Anhaltend geringe Nachfrage bei PV-Anlagen lässt weiteren Markteinbruch befürchten

Während die Preise für deutsche Module und Produkte aus Japan und Korea über den Jahreswechsel stabil blieben, verzeichneten Erzeugnissen aus den übrigen asiatischen Regionen einen leichten Preisanstieg. Damit verteuerten sich Module aus Ländern wie Malaysia, Taiwan oder den Philippinen zum wiederholten Male. Dies ist sicherlich auf das gesteigerte Interesse für die im Vergleich zu chinesischen Produkten noch etwa 10 Prozent günstigeren Module zurückzuführen.

Insgesamt bleibt aber die Nachfrage in Europa trotz der milden Temperaturen hinter den im Januar bereits aufgekeimten Erwartungen zurück. Offenbar wird die Kauf- und Installationslust doch entscheidend durch immer neue Hiobsbotschaften seitens der Politik gebremst. Preisanfragen führen häufig nicht zu anschließenden Bestellungen. Oft lässt sich die gewünschte Wirtschaftlichkeit der Photovoltaik-Anlage aufgrund der noch stagnierenden Komponentenpreise bei gesunkener Einspeisevergütung nicht darstellen. Die Verlangsamung der Degression in Deutschland reicht hier bei weitem nicht aus – allein eine Erhöhung der Vergütung könnte einen weiteren Markteinbruch noch verhindern, aber das bleibt bei der aktuellen politischen Konstellation wohl ein frommer Wunsch.