München, 14. April. Als Betreiber und Verwalter von Energieinfrastruktur treibt Tauber-Solar einen datengestützten Batteriespeicherbetrieb voran. Nach zwei erfolgreichen Projekten seiner Tochtergesellschaft baut Tauber-Solar seine Zusammenarbeit mit TWAICE aus und erweitert die Analysemöglichkeiten von Batteriespeichern (BESS) auf sein wachsendes O&M-Portfolio. Die Entscheidung spiegelt einen allgemeinen Wandel im Markt wider, in dem unabhängige Analysen zu einem zentralen Bestandteil des Speicherbetriebs werden, von der Inbetriebnahme bis hin zum langfristigen Anlagenmanagement.
Die verstärkte Zusammenarbeit knüpft an Projekte an, die im Oktober 2023 mit einer 22 MWh LFP-Anlage begonnen haben. Es folgte ein zweites 22 MWh LFP-Projekt in Waltershausen (Deutschland). Nun weitet Tauber-Solar die Analyseplattform von TWAICE auf ein Portfolio von 310 MWh an eigenen und Kundenanlagen aus. Weitere Projekte befinden sich bereits im Bau und sollen 2026 und 2027 den kommerziellen Betrieb aufnehmen.
Tauber-Solar nutzt die TWAICE BESS-Analytik, um Inbetriebnahmen zu beschleunigen, Probleme während des Betriebs früher zu erkennen und Gespräche mit Lieferanten und Dienstleistern auf eine belastbare Datengrundlage zu stellen. Die Plattform bietet unabhängige Einblicke in das Verhalten der Batteriespeicher, einschließlich prädiktiver Analysen zu Ungleichgewicht, Innenwiderstand und thermischen Trends. So kann Tauber-Solar fundiertere Entscheidungen im Betrieb treffen und Leistung sowie Verfügbarkeit der gesamten Flotte langfristig absichern, unabhängig von OEM oder Integrator.
Neben den eigenen Anlagen, die bei Tauber Energy gehalten werden, nutzt Tauber-Solar die TWAICE-Analytik auch für Batteriesysteme, die über sein O&M-Servicegeschäft verwaltet werden. Indem das Unternehmen dieselben datenbasierten Standards auch auf Anlagen Dritter anwendet, schafft es mehr Transparenz, optimiert den Betrieb und etabliert skalierbare Best Practices für den Einsatz von Batteriespeichern.
Arne Weinig, Managing Partner der Tauber-Solar Group sagt: „Der Betrieb von Batteriespeichern wird immer datengetriebener. Unabhängige Analysen sind ein entscheidender Faktor, um Leistung, Verfügbarkeit und Wirtschaftlichkeit sowohl in unserem eigenen Portfolio als auch in den Portfolios unserer Kunden aktiv zu steuern. Je stärker wir wachsen, desto wichtiger werden diese Fähigkeiten für den Betrieb und die Optimierung unserer Speicheranlagen.“
„Die nächste Phase des BESS-Marktes ist operative Reife. Je größer die Flotten werden, desto mehr brauchen Betreiber strukturierte und wiederholbare Wege, um BESS-Daten in operative Entscheidungen zu übersetzen, von der Inbetriebnahme über O&M bis hin zum langfristigen Asset Management. Tauber-Solar positioniert sich an der Spitze dieses Wandels, indem es Datenanalyse in sein operatives Geschäft integriert“, sagt Stephan Rohr, CEO bei TWAICE.





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