Guenther Oettinger

Guenther Oettinger fordert noch stärkere Förderkürzungen für neue Photovoltaik- und Windanlagen.
Foto: Europäische Kommission

Oettinger: EEG-Reform greift zu kurz

02. Mai 2014 | Topnews, Politik und Gesellschaft

EU-Energiekommissar Günther Oettinger gehen die geplanten Förderkürzungen für neue Photovoltaik-Anlagen und Windräder in Deutschland nicht weit genug. Das betonte der CDU-Politiker bei einer Veranstaltung der Denkfabrik Energy Academy Europe.

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Günther Oettinger kann sich trotz diverser geplanter Änderungen nicht mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) anfreunden. Bei einer Veranstaltung der Denkfabrik Enery Academy Europe sagte der EU-Energiekommissar laut Handelsblatt (Freitagausgabe), die geplante Reform des EEG greife zu kurz. „Erforderlich wäre eine stärkere Einschränkung der Förderung neuer Photovoltaikanlagen und Windräder“, so der CDU-Politiker. Oettinger erwartet demnach, dass die  EEG-Umlage in den nächsten Jahren auf acht bis neun Cent je Kilowattstunde steigt. Die geplante EEG-Reform sorgt aus seiner Sicht lediglich für eine Verlangsamung dieses Anstiegs, daher sei sie unzureichend. Der Strompreis in Deutschland sei von der Politik in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten mit Abgaben überfrachtet worden, kritisierte der EU- Kommissar.

Die geplante EEG-Novelle hat bereits das Kabinett passiert, am 8. Mai ist die erste Lesung im Bundestag vorgesehen. Noch vor der Sommerpause soll die Reform abgeschlossen sein. (Petra Hannen)

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Hardy Diener aus Neubrandenburg

Montag, 05.05.2014 10:45

Herr Ebeling, wenn schon nicht die geringste Ahnung von der Materie vorhanden ist, dann sollte man einfach den Mund halten. Das nachplappern der gebetsmühlenartig, durch die Medien hervorgebrachten Meinungsvorgaben [...]

Rainer Ebeling aus Angermünde

Samstag, 03.05.2014 09:12

Herr Oetinger schätzt das schon richtig ein, das die EEG-reform zu kurz greift. Es wird auch immer wieder vergessen, dass die Kosten nicht allein durch das EEG steigen werden , sondern auch durch den [...]

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Kommentare 1 - 2 von 2

Hardy Diener aus Neubrandenburg

Montag, 05.05.2014 10:45

Herr Ebeling, wenn schon nicht die geringste Ahnung von der Materie vorhanden ist, dann sollte man einfach den Mund halten. Das nachplappern der gebetsmühlenartig, durch die Medien hervorgebrachten Meinungsvorgaben hat keinen Nutzen. Schon garnicht für die Stromkunden, die wir einem Strommarktimperium ausgesetzt sind.

Rainer Ebeling aus Angermünde

Samstag, 03.05.2014 09:12

Herr Oetinger schätzt das schon richtig ein, das die EEG-reform zu kurz greift. Es wird auch immer wieder vergessen, dass die Kosten nicht allein durch das EEG steigen werden , sondern auch durch den erforderlichen Netzausabu und durch parallel laufende konventionelle Kraftwerke. Für hohe klimapolitische Ambitionen mit geringem Nutzen bezahlen wir in Deutschland für den Ausbau der erneuerbaren Energien bisher mehr als 260 Milliarden Euro.Der immer über die Brauchbarkeit neuer Technologien entscheidende Knackpunkt ist aber jeweils die Antwort auf die Fragen nach den Kosten, nach der Praktikabilität.Und genau hier stößt man an seine Grenzen.
Eine Konsequenz aus diesem Desaster wäre das EEG zu stoppen und wieder mehr Marktwirtschaft zuzulassen. Nach 14 Jahren EEG wäre ein Stopp angebracht.

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