Neue VDE-Norm erlaubt Anschluss und Anmeldung von Eigenheim-Photovoltaikanlagen ohne Elektriker

Teilen

Berlin, April 2026 – Seit März 2026 dürfen Betreiber von  größeren Balkonkraftwerken und kleinen Hausdachanlagen – ihre Solaranlage erstmals ohne Elektriker selbst anmelden, ohne jede Beschränkung bei Modulleistung oder Speicherkapazität. Möglich macht das die neue Kategorie der Kleinsterzeugungsanlage in der Netznorm VDE-AR-N 4105:2026-03. Doch es gibt eine weitere Anforderung: Die im Dezember 2025 veröffentlichte Gerätenorm VDE V 0126-95 schreibt für Anlagen über 960 Watt Modulleistung – also ab dem dritten Solarmodul – einen technischen Überlastungsschutz zwingend vor. Ohne diesen verstößt der Steckdosenanschluss gegen zentrale Sicherheitsnormen. ready2plugin von indielux ist der einzige geprüfte Überlastungsschutz, der diese Anforderung erfüllt und der damit leistungsfähigere Balkonkraftwerkspeicher bis hin zur vollwertigen 10.000 Watt(peak) Eigenheim-Solaranlage per Plug-and-Play ermöglicht.

Mehr als zwei Module: VDE-Norm verlangt Sicherheitstechnologie

Die Nachfrage nach immer leistungsfähigeren Balkonkraftwerken steigt. Rund die Hälfte der im vergangenen Jahr neu angemeldeten Geräte überschreitet die 960-Watt(peak)-Grenze und benötigt damit einen technischen Überlastungsschutz. Bisher blieb nur der Weg über einen Elektriker – mit Wieland-Steckdose oder festem Anschluss an der Hauptverteilung, der rund 3.000 Euro kostet.

Mit Nutzung der ready2plugin-Technologie entfallen diese Kosten: Die Anlage wird per Haushaltssteckdose angeschlossen: ohne Modernisierungsauflagen, ohne Baustelle im Haus. Das gilt nicht nur für Balkonkraftwerke: Auch Dachanlagen bis 10 kWatt(peak) lassen sich damit normkonform in Betrieb nehmen. Aus aufwändiger Einzelprojektierung wird ein standardisierbares Produkt, das von indielux direkt geliefert und auf Wunsch vom Installationsservice montiert wird.

Wirtschaftlich auch ohne EEG-Förderung

Das schlüsselfertige ready2plugin-System ist etwa 40 % günstiger als eine konventionell installierte Solaranlage, weil der teure Elektriker-Anschluss und etwaige Modernisierungspflichten der Hauselektrik entfallen. In der Klasse bis 10 kWatt(peak), die für mehr als die Hälfte der deutschen Haushalte die relevante Anlagengröße ist, ist es bereits heute – nur über die Stromkosteneinsparung – die wirtschaftlichste Photovoltaikanlage. Sollte der im Februar 2026 geleakte EEG-Entwurf umgesetzt werden und die Vergütung für eingespeisten Strom wegfallen, wären ready2plugin-Systeme die einzige rentable Option in dieser Leistungsklasse.

Drei Jahre Marktvorsprung durch zehn Jahre Normungsarbeit

ready2plugin basiert auf der Sicherheitsstudie des Photovoltaik-Instituts Berlin, die das VDE-Gremium 2018 bewog, die Installationsnorm für Steckersolargeräte zu öffnen – ein Meilenstein, der die Massenverbreitung von Balkonkraftwerken in Deutschland überhaupt erst ermöglichte. ready2plugin ist die einzige Technologie, die vom Fraunhofer ISE „praxisnah erfolgreich getestet wurde“. Bereits seit 2023 laufen tausende ready2plugin-Systeme im deutschen Netz. indielux ist dem Markt damit drei Jahre voraus.

ready2plugin zum Nachrüsten oder Implementieren

Hersteller von Balkonkraftwerkspeichern ohne Sicherheitstechnologie müssen jetzt nachbessern. Die ready2plugin-Technologie bietet dafür den schnellsten, zuverlässigsten und preiswertesten Weg. Der Algorithmus kann per Softwareupdate nachgerüstet werden, ist international patentiert und kann lizenziert werden. Den Anfang hat das deutsche Unternehmen Maxxisun gemacht, das ready2plugin direkt in sein Maxxicharge-Speichersystem integriert hat.

„Laut Marktstammdatenregister wächst der Solarzubau über Steckersolargeräte dreieinhalb Mal schneller als über Festinstallationen – ready2plugin macht diesen Turbo für die Eigenheimsolaranlage zugänglich. ready2plugin wird für die Solarinstallation, was das ABS fürs Auto ist.“

Marcus Vietzke, Geschäftsführer indielux GmbH

Crowdinvesting: indielux öffnet Beteiligung für die Öffentlichkeit

Um ready2plugin zum globalen Sicherheitsstandard für die Plug-and-Play-Photovoltaik zu skalieren, bietet indielux eine öffentliche Beteiligung ab 100 Euro an – mit Gewinnbeteiligung wie ein Miteigentümer. Denn die dezentrale globale Energiewende braucht eine dezentrale Finanzierung.

Weitere Informationen: https://go.ready2plugin.com/ci