(Düsseldorf, 24.08.2015) Ein geeignetes Strommarktdesign ist eine wichtige Voraussetzung für eine sichere, kostengünstige und umweltverträgliche Stromversorgung. Die meisten der im Weißbuch „Ein Strommarkt für die Energiewende“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) aufgeführten Einzelmaßnahmen sind nach Auffassung des VDI in diesem Zusammenhang sinnvoll.
„Die Weiterentwicklung des aktuellen Strommarkts zum Strommarkt 2.0 mit Kapazitätsreserve kann die Versorgungssicherheit kurz- und mittelfristig gewährleisten“, meint Prof. Dr.-Ing. Harald Bradke, Vorsitzender der VDI-Gesellschaft Energie und Umwelt. Hierfür sprechen aus Sicht des VDI sowohl die derzeitigen Überkapazitäten im deutschen und europäischen Strommarkt als auch die vorhandenen Transportkapazitäten beim grenzüberschreitenden Stromhandel. Der Designvorschlag erfüllt auch die Anforderungen an Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit.
Ein Strommarkt 2.0 mit einer Kapazitätsreserve unterstützt aufgrund seiner geringeren Eingriffstiefe in das bisherige Stromversorgungssystem den notwendigen Umbau des Systems besser als ein Kapazitätsmarkt.
Für den VDI ist aber auch wichtig, dass Änderungen am Strommarktdesign reversibel sind und ihre Auswirkungen begleitend evaluiert werden. Neben einem zukunftsfähigen Strommarktdesign ist aus VDI-Sicht ebenso die Steigerung der Energieeffizienz in allen Sektoren notwendig, um die Energiewende erfolgreich umzusetzen.
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Der VDI – Sprecher, Gestalter, Netzwerker
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Sie finden diese Pressemitteilung sowie ausführliche Anmerkungen zum BMWi-Weißbuch auch beigefügt als PDF und im Internet unterwww.vdi.de/presse.





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