Neuer Fonds mit hybridem Schwerpunkt: Erzeugung, Speicherung und Vermarktung

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Der CEFF II investiert schwerpunktmäßig in Europa mit Fokus auf Deutschland und baut auf einem bestehenden Portfolio aus operativen Anlagen auf. Im Zentrum steht ein hybrider Ansatz, der bereits vorhandene Solar- und Windanlagen gezielt durch Batteriespeicher ergänzt und damit von reinen Stromproduzenten hin zu Netzdienstleistern weiterentwickelt sowie bestehende Erzeugungsanlagen vergrößert. „Ein wesentlicher Teil der Investitionen entfällt darauf, vorhandene Solar- und Windparks durch Batteriespeicher technisch weiterzuentwickeln“, so Voigt. „Ziel ist es, bestehende Netzanschlüsse effizienter zu nutzen, um damit Erlösverläufe zu optimieren und so zusätzliche Wertschöpfung zu schaffen.“

Der Fonds strebt ein Zielvolumen von 400 Millionen Euro Eigenkapital an, wovon ein signifikanter Teil bereits investiert ist. Die Portfoliostruktur kombiniert laufende Cashflows aus bestehenden Anlagen mit Wachstumspotenzial aus Hybridisierung, Repowering und neuen Projekten. „Ergänzt wird dies durch eine aktive Stromvermarktung, die stärker auf Marktpreise und Netzerfordernisse ausgerichtet ist als klassische Einspeisemodelle“, sagt Voigt. „Damit spielen wir unsere langjährige Expertise aus und streben einen entsprechenden Vorteil gegenüber Fonds ohne Vermarktungsfokus an.“

Die europäische Energiewende tritt in eine neue Phase ein: Der Ausbau Erneuerbarer Energien führt zu steigender Volatilität, die sich auch in negativen Strompreisen zeigt, und zu höheren Anforderungen an die Flexibilität. „Gleichzeitig wächst der Strombedarf in den nächsten Jahren signifikant durch Elektrifizierung in der Industrie und durch E-Mobility“, sagt Voigt. „Nach einigen Jahren geringeren Wachstums spielen zunehmend auch Rechenzentren als Stromverbraucher eine größere Rolle.“

Die integrierte Infrastrukturstrategie des neuen CEFF II, der nur professionellen Investoren offensteht, ist damit gezielt auf die erwartete zukünftige Entwicklung der europäischen Strommärkte ausgerichtet. Dafür sieht sich das Fondsmanagement als Spezialist für Energieinfrastruktur hervorragend aufgestellt und will konsequent auf die intelligente Verbindung von Entwicklung, Erzeugung, Speicherung und Vermarktung des grünen Stroms setzen.

Über die aream Group SE
Die aream Group, 2005 gegründet, ist ein Developer und Asset-Manager mit Fokus auf nachhaltige Infrastruktur im Sektor Erneuerbare Energien. Dazu gehören Wind- und Solarkraft, Netze und Speichertechnologie. Mit den Bereichen Operations- und Asset-Management, Project-Development und Energy Markets deckt die aream Group die gesamte Wertschöpfungskette für Erneuerbare-Energien-Investments ab. Mit mehr als 2,5 Milliarden Euro Transaktionsvolumen gehört aream zu den führenden Asset-Managern in diesem Markt, mit dem eigenen Anlagenbestand wird grüner Strom für rund 40 Millionen Euro pro Jahr umgesetzt. Seit 2008 produziert aream mehr als vier Milliarden kWh grünen Strom. Im Rahmen der Wachstumsstrategie sollen in den nächsten Jahren mehrere Solar- und Windparks sowie Batteriespeicher realisiert oder erworben werden. Durch die internen Projektentwicklungskapazitäten innerhalb der Aream Advisory GmbH verfügt die Gruppe über eine große Entwicklungspipeline in Deutschland. Weitere Informationen: www.aream.de.