, nanopartikuläre Materialien mit unterschiedlichen Bandlücken herzustellen und bei niedrigen Temperaturen als Absorber in Dünnschichtsolarzellen einzubauen“, erklärt Konsortialführer Reinhard Carius vom Forschungszentrum Jülich. „Das ist die Voraussetzung für eine bessere Nutzung der Energie des Sonnenlichtes, eine Steigerung des Wirkungsgrades und eine kostengünstige Herstellung von Solarstrom.“ Der nächste Schritt sei die effiziente Einbindung der Nanopartikel in Solarzellenarchitekturen, damit das Potential der neuen Materialien vollständig genutzt werden kann.
Das Forschungsprojekt wurde im Rahmen der Innovationsallianz Photovoltaik über drei Jahre mit rund 3,6 Millionen Euro vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMUB) und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Beteiligt waren unter andrem das Forschungszentrum Jülich, die Ruhr-Universität Bochum, die Technische Universität München, die Universität Duisburg-Essen sowie der Industriepartner Evonik Degussa aus Marl. (Mirco Sieg)

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