Beginnend ab Januar 2024 wird die EEX für weitere drei Jahre weiterhin wöchentlich die Auktionen im Auftrag Deutschlands im Rahmen des EU-Emissionshandelssystems (EU ETS) durchführen. Danach gibt es die Option für eine erneute Verlängerung um zwei Jahre.
Peter Reitz, Vorstandsvorsitzender der EEX, kommentiert: „Die Auktionen sind und bleiben ein wichtiges Instrument für die Zuteilung der Emissionsrechte und für die marktbasierte Generierung von Finanzmitteln zum Kampf gegen den Klimawandel. Der erneute Zuschlag bestätigt die Rolle der EEX als führende Primärmarktplattform für Emissionsrechte in Europa und damit als wichtige Referenz für den gesamten Markt.“
Der aktuelle Vertrag endet Anfang Januar 2024. Vor dem Beginn der Auktionen unter der Erteilung des neuen Mandats muss die EEX entsprechend der europarechtlichen Vorgaben in den Anhang der EU-Auktionsverordnung aufgenommen bzw. bestätigt werden.
Seit Januar 2010 wurden an der EEX mehr als 1,5 Milliarden Emissionsberechtigungen im Auftrag der Bundesrepublik Deutschland versteigert und Erlöse von über 26,2 Milliarden Euro erzielt. Diese Mittel wurden fast vollständig zur Finanzierung nationaler und internationaler Klimaschutzmaßnahmen verwendet.
Zusätzlich führt die EEX die Versteigerungen von Emissionsberechtigungen im Auftrag der Europäischen Kommission und 25 teilnehmender EU-Mitgliedstaaten sowie für Polen und Nordirland durch. Die EEX ist damit die einzige Börse, die zur Durchführung von Primärmarktauktionen im europäischen Emissionshandel berechtigt ist. Im Jahr 2021 hat die EEX insgesamt rund 587 Millionen Emissionsberechtigungen über den Spotmarkt der Börse versteigert.
Das Clearing und die Abwicklung der Emissionsberechtigungen übernimmt die European Commodity Clearing (ECC). Die Termine für die Versteigerungen und weitere Informationen veröffentlicht die EEX im Auktionskalender auf ihrer Website.





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