Schmid Group liefert erste TinPad-Anlagen

Teilen

Die neue TinPad-Technologie der Schmid Group, einem Maschinenhersteller für die Photovoltaik-Industrie, ermöglicht es, bei der Kontaktierung von Solarzellen auf den Einsatz von teurem Silber zu verzichten. Stattdessen werden die Zellen mit Zinn kontaktiert. Die Kontakte werden dabei auf der vollflächig mit Aluminium beschichteten Rückseite der Solarzellen aufgebracht. „Diese geschlossene Schicht verbessert die Rückseitenpassivierung, wodurch die Zelleffizienz um 0,2 Prozent steigt“, erklärt Christian Buchner, Leiter des Geschäftsbereichs Zelle bei Schmid.
Ein weiterer Vorteil besteht laut Schmid in der Einsparung von Silber. Dadurch könnten bei der Produktion von Solarzellen rund 3 Eurocent pro Zelle an Produktionskosten gespart werden. Dies führe zu einer schnelleren Amortisierung der Investition. Die Zinnkontakte sollen auf der verwendeten Aluminiumpaste zudem eine deutlich höhere Abzugsfestigkeit erreichen. (Mirco Sieg)

Dieser Inhalt ist urheberrechtlich geschützt und darf nicht kopiert werden. Wenn Sie mit uns kooperieren und Inhalte von uns teilweise nutzen wollen, nehmen Sie bitte Kontakt auf: redaktion@pv-magazine.com.

Popular content

Solarpark Boitzenburger Land, Inbetriebnahme, GP Joule, Mainova, SEBG Energiepark GmbH, Gemeinde Boitzenburger Land, 20.9.2023
Gericht erklärt Bebauungsplan des 180-Megawatt-Solarparks Boitzenburger Land für ungültig
13 Februar 2026 Einer von zwei Bebauungsplänen für die 2023 ans Netz gegangene Photovoltaik-Freiflächenanlage hatte vor dem Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg...