Die BAU 2023 in München war ein voller Erfolg für den Weltmarktführer für organische Photovoltaik (OPV), ASCA, ein Unternehmen der ARMOR GROUP. Auf der Weltleitmesse für Architektur, Materialien, Systeme präsentierte ASCA mehrere Beispiele seiner maßgeschneiderten gebäudeintegrierten Photovoltaik-(BIPV)-Lösungen und demonstrierte ihre Vielfalt in der Anwendung.
ASCAs maßgeschneiderte Lösungen sind nicht nur bekannt für ihre umfassende Flexibilität – die Solarmodule ermöglichen eine unendliche Gestaltungsfreiheit aufgrund ihrer verschiedenen Formen, Farben und Transparenzstufen sowie ihrer Kompatibilität mit verschiedenen Materialien wie Glas, Polycarbonat oder Textilien. Ultraleicht und anpassungsfähig verwandeln ASCAs Solarmodule herkömmliches Baumaterial in Energielieferanten.
Änderungen in der Betrachtungsweise von BIPV
Hermann Issa, Senior Vice President von ASCA, blickt zufrieden auf die Tage in München zurück. „Diese Woche auf der BAU war ein echter Erfolg. Wir konnten viele Fachleute, Architekten und auch Hersteller treffen, die sehr an unseren Möglichkeiten interessiert waren.“ ASCA habe sie die Solararchitektur aus einer neuen Perspektive betrachten lassen, denn mit den BIPV-Lösungen könne Solarenergie ästhetisch und ohne Kompromisse bei der Architektur in Gebäude integriert werden. ASCA plane, mit seinen Kunden an BIPV-Projekten zu arbeiten, die zur Realisierung von nachhaltigeren Gebäuden beitragen.
Lösungen für nachhaltige Architektur
Auf dem Messestand präsentierte ASCA seine Lösungen in Form einer großen gebogenen Solarwand, rund 3 Meter hoch und 7 Meter breit. Zusätzlich zeigte ein Solarfassaden-Demonstrator am Stand der „Zukunft Bau Forschungsförderung“, wie die ASCA-Module in ultraleichte Fassaden integriert werden können. Das dort vorgestellte Forschungsprojekt Sun Skins wird gemeinschaftlich von der Frankfurt University of Applied Sciences und der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe durchgeführt und vom Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) gefördert. Sun Skins Ziel sind Lösungen, die die Verwendungsmöglichkeiten von gebäudeintegrierter PV signifikant erhöhen.
Prof. Dr.-Ing. Timo Carl vom Sun Skins Forschungsteam an der Frankfurt University of Applied Sciences erläutert, wie es ASCA's Module in ihre Arbeit integriert haben: „Wir entwickeln leichte, dreidimensionale Solarpaneele. Zu diesem Zweck integrieren wir die flexiblen organischen PV-Module unseres Industriepartners ASCA zwischen zwei dünnen thermoplastisch umformten Polycarbonatfolien.“ Die besondere Beschaffenheit der Module ermögliche es, die Form, Farbe und Transparenz des resultierenden Verbundwerkstoffs zu variieren. Ein entwickeltes digitales Planungstool helfe, Entwürfe schnell und einfach an verschiedene Installationssituationen anzupassen.
Der Solarfassaden-Prototyp zeigte verschiedene Designoptionen, die leicht in die städtische Architektur integriert werden können. Sie helfen dabei, die Anforderungen der EU-Richtlinie 2010/31/EU zu erfüllen, um ab 2021 für alle neuen Gebäude den Standard „Niedrigstenergiegebäude“ zu gewährleisten.





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