IHS-Grafik zur Entwicklung des PV-Marktes in USA nach Segmenten

2016 könnte die Nachfrage in den USA auf 15 Gigawatt steigen, vor allem wegen des Baus vieler neuer Photovoltaik-Kraftwerke.
Grafik: IHS

IHS: Photovoltaik-Markt in USA könnte 15 Gigawatt erreichen

02. Februar 2016 | Märkte und Trends, Topnews

Die Analysten erwarten ein Wachstum von 60 Prozent gegenüber dem Vorjahr. IHS geht davon aus, dass vor allem Photovoltaik-Freiflächenanlagen in diesem Jahr gebaut werden.

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Der Photovoltaik-Markt in den USA könnte in diesem Jahr auf 15 Gigawatt anwachsen. Dies wäre ein neuer Rekord und eine Steigerung des Zubaus um 60 Prozent gegenüber dem Vorjahr, so die Analyse von IHS. Getrieben werde der Markt dabei von einer starken Nachfrage nach Photovoltaik-Kraftwerken. Rund zwei Drittel der Projekte würden dabei im Westen und Südwesten der USA entstehen. „Die Verlängerung der Steuervergünstigungen (ITC) nimmt den Druck von der Industrie, die Projekte im Laufe des Jahres 2016 zu vollenden und haucht der US-Solarindustrie neues Leben ein“, erklärt IHS-Analyst Camron Barati. Die Befürchtungen, dass die in den vergangenen Jahren stark gewachsene Photovoltaik-Industrie des Landes mit dem Auslaufen des ITC zusammenbrechen könnte, seien nun verschwunden.

Momentan gibt es nach IHS-Analysen eine Pipeline von 50 Gigawatt für Projekte von gewerblichen Photovoltaik-Dachanlagen und Solarparks für 2016 bis 2019. Es sei zu erwarten, dass vor allem der Bereich der Photovoltaik-Kraftwerke von der Verlängerung des ITC profitieren könne. Aber auch die anderen Segmente würden Zuwächse verzeichnen können. „Die private und gewerbliche Photovoltaik wird ein nachhaltiges Wachstum in der vorhergesagten Periode erfahren“, sagte Barati mit Blick auf die Jahre bis 2019 weiter.

Für das Jahr 2017 gehen die Analysten von einem Nachfragerückgang von 30 Prozent in den USA aus, da weniger Photovoltaik-Kraftwerke gebaut werden dürften. Danach sei aber wieder mit einem jährlichen Wachstum zu rechnen. IHS nennt aber keine konkreten Zubauzahlen. Der Nordwesten der USA werden als einzige Region des Landes nicht von der rückläufigen Nachfrage im kommenden Jahr betroffen sein, da sie nicht so stark vom Kraftwerkssegment abhängig sei, heißt es weiter. Dort liege der Fokus eher auf den gewerblichen und privaten Photovoltaik-Dachanlagen. Die drei US-Bundesstaaten Kalifornien, Nevada und Texas werden IHS zufolge in diesem Jahr voraussichtlich jeweils mehr als ein Gigawatt Photovoltaik-Leistung neu installieren. (Sandra Enkhardt)

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