Der Vorstand des Verbands kommunaler Unternehmen (VKU) hat heute den Kieler Oberbürgermeister Dr. Ulf Kämpfer einstimmig zum neuen Präsidenten gewählt. Ulf Kämpfer folgt dem Mainzer Oberbürgermeister Michael Ebling, der mit seiner Ernennung zum Innenminister Rheinland-Pfalz aus dem Amt ausgeschieden ist. Das Ehrensamt an der Spitze der Kommunalwirtschaft wird auf vier Jahre gewählt.
Oberbürgermeister Ulf Kämpfer zu seiner Wahl:
„Nie war es so deutlich, wie aktuell: Die kommunalen Unternehmen halten Deutschland am Laufen, denn nichts passiert, wenn es nicht vor Ort geschieht. Die kommunalen Unternehmen versorgen die Bürgerinnen, Bürger und Wirtschaft mit Energie, Wasser und schnellem Internet. Sie entsorgen Abwasser und Abfall sicher und verlässlich. Sie stellen Bäder und ÖPNV bereit, kümmern sich um saubere Straßen.
Daseinsvorsorge ist essentiell. Sie ist ein harter Standortfaktor für die Wirtschaft und eine tragende Säule für den sozialen Zusammenhalt und Lebensqualität. Gerade jetzt in Zeiten der Energiekrise und des Klimawandels bemerken wir noch stärker, dass die hinter der Daseinsvorsorge stehende Kommunalwirtschaft eine ganz besondere Verantwortung trägt: Sie ist ein Stabilitätsanker.
Motivation und Ansporn als Präsident des VKU ist für mich, persönlich entscheidend daran mitzuwirken, dass kommunale Unternehmen auch in Krisenzeiten ein verlässlicher Stabilitätsanker bleiben. Ich bedanke mich für das Vertrauen, nehme dieses Ehrenamt gern an und freue mich auf die Zusammenarbeit im Spitzenverband der Kommunalwirtschaft.“
VKU-Hauptgeschäftsführer Ingbert Liebing:
„Mit Ulf Kämpfer haben wir eine starke Persönlichkeit als neuen Präsidenten gewinnen können, der schon seit langem zur kommunalen Familie gehört und mit kommunalen Angelegenheiten exzellent vertraut ist.
Als Mitglied im Präsidium des Deutschen Städtetages, Oberbürgermeister der Stadt Kiel und dank seiner langjährigen Erfahrung als früherer Staatssekretär im schleswig-holsteinischen Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume ist er politisch breit vernetzt und kennt zudem die verschiedenen politischen Akteure und Ebenen bestens.
Dies ist wichtig in diesen Zeiten, in denen die Daseinsvorsorge unter Druck steht und es gerade auch in der aktuellen Energiekrise auf die Stadtwerke vor Ort ankommt, auf denen sehr viel lastet und die sich trotz allem Unbill mit sehr viel Engagement und Expertise lösungsorientiert mit dem Blick für das Machbare einbringen.
Ich freue mich auf die Zusammenarbeit, die in für die Kommunalwirtschaft unruhigen und fordernden Gewässern beginnt. Da ist es gut und wichtig, dass die Führungsmannschaft – im Ehrenamt – komplett ist und alle an Deck sind.“





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