Dresden, 14. Juni 2022 – Solarwatt, Vorreiter im Bereich der solargetriebenen Sektorenkopplung, stellt auf der E-World in Essen das semi-transparente Modul Vision 60M construct zur Gebäudeintegration in den Mittelpunkt. Das Modul ist speziell für den Einsatz in Carports und für die Überdachung von Parkflächen konzipiert, worüber dann E-Fahrzeuge einfach und effizient mit sauberer Sonnenenergie geladen werden. „Die Sektorenkopplung ist absolut essenziell, wenn wir in Deutschland unsere Klimaziele erreichen wollen. Die Nutzung eines Elektroautos macht aus ökologischer und auch aus wirtschaftlicher Sicht aber am meisten Sinn, wenn das Fahrzeug mit sauberem Solarstrom geladen wird – das ist ein Fakt“, sagt Solarwatt-Geschäftsführer Detlef Neuhaus. Darüber hinaus schützen die semi-transparenten Solardächer die Fahrzeuge vor Witterungseinflüssen, was sich in geringeren Wartungskosten niederschlägt.
„Solarpflicht im Gewerbe ist nur noch eine Frage der Zeit“
Das Glas-Glas-Modul Vision 60M Construct verfügt als einziges gerahmtes Standardmodul auf dem deutschen Markt über eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung (abZ). Das Modul gilt dadurch in Deutschland als geregeltes Bauprodukt, das ohne Einschränkung im privaten und öffentlichen Bereich eingesetzt werden darf. Die Solarwatt-Module müssen nicht auf einem Unterdach befestigt werden, da sie selbst die semi-transparente Dachhaut bilden. „Eine deutschlandweite Solarpflicht im Gewerbe ist nur noch eine Frage der Zeit. Mit unseren Modulen lassen sich gerade im gewerblichen Bereich sehr effiziente und ästhetische Carports und Parkplatzüberdachungen umsetzen, weil sie aufgrund der abZ ohne zusätzliche Sicherungsmaßnahmen verwendet werden dürfen. Auch im Fassadenbereich können die Module ohne Einschränkungen verwendet werden“, betont Neuhaus.
Referenzprojekt Energiedienst: Carport mit mehr als 500 Modulen
Solarwatt hat mittlerweile eine Vielzahl an Projekten mit den Glas-Glas-Modulen Vision 60M Construct umgesetzt – wie beispielsweise eine Parkplatzüberdachung für den Stromversorger Energiedienst. Vor Ort im baden-württembergischen Rheinfelden erzeugen mehr als 500 Solarwatt-Module mit allgemeiner bauaufsichtlicher Zulassung sauberen Sonnenstrom. Die Energie fließt vorrangig in die 14 Ladesäulen, die aktuell im Solar-Carport integriert sind. Darüber hinaus wird ein Batteriespeicher geladen, damit die E-Autos der Energiedienst-Flotte auch in den Abendstunden und nachts versorgt werden können. Der restliche Strom wird im Betriebsareal verwendet.
Carport-First: um 10 Grad gebogene Solarmodule
Energiedienst verfügt mittlerweile über einen Carpool bestehend aus 150 E-Autos inklusive Carsharing-Fahrzeugen, die über die Wallboxen beladen werden. Für die Umsetzung des Solar-Carports hat sich das Unternehmen ganz bewusst für Solarwatt entschieden, erklärt Klaus Nerz, Leiter Wärme- und Energielösungen bei der Energiedienst-Gruppe: „Die Parkplatzüberdachung soll auch optisch ein Ausrufezeichen setzen. Deshalb haben wir auf die semi-transparenten Module von Solarwatt und viel Holz gesetzt.“ Ein besonderes Highlight ist der First der Parkplatzüberdachung: Dieser besteht aus um 10 Grad gebogenen Solarmodulen von Solarwatt. Die Gesamtleistung der Anlage liegt bei rund 160 Kilowattpeak.





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